22 für 2020: Neue, schöne & inspirierende Fahrräder für Radreise und Bikepacking

22 für 2020: Ich habe euch mal wieder eine Auswahl an schönen, inspirierenden und neuen Fahrrädern für Radreise und Bikepacking zusammengestellt.

Hinweis

Ich muss offensichtlich darauf hinweisen, dass diese Auswahl an Rädern subjektiv ist und keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sie soll inspirieren. Mehr nicht. Muss man offensichtlich hinschreiben. Also, habt Spaß und wenn ihr noch andere Räder habt, die einen Blick lohnen, dann gerne in die Kommentare damit. Danke!

Mittlerweile kann man ja schon von einer Tradition sprechen: Am Jahresende präsentiere ich euch wieder meine sehr subjektive Auswahl an tollen neuen, schönen, inspirierenden Rädern für die Radreise oder das Bikepacking, auf die ich euch für das kommende Jahr aufmerksam machen möchte.

N+1 ist nämlich nicht nur eine Formel, sondern eine Lebenseinstellung. Und die muss gefördert werden. Daher vergesst nicht den Grundsatz:

Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders!

 

Und für welches der folgenden Räder könnt ihr euch begeistern?

 

Storck GRIX Pro CX Extreme

@storck-bikes.com

Storck ist ja vor allem durch Rennräder und Mountainbikes und durch die feine Handarbeit, vor allem mit Carbon, bekannt. Mit dem GRIX haben die Idsteiner nun ein Gravel-Cross Rad im Angebot, das sich an klassische Gravelfahrer richtet, aber auch an sportliche Bikepacker: Unterschiedliche Ausstattungen sind hier möglich. Mir gefällt vor allem die Pro CX Extreme Variante, denn sie bietet mit der SRAM AXS die volle Bandbreite einer 12fach MTB-Schaltung, gepaart mit Drop Bar 12fach SRAM Force Hebeln. Das 27,5 Zoll Rad wiegt um die 8,5kg (je nach Ausstattung) und kostet 5.700 Euro.

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Rose Backroad Mullet

@rosebikes.de

Mit dem Mullit – oder auch Vokuhila – bietet Rose eine weitere Variante des Backroad. Diese richtet sich an die sportlichen Radler, die nicht auf den Komfort und die Varianz eines Drop Bars verzichten wollen, aber am Berg mehr Möglichkeiten braucht. Vorne kurz und hinten lang heißt hier: Vorne Rennrad und hinten MTB. Ähnlich wie beim Storck kommt hier hinten die 12fach SRAM Eagle zum Einsatz, kombiniert mit Force Schalt-/Bremshebeln vorne.

Das Rad fährt mit 700x37c Rädern, wiegt um die 8,7kg und kostet 3.800 Euro. Offensichtlich ist es so sehr beliebt, dass es – zumindest online – bereits ausverkauft ist.

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Diamant 135

@diamantrad.com

Diamant kenne ich natürlich noch von früher aus DDR Zeiten, hatte aber diese Marke dann nicht mehr so auf dem Schirm. Aus irgendeinem Grund bin ich dann doch mal wieder vorbeigesurft und habe dabei das sehr interessante Diamant 135 entdeckt. Das ist ein klassisches Treking-/Reiserad mit Stahlrahmen und 3×10 Shimano Deore/XT Schaltung – aber in 29 Zoll! Hydraulische Shimano Scheibenbremsen, Träger vorne und hinten, Lichtausstattung und G-One Bereifung machen es bereit für die dann auch gerne größere Tour. Und bei einem Preis von (nur) 1.300 Euro sollte genug Geld für die nächste Tour (oder Ausrüstung) übrig bleiben.

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Cube Kathmandu SL

@cube.eu

Bleiben wir mal bei den klassischen Trekking- und Reiserädern: Das Kathmandu ist das Reiserad von Cube, welches es in unterschiedlichen Varianten gibt. Mit dem SL bekommt man ein sehr solides (im positiven Sinn) Reiserad, dass zwar eine Federgabel hat, aber auch eine sehr umfängliche Ausstattung mit einer Shimano XT und hydraulischen Scheibenbremsen. Das Kathmandu hat einen Alurahmen, fährt auf 28 Zoll Reifen und wiegt knapp über 14kg. Gut finde ich, dass es auch mit Trapezrahmen erhältlich ist und in der Rahmengröße von 46 bis 62 hoch geht. Der Preis liegt bei ca. 1.400 Euro.

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Sonder Santiago

@alpkit.com

Sonder ist die Radmarke des britischen Ausrüstungsunternehmens Alpkit. Mit dem Santiago haben sie ein Stahlrahmen-Rad im Angebot, dass sich vielseitig aufbauen lässt: Mit Drop Bar oder Flat Bar, als Rad für die Weltumradelung oder als Crosser für Zwischendurch. Das Santiago kann sowohl mit 650B bis zu 47mm Reifen oder 700cc mit bis zu 37mm Reifen gefahren werden. Die Gabel verfügt über alle notwendigen Ösen, um auch Anything Cages anbringen zu können. Zudem fasst der Rahmen drei Flaschenhalter.

Das Rahmenset kostet erfreuliche 500 Euro, die Kompletträder kosten zwischen 1.200 und 1.800 Euro.

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Quirk Kegety

@quirkcycles.com

Nome est Omen: Dieses Stahlrahmenrad ist speziell für die Herausforderungen des Silk Road Mountain Race konzipiert – für Gravel- und Off-Road Abenteuer. Die Idee dahinter war es, die Grenzen eines Road-Bikes im Gelände auszuloten und es mit entsprechenden MTB Spezifikationen für den Einsatz bei Bikepacking Rennen tauglich zu machen. Ein Rad für alle Fälle also. Das Kegety kann mit 700cc x 45 oder 650B x 2,1“ Rädern gefahren werden. Die Macher des Kegety sehen hier vor allem auch die Kombination mit der Lauf-Gabel, die etwas Federung bringt. Natürlich ist es auch mit normalen Cross-Gabeln erhältlich.

Preislich beginnt das Kegety bei 2.500 Pfund (Rahmenset) oder bei 3.900 Pfund (Komplettbau).

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Bombtrack Arise Tour 2020

@bombtrack.com

Die Kölner haben für 2020 ihr Line-Up noch mal überarbeitet und einige Dinge verändert und besser gemacht. Für den klassischen Reiseradler, der auch schneller vorankommen möchte, lohnt sich ein Blick auf das Arise Tour: Stahlrahmen im 28“ (700cc) Randonneur-Stil, Lenkerendhebel für die 2×10 Microshift Schaltung. Die Übersetzung ist radreisefreundlich: Vorne 30/46 und hinten 11-42. Gebremst wird mit den mechanischen TRP Spyre Scheibenbremsen und Bombtrack spendiert auch noch Supernova Licht und Tubus LowRider und Gepäckträger.

Preislich liegt das Arise Tour bei 1.500 Euro. Da bleibt also noch genug Geld für die Tour übrig.

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Bombtrack Hook EXT 2020

@bombtrack.com

Das Hook EXT ist mittlerweile schon ein Klassiker der Kölner und mit seinen 27,5 Zoll breiten Reifen ideal für die schnelle Bikepacking-Tour durchs Gelände. 2020 spendiert Bombtrack dem Hook EXT ein neues Design, neue Farben und die Schalt-Bremszüge sind vom Oberrohr ans Unterrohr gewandert. Der Stahlrahmen mit Carbongabel wird mit einer SRAM Rival 40 – 11/42 Schaltung ausgestattet, was für die meisten Touren im Gelände (auch mit etwas Gepäck) ausreicht. Beim Antrieb kommt allerdings das T47 Lager zum Einsatz, kombiniert mit einer Bombtrack Kurbel.

Wer sich das Hook EXT lieber selber aufbauen möchte, kann auch zum Rahmenset greifen.

Preislich liegt das Hook EXT mit SRAM Rival bei 2.500 Euro.

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OPEN WI.DE

Mit dem WI.DE haben die Schweizer Carbon-Spezialisten nun ein Rad im Angebot, dass noch mehr dem Bedürfnis nach breiteren Reifen mit gleichbleibend sportlicher Gravelgeometrie entgegenkommt. In dem WI.DE können nun 650B Reifen mit bis zu 2,4 Zoll Breite oder 700cc Reifen mit bis zu 46mm Breite gefahren werden. Das Rad ist zudem auf den 1fach Antrieb ausgelegt (kann aber auch 2fach) und bietet zudem ausreichend Platz für Flaschen oder Werkzeugboxen, zum Beispiel unterhalb des Tretlagers. Besonders schön sind die intern verlegten Kabel, die dem Rad einen sehr aufgeräumten Eindruck verschaffen.

Sensationelle 1.040g Gewicht fallen beim Rahmen an; die Gabel wiegt 390g.

Preislich liegt das WI.DE Rahmenset bei 3.200 Euro. Das Komplettrad gibt es ab 5.900 Euro.

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Bearclaw Thunderhawk

@bearclawbicycleco.com

Der Donnerfalke ist aus Titan und mir als erstes auf Instagram aufgefallen. Bearclaw sagt ganz selbstbewusst über das Thunderhawk: „Eine Garage voller Räder ist cool. Eine Garage mit einem Thunderhawk ist noch cooler!“ Und tatsächlich ist das Rad ein edler Titanflitzer (3AL-2.5V) mit Carbon-Gabel, fahrbereit auf 700x46c (29“x1,8) und 650x60c (27,5“×2,35 Zoll) Rädern. Und wie man sieht: Das Thunderhawk ist ein All-Road Bike und wer sich nicht das Rahmenset für den Selbstaufbau holen möchte (ab 2.500 Dollar), der kann ab einem Preis von 3.900 Dollar ein Build-Kit mit SRAM 1fach Rival, 1fach Force (5.500 Dollar) oder ASX Force mit XX1 (6.900 Dollar) kaufen.

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Rawland Ravn

@rawlandcycles.com

Ähnlich dem Thunderhawk ist auch das Rawland ein All-Road Rad, allerdings aus Rawland STAAL 4130 chromoly. Interessanterweise gibt es das Ravn mit 26″ x 57mm oder 650b x 47mm Rädern. 26 Zoll habe ich lange nicht mehr gesehen – schon gar nicht an einem solchen Bike.

Das Ravn Rahmenset kostet 950 Dollar und kann dann je nach Lust und Laune aufgebaut werden.

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KOGA World Traveller S 2.0

@cyclingabout.com

Eine Legende unter den Reiserädern hat für das neue Jahr ein Update bekommen und bietet neben der Auswahl unter 200 Farben auch neue Antriebsoptionen und einen neuen Lenker.

Die Niederländer haben für das neue Modell vor allem am Alu-Rahmen gearbeitet und schaffen es, ein nahtfreies Rahmendesign zu bauen. Zudem öffnen sie das World Traveller nun auch neben der bisherigen Rohloff Nabenschaltungsoption (auch mit Riemenantrieb) auch für Kettenschaltungen, was etwas niedrigere Preispunkte ermöglicht. Weiterhin kann man am KOGA immer noch zwischen Scheibenbremsen oder herkömmlichen V-Brakes wählen, wobei ich ganz klar Scheibenbremsen mittlerweile auch am Reiserad als unstrittig ansehe.

Nach wie vor lassen sich im World Traveller unterschiedliche Radgrößen fahren: 700x50C (29“×2.0 Zoll) oder 27.5“×2.4 Zoll – mit Schutzblechen.

@cyclingabout.com

Neu ist auch der KOGA Denham Bar, ein Lenker der von Alee, dem Macher hinter CyclingAbout und langjährigem World Traveller Fahrer, entwickelt wurde. Alee ist mit einem neuen World Traveller in Mittelamerika unterwegs und hat den Lenker auf Basis seiner Erfahrungen und Vorlieben speziell für Reiseradler entwickelt.

Das World Traveller S steht für Signature, was heißt, dass das Rad im KOGA-eigenen Konfigurator entsprechend individuell zusammengestellt werden kann.

Ein World Traveller mit Shimano XT kostet um die 2.600 Euro.

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Tout Terrain Xover Blacktop GT

@tout-terrain.de

Die Freiburger Fahrradspezialisten haben es gleich mit drei Rädern in meine Empfehlungsliste geschafft. Xover steht bei Tout Terrain im Prinzip für ihre Bikepacking und Gravelräder, also Räder, die auch mit rauem Gelände prima klarkommen und dort vor allem auch Spaß machen. Das Blacktop GT ist aus meiner Sicht ein Reise-Gravelrad, mit 28“/700cc Rädern und klassischer Kettenschaltung, welches allerdings ordentlich Gepäck mitnehmen kann. Bis zu 60kg kann der Gepäckträger tragen und ein LowRider bietet zudem weitere Zuladungsmöglichkeiten. Eine 2×11 Schaltung stellt den Antrieb und bietet genug Gänge für die schnelle Tour mit Gepäck. Im Konfigurator gibt es hier die Gravel-Pur oder die Touring-Plus Ausstattungsmöglichkeit. In der Gravel Pur Ausstattung kommt eine 2×11 Shimano Schaltung (46/30 auf 11-32) zum Einsatz, zusammen mit der mechanischen TRP Spyre Scheibenbremse.

Zudem bietet das Blacktop GT das sogenannte 3in1 Ausfallende von Tout Terrain: Dadurch kann man, wenn man mag, von Kettenschaltung auf Riemenantrieb umbauen. Der Rahmen ist entsprechend mit einem Schloss ausgestattet. Das Systemgewicht beträgt 130kg, das Gewicht des Rades liegt bei 13,5 kg. Preislich geht es je nach Individualisierungswunsch bei ca. 2.000 Euro los.

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Tout Terrain Xover Outback Xplore 275

@tout-terrain.de

Mit dem Outback hat Tout Terrain einen Landrover im Angebot, der allerdings in Sachen Antrieb neue Wege geht: Eine Pinion schaltet hier zusammen mit einem Gates Riemenantrieb. Der Stahlrahmen ist mit der Cinq Adventure Carbongabel kombiniert und das Outback Xplore 275 bringt am Ende um die 13kg auf die Waage. Besonders interessant: Das Outback kann sowohl mit 27,5 Zoll (275!) oder 29 Zoll Rädern gefahren werden.

Preislich liegt das Outback Xplore 275 je nach Ausstattungswahl bei um die 5.000 Euro.

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Tout Terrain 5th Avenue Xplore GT

@tout-terrain.de

Das 5th Avenue Xplore GT ist ein klassisches Reiserad mit 28 Zoll Rädern und dem Tout Terrain typischen integrierten Gepäckträger. Das GT steht für Grand Tour und die kann man damit auch machen. Auch hier kommt eine 1.12 Pinion-Schaltung zum Einsatz, die in einem sehr soliden Stahlrahmen sitzt. Durch diesen Rahmen wird ein Systemgewicht von 160kg erreicht, was vor allem schwere Radreisende oder Radreisende, die gerne mehr mitnehmen, freuen dürfte. Der Gepäckträger kann bis zu 40kg tragen. Als Kraftübertragung kommt der Gates Riemen zum Einsatz. Wer das nicht mag, kann auch auf Kette wechseln.

Besonderes Augenmerk gilt den neuen Shift:R Road von Cinq, mit denen Tout Terrain eine Pinionschaltung mit einem Drop Bar und entsprechenden Schalt-/Bremshebeln kombinieren kann.

Preislich ging bei mir der Konfigurator bei 3.400 Euro los (Expedition Pure Ausstattung).

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Liteville 4 One MK1 Werksmaschine

@liteville.com

Maschine trifft es ganz gut, denn das Liteville kommt durchaus wuchtig daher und soll Gravel-, Cross-, Allroad- und Bikepacking-Bike sein. Liteville steht für sehr hochwertigen Alu-Rahmen Radbau und das 4 One MK1 ist mit auf das Rad abgestimmten Syntace Komponenten aufgebaut: Laufräder, Lenker, Vorbau, Sattelstütze, Steuersatz und Achsen kommen von dort. Das Liteville ist schon sehr exklusiv aufgebaut und bietet unter anderem den X-12 Standard, der mit nur 39g Gewicht ein sensationelles Achsgewicht aufbietet und den Radaus und -einbau sehr einfach macht.

Die Gabel kommt von ENVE und das 4 One MK1 wird als Werksatz zum Zusammenbauen in den Ausstattung Shimano GRX, SRAM Force und SRAM RED eTap AXS geliefert. Preislich fängt das Liteville mit der GRX bei 4.050 Euro an.

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Brother Mehteh

@brothercycles.com

Das Mehteh ist ein echtes Stahlrahmen-Biest aus 725 Reynolds Stahl mit einer Carbon Gabel. Es ist als Drop Bar Gravel Rad charakterisiert und läuft auf 650B Reifen mit 56mm breiten Reifen max, oder 700cc mit 45mm max. Als Pate für das Mehteh stand das Brother Kepler, das nun aufgepumpt und geländetauglicher gemacht wurde. Als Rahmenset erhältlich bietet sich das Mehteh für den Selbstaufbau an.

Preislich liegt das Rahmenset bei 800 Pfund.

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Veloheld.Path

@veloheld.de

Weitaus ziviler kommt das Veloheld.Path daher: Es ist ein Trekkingrad, das sich für die mittlere bis große Tour durchaus anbietet. Wie üblich kommt das neue Modell der Dresdner mit einem hochwertigen Stahlrahmen und entsprechender Ausstattung: Beim Path kommt ein Gates Riemenantrieb zum Einsatz, der mit einer Alfine Nabenschaltung zusammenarbeitet. Auf den 27,5 Zoll großen Rädern laufen 50mm Schwalbe Big Ben Reifen. Wer mag, der kann sich auch das Path selber zusammenbauen und da auch eine Rohloff einsetzen.

Die Alfine Version wiegt ca 13,5 Kg.

Das Rahmenset gibt es ab 700 Euro, ein Komplettbau ist schon ab 1.600 Euro erhältlich.

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Stanforth Pamira

@stanforthbikes.co.uk

Das ist mal ein Reiserad: Individuell angepasst und entsprechend aufbaubar ist das Pamira für die harte Tour auf groben Wegen konzipiert. Inspiriert durch den Pamir Highway baut das Pamira auf hochwertigen Reynolds Stahl auf. Der Rahmen wird immer individuell angepasst und aufgebaut, weshalb eigentlich kein Pamira dem anderen gleicht. Es nimmt sowohl Rohloff als auch Kettenschaltung auf und kann mit 27,5 Zoll mit max 2,4 Zoll Reifen oder 700cc mit maximal 2,2 Zoll Reifen gefahren werden.

Was sofort auffällt sind die unzähligen Ösen an Rahmen und Gabel, die das Befestigen von Anything Cages, LowRider, Gepäckträger und bis zu vier Flaschenhalter ermöglichen. Die Ausstattung liegt ganz beim Besitzer und wird entsprechend angepasst.

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MTB Cycletech Amar 725

@mtbcycletech.com

Gemütlich durch die Welt: Das Amar 725 ist ein neues Reiserad der Schweizer. Wie der Name schon andeutet, besteht der Rahmen aus 725er Reynolds Stahl, kombiniert mit 700cc Laufrädern. Beim Aufbau stehen eigentlich alle relevanten Schaltungen zur Verfügung, angefangen von der Rohloff, über die Alfine und Nexus Nabenschaltung bis hin zur klassischen Shimano XT oder Deore 3×10 Kettenschaltung. Gebremst wird mit Scheibenbremsen – ansonsten ist das Amar ein erfrischend klassisches Reiserad. Das Rad wiegt um die 15kg und preislich geht es bei 2.600 CHF los.

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Sour Purple Haze

@sour.bike

Das Sour ist mir schon auf der Velo Berlin aufgefallen und bei der Veloheld Gravelspartakiade bin ich eine Zeit zusammen mit einem Sour Fahrer zusammen gefahren und konnte es mir so länger anschauen. Und ich muss sagen: Ein wirklich schönes Rad – Made in Dresden. Mit dem Purple Haze haben die Sachsen einen „Kann-Alles-Will-Abenteuer“ 28 Zoll Crosser aus Stahl (wahlweise mit Carbon-Gabel) im Angebot, der sich weiter individualisieren und aufbauen lässt. Besonders charmant ist der Light Wolf Laufradsatz – ebenfalls aus Dresden, der das Sour technisch und vom Design her vollendet.

Insgesamt eine hochwertig-hübsche Versuchung, die je nach Ausstattung bei 2.600 Euro beginnt.

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Riverside Decathlon

 

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Ein Beitrag geteilt von BIKE TOURING AND BIKEPACKING (@riverside_decathlon) am

Decathlon ist euch ja als Ausrüstungskette bekannt. Das die Franzosen auch Räder anbieten ist auch bekannt, aber dass sie jetzt auch Reise- und Bikepacking-Räder entwickeln, wusste ich nicht. Auf Instagram bin ich dann über die neuen Modelle der Marke Riverside gestolpert. Noch gibt es nicht viele Infos (ich habe diese aber angefragt), aber sie sind offensichtlich sehr ernsthaft dran, hier durchaus attraktive Modelle zu entwickeln. Momentan sind sie soweit, erste Räder auf eine Tour zu schicken und haben dafür via Instagram Reiseradler gesucht, die mit den Rädern auf Tour gehen. Ausstattung und Tauglichkeit stehen noch nicht fest, aber die Bilder sind vielversprechend.

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So, dann kann ja das neue Jahr kommen!

Und wer noch nicht genug hat, der findet hier alle meine anderen Empfehlungen für TOP Fahrräder für Radreise und Bikepacking:

14 Comments

  • jason sagt:

    Hi Martin!

    Warum schreibst Du beim Bombtrack Hook „…Beim Antrieb kommt allerdings das T47 Lager zum Einsatz …“?!
    Was besseres als ein T47 gibts derzeit nicht (ist ja eine Weiterentwicklung aus PF+BSA).

    Zu dieser „Liste“ allgemein: scheint mir alles etwas wahllose herausgegriffen zu sein. Wirklich „neue“ und dabei überraschende Gravel-und Bikepacking Räder, die nicht nur international, sondern auch auf bekannten Rad-Webseiten und Foren große Beachtung finden, werden von Dir nicht erwähnt (nur als Beispiel, das neue Cutthroat v2 2020).
    Muss denn immer irgendwie Dein Blog „gefüllt“ werden, Hauptsache es wird gepostet…?!?

    Nuja, freue mich über eine Rückmeldung bez. des Hook und T47!
    Grüße Jason

    • Hi Jason,

      warum so schlechte Laune? Es ist doch nur ein Beitrag über Fahrräder die MIR gefallen.
      Das ist sicherlich schwer zu ertragen, aber da musst du jetzt leider durch.
      Ich habe andere – und sicherlich tolle Räder – wie das Niner MCR oder das Cutthroat nicht dabei, weil sie einerseits halt schon oft besprochen wurden und zum anderen, weil ich sie jetzt nicht so dolle fand. Es ist halt eine subjektive Liste.

      Und das ich meinen Blog nicht „füllen“ muss oder „hautpsache Posten“ muss, ist dir bestimmt auch klar. Zumindest wenn du dich etwas mehr mit mir und dem Blog beschäftigt hast. 🙂

      Zum T47: Das hast du falsch verstanden: ich habe dadurch darauf hinweisen wollen, dass es das T47 Lager ist, da es neu ist. Es war nicht wertend gemeint.

      Also: Es ist nur ein Beitrag über Räder und da sind die Geschmäcker halt verschieden.

      Viele Grüße,
      martin

  • Konni sagt:

    Jau Martin, bist du dir sicher mit den Zügen beim Hook Ext? Is mir schon in deinem Podcast aufgefallen. Die laufen doch am Unterrohr. Nur beim den Vorgängern lagen sie prominenter am Oberrohr

  • Gerold Heider sagt:

    Hallo Martin,

    vermissen tue ich die Gravel-Bikes von Rennstahl wie das 853 Gravel und 931 Gravel mit Edelstahlrahmen sowie das 853 Gravel Rohloff.
    Warum sind die nicht mit aufgelistet ?
    Du hast ja auch von Tout Terrain mehrere Modell aufgelistet sowie von deine Lieblingsmarke 🙂 Bombtrack.
    Gruß Gerold

    • Hallo Gerold,

      Die sind nicht dabei, weil ich sie nicht als neu empfand oder (in dieser Aufstellung) erwähnenswert. Irgendwo muss ich ja einen Strich ziehen und die Räder in dieser – sehr subjektiven – Auswahl sind genau das: (M)eine Auswahl.
      Das da welche „fehlen“ ist klar, aber das dürfte doch klar sein 😉

      Und zudem gibt es die Kommentarfelder genau auch dafür: weitere tolle Räder zu nennen und zeigen.

      Und Bombtrack ist nicht dabei weil eventuell meine Lieblingsmarke. Zumal ich ja auch von Bombtrack mit meinem neuen Rad „weggehe“.

      Viele Grüße
      Martin

  • Gerold Heider sagt:

    Hallo Martin,

    danke für deine Antwort.
    Mit dem “ ERWÄHNENSWERT “ ist so eine Sache.
    Die Firma Rennstahl & Falkenjagd haben zwei mal hintereinander den Deutschen
    Innovationspreis erhalte.
    Wie viele Radhersteller haben das schon geschafft ?

    Zudem ist der Rahmen & Gabel des Rennstahl 931 Gravel aus Edelstahl gefertigt.
    Wie viele Fahrradhersteller kennst du die ein Gravel-Bike in Edelstahl-Ausführung anbieten ?
    Auch Nachhaltigkeit beim Fahrradkauf sollte eine größere Rolle zugewiesen werden.
    Daher kommt für mich persönlich kein Carbon-Rahmen in Frage.

    • Hallo Gerold,

      wie gesagt: Subjektive Auswahl. Habe ich ja nun auch noch mal für alle ganz am Anfang des Beitrags kenntlich gemacht.
      Wenn du die Räder so gut findest, dann gerne Links dazu als Empfehlung in die Kommentare. Ist einfacher als mich mit Designpreisen überzeugen zu wollen 😉

      Viele Grüße,
      martin

    • Holger de Polger sagt:

      Hey Gerold,

      das Thema Nachhaltigkeit und Stahl ist ja Wohl ein Witz. Brechen wir die Produktion mal auf alle Prozesse herunter, dann hinkt deine Aussage aber gewaltig. Sorry aber mich nervt die Aussage wir bauen Stahlrösser der Umwelt zu liebe… wenn man Stahl mag dann sagt man es einfach aber den Moralapostel zu spielen … kann man aber muss man nicht. Willst du nachhaltig sein, dann geh zu Fuß.

      Ahoi Holger

  • Frank sagt:

    Spannend, was Decathlon da in der Pipeline hat.
    Die kleinen Fahrradhersteller sehe ich eher kritisch, weil es für sie schwerer ist, wirklich technisch erprobte und ausgereifte Produkte anzubieten (siehe Bombtrack und Martins Probleme mit der teilbaren Kettenstrebe). Da würde ich immer auf einen großen Hersteller wie z.B. Salsa setzen.
    Grüße Frank

  • Holger sagt:

    Hallo Martin,

    Ist ganz nett wie du die unterschiedlichen Fahrräder dargestellt hast. Ich verfolge die Wege einiger Marken für eine Weile und muss sagen, dass gerade im Stahlbereich viele Marken sich ähneln. Geometrie sind sehr nah an denen anderer und so wirklich heben sich diese nicht von anderen Marken ab. Der Osten unseres Landes scheint momentan der Hotspot neue Stahlrahmen zu sein aber schaut man sich deren Geometrien genauer an, ähneln sich diese schon sehr. Die Jungs von Veloheld bauen nette Räder und andere Firmen ziehen nach. Aber sind wir mal ehrlich, bedienen sich doch alle aus den gefüllten Regalen in Taiwan und er-branden die Rahmen oder lassen sich ein zwei Optionen einfallen, um Taiwan Made ein wenig zu modifizieren und als neues hippes Bike vermarkten.

    Grüße aus dem Norden

  • Benni Splitt sagt:

    Lieber Martin,

    wie sehr ich solche Blogger wie Dich schätze: Da schreibt noch jemand ehrlich über seine persönliche Recherche und Vorlieben, ohne für das Nennen von Namen bezahlt zu werden. Bleibt dabei und lass Dich nicht entmutigen.

    Ich fiebere schon jetzt auf das Atlas Mountain Race hin und werde gespannt Deinem und Eurem Punkt auf der Karte folgen. Gute Vorbereitung bis dahin.

    Mit ganz viel Liebe 🙂
    Benni

  • Lorenz Merdian sagt:

    Danke für die Inspirationen! Schöne Liste

  • Wolfgang sagt:

    Hallo Martin,
    schöner Blog und interessante Liste. Lese schon eine ganze Weile interessiert mit, schreibe aber jetzt das erste Mal, da ich auch ein wenig irritiert ob der schlecht gelaunten Kommentare war. Ist halt DEINE Liste…
    Ich finde Velotraum mit dem Speedster nach wie vor cool, da hat man unzählige Spielmöglichkeiten bzgl. der Konfiguration. Leicht und schnell finde ich das Merida Silex interessant. Alu/Carbon, 28 oder 27,5 Zoll, 1fach oder 2fach-Gruppen, Ösen vorne und hinten und auch preislich für das Gebotene o.k.
    Im günstigeren Segment fällt mir noch das Breezer Doppler Pro oder Team ein, hat meine Frau (Pro) und ist sehr zufrieden. Richtig schicker Stahlrahmen von einer echten Legende. Fuji Jari wäre auch noch ein Tipp.
    Grüße

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