DAS Reiserad 2020: Die große Auswertung – Teil 1

DAS Reiserad 2020: Die große Auswertung – Teil 1 // Alles zu Marke, Rahmen, Räder, Felgen, Reifen, Bremsen und Sattel

Alles zu Marke, Rahmen, Räder, Felgen, Reifen, Bremsen und Sattel

 

Am Anfang muss natürlich erstmal der Dank stehen, an euch die ihr mitgemacht habt und meine Fragen beantwortet habt.

Mein Dank gilt auch den Administratoren und Mitgliedern des Reiseradler Forum und der Facebook Gruppen „Radreisen“ und „Radreisen & Bikepacking“, wo ich meine Umfrage vorstellen und woher sicherlich viel Fach- & Sachverstand in die Ergebnisse eingeflossen sind.

Insgesamt haben 530 Menschen an meinen diesjährigen Umfragen zum Reiserad und Bikepacking-Rad teilgenommen: 356 davon haben die Reiserad Fragen beantwortet, 180 die Bikepacking-Rad Fragen.

Und bevor es angemerkt wird: Natürlich sind die Ergebnisse nicht statistisch repräsentativ oder irgendwie mathematisch unantastbar. Und das ist auch egal, denn die Ergebnisse sollen nur eine Orientierung geben. Und zwar all denjenigen, die sich ein Fahrrad für die große oder kleine Tour zulegen möchten und hier von den Erfahrungen und Tipps anderer Radler profitieren können.

Es nach 2014, 2016 und 2018 das vierte Mal, dass ich diese Umfrage mache und mich dann anschließend durch die Daten wühle. Aber das positive Feedback vieler, die diese Auswertungen und Informationen gut und vor allem hilfreich fanden, bestärkt mich dann doch, die Zeit und Arbeit zu investieren.

So wie ich die Umfragen nach Radreise und Bikepacking getrennt habe, so werde ich auch die Auswertung trennen. Und mit dem Reiserad fange ich diesmal an. Die BikepackerInnen unter euch können sich dann auf die Auswertung der Umfrage später freuen.

 

Auswertung DAS Reiserad – Teil 1

Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich die ganze Umfrage in einem Beitrag auswerten kann. Allerdings sind die Themen und Ergebnisse so vielfältig, dass ich es aus Gründen der Lesbarkeit und „Verdaulichkeit“ dann doch vorziehe, euch das in zwei Teilen zu präsentieren.

In Teil 1 bespreche ich alles zu Reiserad Marke, Rahmen, Räder, Felgen, Reifen, Bremsen und Sattel.

In Teil 2 folgen dann Schaltung, Kurbel, Lager, Naben, Licht, Lenker, Pedale, Schutzbleche, Stromversorgung, Taschen und Gepäcktransport.

Und wenn ich damit fertig bin, folgt die Auswertung zu „DAS Bikepacking-Rad 2020“.

Los geht’s!

 

Typenkunde: Die Mehrheit sieht sich als Radtourer

Wie auch vor zwei Jahren, hat der Radlertypus „Radtourer“ die meisten Stimmen bekommen. Diesmal aber mit 47% etwas mehr als 2018.

Der Radtourer macht Radtouren bis zu 14 Tage Länge, viel in der Heimat und ab und zu auch im eher westlichen Europa. Mit dem Fahrrad ist dieser Typus eher auf befestigten Wegen unterwegs, mag aber auch ab und zu Schotterpisten und Waldwege. Die Tagesstrecke beträgt zwischen 70 und 100km.

Mit mehr als 20% Abstand, aber mit Platz 2 besser als 2018 kommt der Reiseradler. Für 26% der Befragten ist kein weg zu weit und sie folgen dem Ruf des Unbekannten. Dann geht es schon mal durch Afrika, auf der Panamericana von Nord nach Süd durch Amerika oder auf dem Landweg in den Himalaya. Asphalt wird gerne genommen, aber naturgemäß ist der Reiseradler mehr auf Schotter und kaputten Pisten und Straßen unterwegs. Aber das Leben auf dem Rad entschädigt für alles. Pro Tag fährt der Reiseradler – je nach Gebiet – zwischen 50 und 150km am Tag.

Radler-Typologie 2020

Knapp dahinter – und kontrastreicher könnte es gar nicht sein – landet mit 25% der Genussradler auf Platz 3. Wie der Name schon sagt ist der Genussradler eher auf Tagestouren oder Touren bis zu einer Woche zu finden. Diese Touren finden vorwiegend auf ausgewiesenen Radwegen in Deutschland oder Mitteleuropa statt und da für den Genuss genug Zeit bleiben soll, werden pro Tag zwischen 40 und 80km gefahren.

Vermutlich sind die meisten der Befragten eine Mischung aus den vorangestellten Typen. Ich finde es immer interessant zu sehen, wo die Menschen sich einordnen, auch weil wir in einer Zeit der vielen Kilometer und Leistungsrekorde leben und es da immer wieder gut ist, sich zu relativeren und festzustellen, dass die große Mehrheit einfach gemütlich mit dem Fahrrad die nahe und ferne Welt erkundet.

So lassen sich auch die nur 2% der Stimmen erklären, die auf den Typus Langstrecken-Fan entfallen sind. Wie der Name schon sagt, geht es hier um lange Strecken. Bei Events wie Transcontinental Race oder North Cape 4000 fühlt sich der Langstrecken-Fan wohl und geniesst es mit minimalem Gepäck und wenig Schlaf durch die Gegend zu fahren.

 

Patria ist beliebteste Reiserad-Marke 2020

Keine Überraschungen, aber eine Verschiebung ist in der Frage nach der beliebtesten bzw. meist empfohlenen Marke für ein Reiserad zu beobachten: Mit 11% der Stimmen holt sich Patria die Krone, knapp vor der vsf fahrradmanufaktur mit 10% und Velotraum mit 9% der Stimmen.

Damit haben die Top 3 Marken von 2018 nur die Ränge untereinander getauscht. Die Stimmenanteile bzw. Fallzahlen sind in dieser Frage traditionell nicht sehr hoch, da es sehr viele Marken gibt und der Markt auch recht divers ist.

Norwid konnte knapp 5,5% der Stimmen auf sich vereinen, gefolgt von Idworx (4,5%) und Surly (4%).

Damit dominieren deutsche Marken die Top 5 der Reiseräder. Interessanterweise entfielen auf Tout Terrain kaum Stimmen, obwohl die Süddeutschen eine feste Größe bei den Reiserädern sind. Nur 3% der Stimmen konnte ich hier zählen, womit sich der „negative“ Trend der letzten Umfragen fortsetzt (3,9% in 2018, 6,3% in 2016).

Bei der letzten Umfrage konnten sich Salsa und Surly (5,2% in 2018) mehr hervortun. Allerdings glaube ich, dass diese Marken nun mehr in der Bikepacking-Umfrage zur Geltung kommen und weniger bei den klassischen Reiserädern.

 

Kein konkretes Modell, aber ein paar Tipps…

Ich hatte in diesem Jahr auch die Frage nach einer konkreten Empfehlung für ein Fahrrad-Modell in der Umfrage. Die Antworten waren allerdings so divers, dass man nicht wirklich von einer klaren Tendenz sprechen kann. Davon ausgenommen vielleicht das Modell Patria Terra, welches 8,5% der Stimmen auf sich vereinen konnte.

Folgende Fahrrad-Modelle für ein Reiserad wurden noch häufiger genannt und sind sicherlich interessant, solltet ihr euch nach einem neuen Reiserad umschauen:

  • vsf fahrradmanufaktur TX-400
  • Tout Terrain Silkroad
  • Velotraum Speedster
  • vsf fahrradmanufaktur TX-800
  • vsf fahrradmanufaktur Randonneur
  • Idworx oPinion BLT
  • Norwid Skagerak
  • Salsa Marrakesh
  • Trek 520

 

Keine Materialfrage: DAS Reiserad ist aus Stahl

Wie auch in den vorangegangenen Umfragen ist und bleibt Stahl der bevorzugte Werkstoff für den Rahmen des Reiserads. 55% gaben diesem ihre Stimme, allerdings sind da 9% weniger als 2018. Das liegt vermutlich an dem „Rising Star“ Titan, der in seiner Beliebtheit als Rahmenmaterial auf Platz 3 mit 15% landetet und damit im Vergleich zu 2018 sich von 6% mehr als verdoppelt hat.

Platz 2 bleibt bei Aluminium mit 26% der Stimmen. Zum ersten Mal tauchte auch Carbon als mögliches Rahmenmaterial für ein Reiserad auf, allerdings mit nur 2%.

Fahrradtyp: Gravelbike ist in den Top 3

Keine Revolution, aber eine zu erwartende Evolution zeigt sich auch in der Frage nach dem Fahrradtyp: Hier führt nach wie vor beim Reiserad der Typ Trekkingrad mit 45% (36% vor zwei Jahren), gefolgt vom Randonneur mit 21% (19% vor zwei Jahren). Erstmals auf Platz 3 mit 12% der Stimmen findet sich das Gravelbike, welches im Vergleich zu 2018 das MTB mit 9% auf Platz 4 verweist (2018 noch mit 11% auf Platz 3).

Das Gravelbike ist durchaus auch für bislang konservative Reiseradler einen Blick wert, denn es vereint eine gute Geländegängigkeit, mit einer sehr guten Straßenfähigkeit und bequemeren Geometrie und kann je nach Modell zu einem belastbaren Radreiseflitzer ausgebaut werden. Das ist also durchaus interessant für alle, die gerne sportlicher und schneller unterwegs sein möchten, ohne darauf achten zu müssen, auf welchem Untergrund sie fahren. Die hier meist zum Einsatz kommenden 1fach und 2fach Schaltungen bedeuten dabei keinen Nachteil.

Wer allerdings gerne viel mitnimmt und weniger an Geschwindigkeit und Agilität interessiert ist, der nimmt das Trekkingrad mit 3fach Schaltung und hat so seinen Spaß unterwegs.

 

Gabel nach wie vor ohne Federung

Noch stärker als in den letzten Umfragen wird deutlich, dass eine Federgabel am Reiserad nichts zu suchen hat: 93% sprechen sich gegen eine Federung aus, 7% dafür.

Vor zwei Jahren waren es noch 88%, die für eine starre Gabel plädierten und 12%, die eine Federung am Reiserad sehen.

 

26“ verliert weiter, 29“ gewinnt

Wie auch immer: DAS Reiserad 2020 hat eine Laufradgröße von 28 Zoll. 41% der Befragten setzen auf diese Größe und damit 3% weniger als noch vor zwei Jahren. Stärker ist der Rückgang bei 26 Zoll: hier gaben 2018 noch 36% der Befragten ihre Stimme. In diesem Jahr sind es nur noch 29% und damit 7 Prozentpunkte weniger.

Ergebnisse zu Radtyp, Material & Radgröße

Gestiegen sind allerdings die Stimmen für die „neuen“ Laufradgrößen: 15% der Befragten sehen 29“ am Reiserad. Das ist eine Steigerung von 7 Prozentpunkten im Vergleich zu vor zwei Jahren (8%).

Und auch 27,5“ (650B) konnten leicht um 4 Prozentpunkte zulegen und verzeichnen in diesem Jahr 9% aller Stimmen.

 

Neu in 2020: Reifenbreite

In diesem Jahr habe ich erstmals auch die Reifenbreite des Reiserades abgefragt. Mit 39% fährt die Mehrheit Reifen in einer Breite von 40 bis 50mm am Rad. Das bestätigt meine Vermutung und ist aus meiner Sicht auch eine sichere Wahl für die Tour.

22% der Befragten setzen auf schmalere Reisen von 30-40mm. Auch das geht natürlich am klassischen Randonneur oder Gravelbike ganz gut.

Dem gegenüber stehen die 55mm breiten Reifen (2,25 Zoll), wie der Marathon Mondial, denen 14% der Befragten am Reiserad den Vorzug geben würden, gefolgt von 13%, die einen 2,1 Zoll/53mm breiten Reifen fahren würden.

Fasst man das zusammen, so nimmt die „2 Zoll Fraktion“ 27% der Stimmen ein und belegt damit Platz 2 nach den 40-50mm Fans und vor den 30-40mm Fahrern.

Mit 8% auf Platz 4 finden sich alle diejenigen, die beim Reiserad auf breitere Reifen als 2,25 Zoll/55mm setzen.

 

Schwalbe for ever – wenn auch mit leichten Verlusten

Lasst uns gleich mal über die Reifenmarken und Modelle sprechen. Bei der Marke gibt es eigentlich keine großen Verschiebungen: nach wie vor dominiert Schwalbe mit 64% der Stimmen. Das ist nach wie vor ein erheblicher Vorsprung vor Continental, die mit 25% der Stimmen den zweiten Platz belegen. Allerdings muss Schwalbe Verluste von 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2018 hinnehmen, wo Conti sich 10 Prozentpunkte nach oben entwickelt. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen WTB und Vittoria, die aber mit jeweils 3% eher marginal vertreten sind.

Das bedeutet also nach wie vor: Wenn es um die Reifen fürs Reiserad geht, dann führt kein Weg an Schwalbe oder Continental vorbei.

Alles zu Reifen 2020

 

Marathon ist ein Gattungsbegriff für Reiseradreifen

Bei der Frage nach Modellempfehlungen dreht sich – wie auch in den Vorjahren – alles nur um die legendären und zuverlässigen Schwalbe Reifen aus der Marathon Klasse. Allen voran der Marathon Mondial, der 38% der Nennungen bekommen hat. Dahinter der Marathon Plus Tour mit 8,7%, der Marathon Almotion mit 6,3% und der Marathon mit 5,8%.

Continental folgt auf den Plätzen 5 und 6 mit dem Contact Travel (5,3%) und dem Top Contact II (4,8%).

 

Gummi statt Milch

Bei der Frage nach Schlauch oder Tubeless, also schlauchlos, sind sich die Reiseradler jedoch ziemlich einig: 90% fahren nach wie vor mit einem Schlauch im Mantel, 10% setzen aber bereits auch am Reiserad auf Tubeless.

Ich war viele Jahre sehr skeptisch gegenüber Dichtmilch & Co., aber mittlerweile fahre ich nur noch Tubeless-Reifen und bin begeistert und überzeugt. Am Reiserad habe ich noch normale Schläuche im Einsatz, aber würde heutzutage auch hier auf schlauchlose Reifen und entsprechende Felgen setzen und einen Schlauch nur noch als Notreserve mitnehmen. Allerdings – das muss ich einschieben – setzt man bei monatelangen oder jahrelangen Radreisen mit dem Schlauch immer noch auf die beste Lösung.

Übrigens: nach wie vor sind Faltreifen die präferierte Wahl mit 59% der Stimmen. Und 33% setzen auf Drahtreifen.

 

Alles rund ums Laufrad: Thronfolge bei den Felgen

Wenn es ums Reiserad geht, dann setzt man bei den Felgen auf die Klassiker Sputnik oder Andra von der Firma Ryde. Zumindest war es die letzten Jahre immer so, dass die Felge fürs Reiserad von Ryde (früher Rigida) kam.

Doch in diesem Jahr ist alles anders und die Experten von DT-Swiss haben sich mit 31% an die Spitze der Felgen-Frage gesetzt. Immer noch dicht auf den Fersen ist natürlich Ryde, die mit 29% der Stimmen Platz 2 belegen. Fairerweise sei gesagt, dass bereits bei der letzten Umfrage der Ryde Stern im Sinken war. Damals hatten sie fast 25 Prozentpunkte verloren und DT-Swiss saß mit 24% der Stimmen bereits im Nacken.

Platz 3 belegte wie in der Umfrage 2018 Mavic mit 20% und verbesserte sich damit um einen Prozentpunkt.

Ich stelle in der Umfrage auch immer wieder die Frage nach dem Felgenmaterial am Reiserad und eigentlich kann da nur Aluminium stehen. So auch diesmal mit 80% der Stimmen. Überraschenderweise gibt es aber 15% der Befragten, die auf Stahl als Felgenmaterial setzen. Aber interessanterweise taucht in diesem Jahr erstmals Carbon als Felgenmaterial auf, wenn auch mit nur 4% der Stimmen.

 

Felgenmodell: Andra dominiert

Obwohl DT-Swiss den Kollegen von Ryde den Rang abgelaufen hat, dominieren mit der Ryde Andra 30 (13% der Stimmen), Sputnik (10,5%) und der Andra 40 (10%) die Felgen der Holländer die Top-3 Felgen-Modell Nennungen.

 

Bremsen: Die Scheibe hat sich durchgesetzt

Zählt man die Stimmen zusammen, so entfallen 59% auf die Scheibenbremse am Reiserad und 35% auf die V-Brake Felgenbremse. Damit hat sich die aus meiner Sicht bessere Technologie durchgesetzt und auch das Argument der Verfügbarkeit weltweit hat sich mittlerweile erledigt.

Gerade bei den Gewichtsmassen, die am Reiserad bewegt werden, sollte man schon auf Scheibenbremsen setzen und damit auf eine wesentlich bessere Bremsleistung.

Bei der Frage nach hydraulischen oder mechanischen Scheibenbremsen entfallen 35% der Stimmen auf hydraulisch und 24% auch mechanisch. Ich bin überzeugter Fahrer mechanischer Scheibenbremsen und habe hier dazu auch geschrieben.

Bei den V-Brakes bekommen die mechanischen Bremsen 20% der Stimmen und die hydraulischen Bremsen, wie die Magura HS11, HS22 oder HS33, 15%.

 

Shimano ist die Bremsenmarke 2020

Bei der Frage nach der Marke für die Bremse hatten sich Shimano und Magura ein Kopf an Kopf Rennen geliefert. In diesem Jahr hat Shimano mit 39% das Rennen für sich entschieden, vor Magura mit 31%. Auf Platz 3 folgen – wie auch 2018 – die taiwanesischen Kollegen von TRP mit 11% und mit 9% die Macher von Avid.

Interessanterweise hat aber die HS33 von Magura die meisten Empfehlungen bekommen: 18,5% sehen dieses Modell am Reiserad. Dahinter, mit fast 16%, kommt die Shimano Deore XT Scheibenbremse. Auf den Plätzen 3 und 4 landen die mechanische Scheibenbremse Avid BB7 und die hydraulische Scheibenbremse MT5 (6,4%) von Magura.

 

Der muss sitzen: Brooks dominiert am Reiserad

Keine Veränderungen beim Sattel: Brooks ist hier die der unangefochtene Platzhalter mit 51% der Stimmen, gefolgt von SQ-Lab mit 18% und Selle Royal mit 8%.

Allerdings sei aus Gründen der Vielfalt noch auf die folgenden Marken hingewiesen, die zwar nicht sehr viele Stimmen haben sammeln können, aber auch aus meiner Sicht durchaus einen Blick wert sind, wenn es um einen Sattel geht: Fiz:ik, Terry, WTB und Ergon.

Was die konkrete Frage nach einer Modell-Empfehlung angeht, so dominiert auch hier Brooks: 37% empfehlen den Klassiker unter den Reiseradsätteln, den Brooks B17. 6,7% finden den Brooks Flyer gut, 6,1% den Brooks Cambium C17. Mit 4,4% und 3,3% folgen die SQ-Lab 602 und 610 als Empfehlungen für das Reiserad.

 

Die Sattelstütze bleibt starr – vorerst

Naja, vorerst ist so eine Sache, denn die Befürworter gefederter Sattelstützen konnten einen Prozentpunkt zulegen und erreichen nun 24%. Wohingegen die Fraktion der starren Sattelstützen fünf Prozentpunkte einbüßen musste und 71% der Stimmen bekommen hat.

Mittlerweile gibt es bei gefederten Sattelstützen durchaus interessante und belastbare Modelle, weshalb ich gerade beim klassischen Reiserad damit rechne, dass in Zukunft mehr auf diesen zusätzlichen Komfort nicht verzichten wollen.

 

So, das war der erste Teil der Auswertung „DAS Reiserad 2020“.

Habt ihr Fragen, Anmerkungen und Hinweise? Dann her damit!

 

Hier geht es zu Teil 2 der Auswertung >>>

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