Ordnung ist die halbe Reise – Mein Radtaschen Packplan

Ordnung ist ja immer etwas sehr Subjektives. Und was für das eigene Zimmer oder die Wohnung gilt, gilt noch mal besonders für die Radtour und das Gepäck. Das ist dann irgendwie wir ein Apartment in der Londoner Innenstadt: Hier hat man keinen überflüssigen Platz, den man mit irgendwelchem Kram zustellen kann. Unterwegs zählt jeder Kubikzentimeter und da heißt es vernünftig zu packen, damit man einerseits alles ohne viel Suchen findet und andererseits alles zügig zur Hand hat.

Packtaschen fertig für Island

Meine Packtaschen fertig für Island

Ich habe in den letzten Jahren eigentlich immer die gleiche Packordnung gehabt. Und sie kurz nach Ende einer Reise wieder vergessen. Hier aber mal ein Überblick, wie mein aktuelles Packtaschen Set-Up aussieht – auch damit ich es nie mehr vergesse 😉

backpacking set up

Vielleicht ist er ja Anregung und Hilfe, wenn ihr mal mit dem Rad reist und vor der Frage steht, wo was hin soll:

  • In der linken LowRider-Tasche ist immer die Kamera und das Fotozubehör. In all den Jahren bin ich echt schnell darin geworden, meine Kamera aus der LR Tasche und der Fototasche herauszuholen und meine Bilder zu machen. Bei manchen Touren packe ich hier auch einen leeren Wassersack rein. Und wenn ich ihn brauche und befüllt habe, wandert er zum Transport nach hinten auf das Zelt.

Die linke LowRider Tasche – reserviert für Kamera und Zubehör

  • In der rechten LowRider-Tasche fährt normalerweise das Waschzeug mit. In diesem Jahr ist diese Tasche aber dem Kocher und Kocherzubehör nebst Krims-Krams Tasche gewidmet. Die KK Tasche enthält allen Kram, der sonst nicht zuzuordnen ist: eine Rebschnur, Notfolie, Waschpaste, Ersatzgurt, Leuchtstäbe, etc. Und die Luftpumpe fährt in diesem Jahr hier auch mit. Sie wird vermutlich aber nach hinten in die rechte Tasche wandern, sobald da das Essen sich reduziert hat.

Die rechte LowRider Tasche – Kocher und Küche

  • Hinten Links ist die „Schlaftasche“. Hier sind Schlafsack, Isomatte, Hüttenschlafsack, Kopfkissen (ich bin ja auch schon etwas älter 😉 ) und Tourbuch, Lampe und Lesebuch gepackt. Ganz ganz unten findet sich hier das Werkzeug. Es dient als Schwerpunkt, aber ist trotzdem schnell erreichbar. Ich habe kaum noch Pannen (Klopf Klopf auf Holz), aber zur Not wird die Werkzeugtasche in einen der vorderen LowRider gepackt. In der Seitentasche/Anhängtasche ist für den schnellen Zugriff das Flickzeug und zwei Ersatzschläuche.
  • Hinten Rechts ist die Klamottentasche. Name ist hier Programm, obwohl in diesem Jahr neben den Ersatzsachen hier auch noch 10 Pakete Trekkingnahrung mitfahren. Die Apotheke ist ebenfalls hier untergebracht und in der Anhängtasche findet sich das Klopapier, Taschentücher und zwei Rollen Brausetabletten.

Zelt im Ortliebsack und Footprint

  • Hinten in der Mitte fährt das Zelt mit. In einem Ortliebsack verpackt. Zudem ist hier auch das Zelt Footprint angeschnallt. Fixiert wird das ganze durch zwei Gurte. Früher (1998) hatte ich noch einen Vorderradgepäckträger, neben den LowRidern. Dort fuhr normalerweise das Zelt mit und hinten war ein Sack mit Schlafsack, Isomatte etc untergebracht. Das ist aber irgendwie nicht mehr nötig gewesen und beim Neuaufbau des jetzigen Rades habe ich das einfach weggelassen.
  • Die Lenkertasche nimmt eigentlich alles auf, was ich unterwegs schnell brauche: Portemonnaie, Telefon (Fotos!), Karten, Handschuhe, Leatherman, Sonnenbrille und Taschentücher. Zudem mein kleines Ausgabenbuch und noch Kleinkram, wie Ventiladapter und Taschenhülsenadapter.

Die Lenkertasche – hier fährt alles mit, was zwischendurch wichtig sein kann

So, habe fertig. Wenn man das ganze so auf einen Blick sieht, dann möchte man noch was weglassen, aber es ist schon alles sehr reduziert. Eine Liste der Dinge, die in diesem Jahr mitkommen, findet ihr hier. Das Essen und der Kocher nehmen in diesem Jahr Platz weg. Aber das Essen geht ja auch wieder aus den Taschen raus 😉

Und, wie packt ihr so?

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