Diese drei sind immer dabei – beim #Blogstöckchen dazwischen gesprungen

blogstöckchenAuf Twitter geht gerade ein Stöckchen herum: Drei Dinge, die Du immer dabei hast oder unterwegs nicht darauf verzichten möchtest.

Normalerweise wird so ein Stöckchen (oder richtigerweise #Blogstöckchen) persönlich zugeworfen. Aber ich bin frecherweise dazwischen gesprungen. Ich will doch auch mitspielen. Darf ich?

Sonst kenne ich nur #Blogparaden, so ein Stöckchen finde ich aber interessanter. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Tweet von den Kollegen der Outdoorseite.de, denen sich auf Twitter zu folgen ohnehin lohnt.

Hier (weiter unten) findet sich auch die Anleitung zum Blogstöckchen.

UND: Ich habe heute, 19. März, eine Auswertung der bisherigen #Blogstöckchen Aktivitäten gemacht und Tag-Cloud daraus erstellt. Diese findet ihr HIER.

Genug gesabbelt. Hier die drei Dinge, die ich immer dabei hab:

1. Mein Leatherman

Als ich es 1998 in Kathmandu für sagenhafte 120 US Dollar kaufte, wusste ich noch nicht, dass mir dieses Teil auf den weiteren Reisen soviel helfen wird.

Ich habe es immer dabei und es ist das erste, was ich nach einem Flug aus dem Nicht-Hand-Gepäck heraushole und in meine Lenkertasche lege. Ich mache (fast) alles damit: Dosen aufschneiden, Fahrrad reparieren, Holz sägen (warum auch immer), Brot schmieren, Wurst schneiden, Batteriefächer mit diesen kleinen chinesischen Kreuzschlitzschrauben, die immer gleich ausleiern, aufschrauben, und wieder zu schrauben und im Zweifel bedrohlich bewaffnet aussehen (musste ich aber noch nie – außer für das Ego vielleicht ab und zu mal).

Oft benutzt und nie wieder ohne - mein Leatherman

Oft benutzt und nie wieder ohne – mein Leatherman

Eine Erinnerung verbinde ich noch mit dem Leatherman: in Mali stand ich am Straßenrand und reparierte grad mein Fahrrad irgendwie. (Warum weiß ich nicht mehr). da hielt ein Mopedfahrer neben mir und begann sein Mopedreifen mit einer riesigen Luftpumpe aufzupumpen. Irgendwie ging das aber nicht und fragte, ob ich ein Messer hätte. Aber klar, ich hatte sogar mehr: MEIN LEATHERMAN (Tatatataaaa). Mit dem Hinweis, dass es echt scharf sei gab ich es ihm. Er schnitt an dem Schlauch seiner Luftpumpe herum, wie ein besoffener Schlachter an einem Stück Fleisch und Tschack! – volles Rohr schnitt er sich in den Finger, richtig tief. Die Suppe floss, mein Leatherman lag auf dem sandigen Boden vollgeschmiert und ich war damit beschäftigt, den Mann vor dem Verbluten zu retten.

Warum ich diese Geschichte behalten habe, weiß ich aber auch nicht.

2. Mein Tourbuch

Es ist mehr als nur ein Buch. Es enthält meine Notizen, wichtige und meist unleserlich an den Rand oder irgendwohin gekrizzelte Adressen von menschen, die ich unterwegs getroffen habe – oder sie mich, Geldscheine (ja, als Erinnerungen) und meine täglichen Aufzeichnungen von unterwegs, die ich nach wie vor schön analog und mit dem nötigen Pathos eines Globetrotters mit meist nicht funktionierenden Stiften fertige.

Ein Freund hat mir nun ein echt tolles Reise-Notizen-Radtour-Buch aus England mitgebracht. Das ist schon Kunst und man möchte gar nicht reinschreiben. Toller Ledereinband und innen nicht einfach nur leere Blätter, sondern mal eine kleine Tasche aus Papier, mal Zeichnungen von Fahrradteilen, mal eine Grafik zum selber ausfüllen, wie weit man so gefahren ist. Ich muss mal ein Foto machen. (Mach ich nachher) Hier ist es:

tourbuch

Jedenfalls gehe ich nie und niemals nie ohne Tourbuch auf Tour. Man kann mir alles klauen, aber das nicht.

3. Meine Stirnlampe

Nein, es ist keine „Petzlsonstwas“ Lampe, sondern eine für 5 Euro vom Krabbeltisch, schön klobig, aber auch leicht. relativ. Und ich leuchte damit auch nicht irgendwie rum, oder brauche sie zum Zeltaufbauen nachts oder irgendwas anderes. nein, ich lese abends immer vor dem Einschlafen. Ich MUSS lesen, sonst kann ich nicht einschlafen. Und egal ob im Zelt, im Hotel, zuhause oder in einer Wellblechhütte im tiefsten Uganda – ohne meine Stirnlampe und ihr Licht geht gar nichts bei mir. Also Einschlafen. Und deshalb MUSS sie mit. Immer. Und natürlich ein Buch, aber das wären dann ja vier Dinge… 😉

Und weiter gehts…

Gemäß den Regeln werfe ich mein Blogstöckchen nun an folgende Blogs/Personen:

Elke Weiler und ihr Meerblog Travel Magazin, einfach weil ich ihre (Hunde)Bilder und Berichte mag 😉

Jacob und sein Blog „Nach der Reise ist vor der Reise“, der gerade in Indien unterwegs ist und sicherlich was zum Blogstöckchen beizutragen hat.

Das Team vom Tapir Outdoor Shop in Leipzig (rund um Rando), weil ich meine erste Ausrüstung bei Euch gekauft habe, Eure Entwicklung vom Dachgeschoss-Garagen-Laden hin zum jetzigen Store immer wieder (später aus der Norddeutschen Ferne) begleitet habe.

Neues Update zum #Blogstöckchen:

Das #Blogstöckchen von Outdoorseite.de hat sich prächtig entwickelt. Aktuell haben wir 42 Stöckchenwerfer. Eine Übersicht, wer alles schon mitgemacht hat findet ihr hier (nach unten scrollen).

Ich hatte versprochen, dass ich noch mal ein Tag-Cloud Update mache. War ein bisschen Arbeit, aber wurde dann doch ganz interessant. Ich habe die Twitter Tweets und Blogposts gescannt und mir zudem jeden einzelnen Blog, der am #Blogstöckchen teilgenommen hat durchgeschaut und die jeweils drei wichtigsten Dinge erfasst.

Daher bekommt ihr jetzt auch drei Tag-Clouds von mir (Tatatataaa!):

1. Übersicht Gesamt-Konversationen zum #Blogstöckchen auf Twitter und in den Blogs

Blogstöckchen all

2. Eine Übersicht aller bisherigen Teilnehmer des #Blogstöckchen als Tag-Cloud (Quelle outdoorseiten.de)

Blogstöckchen Teilnehmer

3. Eine Gesamtübersicht der drei Dinge aus allen teilnehmend Blogs, die immer dabei sind

Immer dabei

Bin gespannt, wie es weiter geht 😉

Und freue mich ehrlicherweise schon auf den nächsten Stock, der herumgeht!

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