Im Test: meine Erfahrungen mit dem Teasi Pro Fahrrad-Navi

Der Teasi als Fahrradcomputer

Hinweis

Das im Folgenden vorgestellte Teasi Pro wurde mir von Teasi zum Test zur Verfügung gestellt. Im Anschluss durfte ich es behalten. Und irgendwann habe ich es in einem Fluss verloren. Daher ist dieser Beitrag Werbung.

Wenn ich unterwegs bin, dann reise ich meist klassisch mit der Landkarte. Das liegt zum einen daran, dass ich es „schon immer so gemacht habe“. Zum anderen, weil das Karte wälzen und Karte lesen einfach zu einer richtigen Tour dazugehört.

Wo kommen wir her, wo wollen wir hin? Dialog mit Mönch in Nepal

Wo kommen wir her, wo wollen wir hin? Dialog mit Mönch in Nepal

Nun bin ich aber (leider) nicht die ganze Zeit auf großer Fahrt und radle daher immer auch durch heimisches Gelände. Neben meinen #biketowork-Strecken, erkunde ich zunehmend meine nähere Umgebung mit dem Fahrrad.

Hier fand ich dann irgendwann die Benutzung einer Landkarte nervig, denn diese musste ich manchmal alle zwei Kilometer rausholen, um zu checken, wo denn der Weg langgeht. Daher benutzte ich bald mein Smartphone und dessen Navi-Apps, um mir meine Route zu berechnen und mir dann auch via Kopfhörer vorsagen zu lassen. So richtig toll finde ich das nicht, auch weil der Akku dadurch schneller alle ist.

Und so wurde ich hellhörig, als die Möglichkeit bestand, ein Navigationsgerät für das Fahrrad zu testen. Über eine sogenannte „Social Channel“ Marketing Agentur habe ich mich für ein Testgerät beworben – und es auch bekommen.

Mit Karte und Teasi Pro unterwegs

Mit Karte und Teasi Pro unterwegs

Es ist mein erstes Navi für das Fahrrad und ich habe mich vorher nur am Rande mit diesen Geräten beschäftigt. Daher sei mir verziehen, wenn ich mich hier und da vielleicht begeistert zeige, wo aber der erfahrende GPS und Navi-Nutzer nur müde abwinkt.

Wenig später wurde mir das Teasi Pro zugeschickt und nahm gleich seinen Platz an meinem Lenker ein. Dafür musste einer meiner zwei Fahrradcomputer weichen. Der war aber ohnehin gerade in einer Selbstfindungsphase und zeigte nur ausgewählt und sehr launisch seine Daten an.

Aber mit dem Teasi Pro habe ich neben einem Navi auch gleich einen Fahrradcomputer bekommen. Und zwar einen richtigen, denn es zeigt auf Wunsch jede Menge Daten an: Neben den Standards, wie zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit und Zeit, kann es auch Höhe und Höhenmeter, Kalorienverbrauch und Wetter anzeigen. Man kann sich aber auch wie früher einen Tacho mit Nadel auf das Display holen, oder einen Kompass.

Der Teasi als Fahrradcomputer

Der Teasi als Fahrradcomputer

Mal abgesehen von diesen Spielereien – die aber ungemein wichtig sind – wollte ich das Gerät gleich mal richtig testen. Da kam mir meine Radtour „Elbe, Heide, Altes Land“ gerade recht, und das Navi durfte gleich mal entsprechende Routen vorschlagen. Doch zuvor muss man grundsätzliche Einstellungen vornehmen: welche Art von Route bevorzugt man (Befestigte Straßen, Waldwege, Schotterpisten, alles durcheinander), welches Gewicht bringt das Fahrrad auf die Waage und welches Gewicht man selbst.

Grundeinstellungen im Teasi Pro: auf welchen Wegen möchte man radeln?

Grundeinstellungen im Teasi Pro: auf welchen Wegen möchte man radeln?

Nach diesem Offenbarungseid weiß das Gerät, was man so für einen Geschmack hat und welches Gewicht auf welchem Gewicht man so durchs Land buxiert. Daraus errechnet sich unter anderem der Kalorienverbrauch.

Die Routeneinstellungen sind durchaus wichtig, denn im nächsten Schritt lasse ich das Teasi Pro eine Strecke von Aumühle an den Elbe-Lübeck-Kanal berechnen. Basierend auf meinen Präferenzen werden drei Vorschläge gemacht, die sich wie folgt unterscheiden:

  • „Vorschlag“ – Schön, wir haben uns nämlich richtig Mühe gegeben und was ganz Tolles zusammengestellt, wo Du so richtig Spaß beim Radeln hast. Ist auch etwas länger, aber Du willst ja auch was sehen und so oft als möglich abseits der Hauptstraßen radeln.
  • „Einfach“ – Ok, verstanden, Du willst vorankommen, aber trotzdem was sehen und auf vernünftigen Radwegen fahren.
  • „Kurz“ – Dir geht es um den besten und kürzesten Weg zwischen A und B und hast es eilig. Dann folge mir einfach auf Radwegen entlang von Hauptstraßen und fast direkte Luftlinie.

Da es schon später am Tag war und ich noch die Sonne am Kanal genießen wollte, habe ich mich für Variante „Einfach“ entschieden. Zuerst ging es entlang der Fernstraße auf Radwegen Richtung Osten, um immer wieder rechts und links abzubiegen und ein Teilstück abseits der Hauptverkehrsadern zu radeln. Insgesamt bin ich mit der Routenführung zufrieden und habe so echt schöne und überraschende Ecken entdeckt, die ich sonst so nicht befahren hätte.

Auf Openstreetmap und Bikemap habe ich mir zudem ein paar Routen rausgesucht, die ich auf dem Weg in die Lüneburger Heide dann mal ausprobieren wollte. Diese lassen sich via PC einfach auf das Teasi aufspielen und dann abrufen.

Eigene oder bestehende Touren einfach via PC auf das Teasi Pro laden.

Eigene oder bestehende Touren einfach via PC auf das Teasi Pro laden.

Ich habe mich damit aber nicht lange aufgehalten, sondern das Navi als Inspirationsgerät genutzt, um mich auf schöner und radfreundlicher Route durch das Land zu bringen.

Gleich am kommenden Tag wurde es einem besonderen Härtetest unterzogen: es regnete sehr oft und sehr stark und das Teasi wurde richtig nass. Aber es arbeitete normal weiter, lies sich den Regen nicht anmerken und der Touchscreen ließ sich weiterhin gut bedienen. Da gibt es beispielsweise beim Smartphones oft Probleme, wenn die Screens nass sind. Und, auch das muss ich lobend erwähnen, der Touchscreen reagiert auch auf die Bedienung mit Handschuhen problemlos.

Auch im Regen gut geschlagen!

Auch im Regen gut geschlagen!

Aber so ganz problemlos verlief meine Teasi-Fahrt dann doch nicht. Ich radelte auf dem Elberadweg Richtung Winsen/Luhe, die Strecke war programmiert, das Teasi leitete mich. Alles gut, bis ich am Wegesrand einen Supermarkt entdeckte. Ich bog vom Weg ab, fuhr die 40 Meter bis zum Markt und ging was einkaufen. Von diesem plötzlichen Abweichen war das Freizeitnavi so überrascht, dass es sich bei der Neuberechnung immer wieder aufhängte. Dieses Phänomen hatte ich dann noch zwei weitere Male und jedes Mal musste ich das Gerät neu starten. Dann aber kam es auf den restlichen 100 Kilometern nicht mehr vor.

Durch Wald und Heide

Durch Wald und Heide

Diese Neuberechnung und auch das Recherchieren nach Orten und möglichen Routen auf dem Teasi kostet natürlich Energie. Der Akku wird mit einer Laufzeit von 10 bis 12 Stunden angegeben und das kommt auch hin. Dann allerdings braucht er Saft und etwas Zeit, um wieder zu laden. Da ich mit dem Zelt unterwegs war, habe ich mit dem Smart Power Pack von Cinq5 das Teasi via USB nachgeladen, was problemlos auch während des Betriebs ging. Zusammen mit einer vernünftigen Stromversorgung via Nabendynamo durch z.B. den The Plug III oder den Forumslader lässt sich also das Teasi gut versorgen.

Nachladen unterwegs

Nachladen unterwegs

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann sich ja den SMAR.T power Akku holen. Der wird als externer Akku einfach zwischen Teasi und Halterung gesetzt und verlängert so die Leistungsdauer. Zudem hat er noch ein LED-Licht an Bord und verschiedene Anschlüsse zum Laden anderer Geräte, sowie einen Eingang für das Laden via Nabendynamo.

Während des Fahrens fand ich die Kartendarstellung gut. Man kann problemlos rein- oder rauszoomen. Und wie bei allen anderen Navis kann man auch hier einstellen, ob die Karte sich immer nach Norden ausrichtet, oder der Fahrtrichtung folgt.

test teasi pro biketourglobal 008

Besonders haben mir die POIs gefallen: das Navi zeigt hier Sehenswürdigkeiten, Zeltplätze, Tankstellen und vieles mehr an. Mit einem Fingerdruck kann man dann diese Orte einfach ansteuern. Teasi Tour heißt diese Funktion, die zudem zulässt, eigene POIs anzulegen und diese auch noch mit Infos und Bildern zu versehen. So kann man immer neben der eigentlichen Strecke sich inspirieren lassen und unerwartet Sehenswertes entdecken.

Diese POIs haben mir dann am Abend sehr geholfen. Der Himmel wurde immer dunkler, ein Gewitter zog auf und ich brauchte dringend einen Zeltplatz in der Nähe. Ein kurzer Blick auf die Teasi-Karte zeigte mir einen POI Campingplatz in der Nähe von Jork und berechnete die Strecke. Kurz vor dem Regen erreichte ich den Platz, doch während des Aufbauens begann es zu regnen. Aber dafür kann das Navi nix, auch wenn es über eine Barometerfunktion mit Wettervorhersage verfügt.

Als ich dann im Zelt lag, stellte ich mit Stolz fest, dass ich mehr als 7.000 kcal verbrannt hatte und 130 Kilometer gefahren bin. Also auch sportlich gesehen, war es eine gute Tour.

Das hab ich mir aber auch verdient!

Das hab ich mir aber auch verdient!

Für Sportler bietet das Teasi Pro zudem eine eigene Trainingsfunktion. Die finde ich ganz lustig, denn man kann hier gezielt sich Strecken ausgeben lassen, die der jeweiligen Zeit oder dem jeweiligen Trainingsziel entsprechen. Also wenn ich eine Stunde Radfahren möchte, dann gebe ich diese als Zeitspanne ein und das Navi berechnet mir daraufhin eine Runde von meinem aktuellen Standort, die nach einer Stunde wieder dort endet.

Training nach Belieben

Training nach Belieben

Oder wenn ich mal wieder bei den Schwiegereltern essen war, kann ich einstellen, dass ich jetzt unbedingt 1.500 Kcal verbrennen muss. Und das Teasi sucht mir eine Strecke, auf der ich das dann tun kann.

Das gleiche geht auch mit Entfernungen, die vorgewählt werden können und auf Basis dieser Angaben erstellt das Teasi eine entsprechend lange Runde. Und wer noch ernsthafter Sport betreibt, der kann via Bluetooth seine Herz- und Trittfrequenz erfassen. Dafür gibt es bei Teasi das sogenannte SMAR.T Zubehör.

Allee mit Rad

Allee mit Rad

Meine Testtour ging 200 Kilometer an der Elbe entlang in die Lüneburger Heide. Wen es aber in die weite Welt hinauszieht, der findet auf dem Teasi nicht nur kostenlose Karten zentraleuropäischer Länder (inklusive kostenloser Kartenupdates), sondern auch seit dem letzten Update die USA kartiert.

Karten satt und kostenlos.

Karten satt und kostenlos.

Seine eigene Touren kann man ebenfalls ganz einfach aufzeichnen und diese anschließend als .gpx Datei teilen. Ich habe einem Kollegen meine #biketowork Strecke aufgenommen und wollte diese dann via Teasi Tool PC-Software auf meine Platte ziehen. Das ging aber nicht (Datei geschützt, kann nicht kopiert werden). Ich konnte die Strecke dann aber via Email teilen und musste mit dem Windows-Explorer direkt auf das Gerät zugreifen und mir die .gpx Daten da holen. Das fand ich umständlich, aber irgendwie war das normale Kopieren via Software nicht erlaubt.

Fazit:

Das Teasi Pro hat mir gut gefallen. Für Touren in Deutschland, aber auch Touren in Europa ist es geeignet. Ich würde es ehrlicherweise mal bei einer #LeJog Tour (Lands End bis John o´ Groats) oder in Norwegen bei einer Tromsö – Oslo Tour mitnehmen, wenn ich das mache. Das hängt aber von der Stromversorgung ab, die ich jetzt mit The Plug III lösen werde. Und mir ggf noch den extra Akku hole.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Es gibt sicherlich leichtere und kleinere Navigationsgeräte, aber das Teasi macht sich ganz gut. Ich bin von dem Radcomputer ganz angetan: all die schönen Daten, die man sonst nicht bekommt 🙂

Mit seinen 3,5 Zoll (8,8 cm) großem Display ist das Teasi ausreichend ausgestattet. Man kann die Karte gut erkennen und die einfache Bedienung macht es Idiotensicher.

Einfache Menüführung

Einfache Menüführung

Der Touch-Screen könnte sich manchmal gerne etwas flüssiger bedienen lassen, aber da bin ich vermutlich durch meine Arbeit für Samsung etwas verwöhnt. Zudem wechselt das Display bei Bedarf je nach Tageszeit in einen Tag- oder Nacht-Modus, welcher sich der entsprechenden Lichtsituation anpasst. Das finde ich sehr angenehm.

Meine Bewertung des Teasi Pro im Überblick:

+ einfache Bedienung

+ umfangreiche Datenerfassung zur Selbstvermessung

+ Kostenlose Karten und Karten-Updates

+ Streckenoptionen und Darstellung, dank 3D-Kompass

+ gut für individuelle Strecken und Training durch Zeit-, Kalorienverbrauch- oder Entfernungsvorwahl

+ lässt sich mit externem Akku oder Stromversorgung am Rad laden

+ Regen und Staub machen ihm nichts aus

+ Viele Karten vorinstalliert

+ Gutes Zubehör, vor allem der extra Akku SMAR.T

 

– Intuitive Bedienung könnte besser sein

– Touchscreen könnte flüssiger laufen

– Berechnungen und Umschalten der Funktionen dauern etwas

– Manchmal Probleme bei Neuberechnungen (Aufhängen)

Alle anderen Angaben, Daten und Tests könnt ihr euch im Netz bei Teasi anschauen, bzw googlen.

Und zum Schluss noch eine kleine Umfrage aus Interesse:

Auf Facebook habe ich die Frage gestellt, wie auf Tour am liebsten navigiert wird. Hier ist das Ergebnis:

Infografik Navigation unterwegs 2014

Interessanterweise ist die Karte nach wie vor ein treuer Begleiter und Hauptplanungsinstrument. Das Smartphone als Navi ist sehr beliebt und liegt derzeit fast gleichauf mit einem richtigen Navigationsgerät/GPS.

 

Hinweis:
Alle Tests, die ich hier auf BiketourGlobal vorstelle, werden von mir subjektiv durchgeführt. Ich teste viele Produkte, die ich mir selber gekauft habe. Wenn mir Produkte für einen Test gestellt wurden, so mache ich dies im Text für den Leser klar und deutlich.

Vor allem aber teste ich nur Produkte, die mich persönlich interessieren. Meine Bewertungen und Einschätzungen erfolgen unabhängig von einer Produktstellung. Ich stelle sowohl positive, als auch negative Eigenschaften dar.

Dabei steht meine persönliche Meinung im Vordergrund, meine Begeisterung für das Produkt und meine Einschätzung, inwieweit dieses Produkt für einen Tour-Alltag tauglich ist.

40 Comments

  • Martin sagt:

    Danke Dir für diesen Test.
    Habe es gern gelesen. Klare Aussagen aber spannend aufgeschrieben,
    Hast du mich grade davon abgehalten mir eine Garmin GPSMAP 64s zu kaufen. Das hier scheint mir geeigneter zu sein. Hoffe man kann damit auch in den Bergen wandern.

    Danke und Grüße

  • Daniel sagt:

    Ich schliesse mich meinem Vorredner an,klasse aufgeschriebener Testbericht.
    Besonders gut zu lesen,da du noch einige Bilder zur Veranschaulichung eingefügt hast!
    Ich suche schon länger im Netz nach einem guten,aber günstigen Navi für Feld und Flur und da scheint mir das Teasi eine gute Alternative zu sein. Dein test hat mir die Entscheidung leichter gemacht,danke.
    Und so neben bei,deine anderen Berichte deiner Website sind echt klasse zu lesen,weiter so macht echt Spaß auf deiner Seite zu stöbern!

  • Jörg sagt:

    Bin zufällig bei der Suche nach einer Antwort zur Frage: „Smartphone + app oder eigenes Navi am Fahrrad“ über das Gerät Tiesi gestolpert.
    … ne … Tussi … auch nicht.
    WIE heisst das Teil???
    Vorher habe ich das noch nie gehört, zeigt mir aber, dass es „Nonames“ (= für mich) gibt, die auf jeden Fall ihren Zweck erfüllen. Es gibt IMMER Tolleres (aber auch Teureres!). Zu Zeiten von immer mehr Technik haben wir uns ja durchaus an Abstütze etc. gewöhnt, dodass dies bestimmt KEIN Argument gegen das hier Vorgestellte gibt.
    Testberichte dieser Art sind immer schön zu lesen und sind nachvollziehbarer: nicht technische Werte entscheiden, sondern Handhabung, optische Darstellung etc.
    Ein ganz herzlichen Dank für diesen Bericht, der bestimmt dem Hersteller „gefällt“, ausserdem ihm die Möglichkeit zum Nachbessern gibt.

  • Jonas sagt:

    Hätte eine Frage zu dem Thema „Laden Teasi über The Plug3.

    Und zwar habe ich das Problem, dass das Teasi nicht geladen wird. Die Ladelampe am Plug bleibt dunkel…..
    Hattest du einen Akku zwischengesschaltet? Bin gerade am Überlegen den Strom über den Tag auf einem Akku zu speichern und dann damit das Teasi über Nacht zu laden.

    • BiketourGlobal sagt:

      Hallo Jonas,

      Ich habe das Teasi laden können, allerdings springt das Teasi erst bei hohen Geschwindigkeiten an.

      Ich finde, der Plug ist zwar schön, aber nicht immer tauglich.

      Zumindest habe ich keine Lust immer um die 24km/h + zu fahren, damit der Teasi lädt.

      Gruß,
      Martin

  • Peter sagt:

    Hallo und vielen Dank für diese interessante Gerätebeschreibung. Damit wurde mir bestätigt, dass ich auf das richtige „Pferd“ gesetzt habe, denn die Vielseitigkeit des Teasi kann ich nach einigen Wochen Benutzung nur bestätigen. Der Navigationsbereich deckt nahezu alle Wünsche ab.
    Eine Frage in der Trainingssection interessiert mich allerdings schon längere Zeit: Gibt es eine Software mit der man die Trainingsdaten auslesen und verarbeiten kann. Ich meine eine Art Datenbank, in der die GPS-Strecken, vielleicht sogar mit Kartenauszügen, Kilometer, Geschwindigkeiten, Trittfrequenz, Höhen- und Gefällemetern, Steigungen (%), Puls, Kalorienverbrauch usw. gesammelt und ausgewertet werden können, damit man auch auf längere Zeit einen direkten Vergleich z. B. zum Vortag und zur selben Strecke hat.
    Ich würde mich über einige Ratschläge zu diesem Thema sehr freuen.
    Freundliche Grüße vom fahrradfreundlichen Niederrhein,
    Peter.

    • BiketourGlobal sagt:

      Hallo Peter,

      eine solche Software gibt es sicherlich. Ich persönlich nutze sowas nicht und kann Dir daher nicht weiterhelfen. Frag doch am Besten die Leute von teasi, ob es bei denen einen solche Software gibt. Oder frag in einem der Radforen mal nach.

      Viele Grüße,
      Martin

  • Peter sagt:

    Grüß Dich Martin,
    vielen Dank für Deine schnelle Reaktion und die Auskunft. Ich werde mich mal mit der Hotline von Teasi in Verbindung setzen und schauen, ob ich über dem Wege etwas in Erfahrung bringen werde.
    Sollte ich etwas passendes finden kann ich bei Interesse ja an dieser Stelle nochmal kurz darüber berichten. Bis dann,
    Peter

  • Klaus sagt:

    Das teasi Pro ist mit seiner Funktionsvielfalt sehr gut beschrieben, es liest sich aber teilweise wie ein Werbeprospekt. Keine Kritikpunkte, die es aber gibt. Ein isbesonders wichtiger Kritikpunkt, wie leider bei allen anderen Navi´s und Smartphone, ist die Lesbarkeit bei hellem Tageslicht. Insbesondere wenn die Sonne richtig gut scheint ist das Display kaum zu sehen und hier fehlt definitiv eine gute Sprachausgabe. Will man nicht andauernd auf das Display starren und somit vom Verkehr abgelenkt werden hat man bei Sonnenschein schnell mal eine Abbiegung verpasst. Fast jedes Smartphone hat eine akustische Ansage, warum das Teasi Pro nicht? Es kostet ja auch nicht wesentlich weniger als ein Smartphone.

    • BiketourGlobal sagt:

      Hallo Klaus,

      der Test ist halt sehr subjektiv. Zum beispiel die Lesbarkeit bei Tageslicht. Ich kann das gut lesen und finde es nicht unterirdisch. Natürlich gibt es bereits bei Smartphones bessere Displays, aber ich finde das Display beim Teasi nicht störend in dieser Hinsicht.

      Zur Ansage: ich fände es eher störend, wenn da die ganze Zeit eine Ansage a la Google Maps laufen würde. Das Piepsen reicht mir völlig und ist auch eindeutig genug. Wenn man nix sieht und dann natürlich auch das Piepsen überhört – dann ist es in der Tat ein Problem. Aber auch ein subjektives 😉

      Ist das bei den anderen Navis, wie Falk oder Garmin nicht auch so, dass nur ein Ton kommt und keine Stimme?

      Sonst schlag es doch Teasi mal vor! Ich navigiere immer noch lieber mit Karte. Das Teasi kommt manchmal mit auf Tour in Deutschland. Ansonsten helfe ich mir mit dem Smartphone und OSMand.

      Viele Grüße,
      martin

  • Benjamin sagt:

    Hallo,

    ich hab das Navi auf einer Rad-Reise von 8300 km eingesetzt. Leider gibt es Licht und Schatten. Das Navi hat ein gute Preisleistungsverhältniss und ist auf Grund der Software und den Karten recht einfach zu handhaben. Leider sind mir auf der Reise beide Navis durch Regen untauglich geworden. Ich habe mir nach dem das erste auf Grund von Regen ausgefallen ist ein neues senden lassen, welches am letzten Tag der Reise ebenso den Dienst quitierte (bzw. Display geht nicht mehr zu bedienen).

    • BiketourGlobal sagt:

      Hallo Benjamin,

      oha, das ist allerdings nicht gut. Ich hatte es nicht so viele Kilometer im Einsatz, aber Regen hielt es problemlos stand. Kannst Du sagen, wie es zum Ausfall kam? Wo ist Wasser eingedrungen? Lag es an den Dichtungen? Und was sagte Teasi dazu?

      Viele Grüße,
      martin

      • Benjamin sagt:

        Hallo Martin,
        das erste Display ist nach mehreren Tagen Regen am Stück ausgefallen. Zuerst war keine Eingabe mehr möglich, und das eingedrungene Wasser im Display war zu erkennen. Nach ein paar Tagen warten waren auch teilweise wieder Eingaben möglich (Das Gerät an sich funktionierte tadelos). Das zweite Gerät ging am letzten Tag der Reise im strömenden Regen kaputt (Gerät funktionierte nur das Display nicht). Beide Geräte wurde von Teasi repariert.

  • Sebastian sagt:

    Schöner Einblick in das Navi, ich hatte das Teasi Pro selbst ein paar Wochen im Einsatz. Ich halte es für ein ganz gutes Gerät, es war mir persönlich aber etwas zu langsam, sowohl bei der Bedienung, als auch der Routenberechnung. Ich bekomme gern sofort Feedback vom Touchscreen, wie ich es vom Smartphone heute gewohnt bin. Aber für den Preis ist absolut in Ordnung. Selbst benutzt ich jetzt das Garmin Montana 600, das aber auch eine ganze Ecke mehr kostet. Es überzeugte mich aber durch das bessere Display, Geschwindigkeit und auch im Regen hat es sich schon mehrfach bewiesen. Eine Alternative also für Leute die etwas mehr Geld ausgeben möchten 🙂

  • Maren sagt:

    Hallo Martin,

    bist nun Ende des Jahres noch zufrieden mit dem Teasi?

    Gruß
    Maren

    • Hallo Maren,

      ja, das bin ich.
      Ich baue mir meine Routen meist in Bikemap vor und lade sie dann auf das Teasi. Und wenn ich mal doch anders fahren will, dann lasse ich mir einfach vom Navi einen Vorschlag machen.

      Ich benutze das Teasi aber eigentlich nur bei den Touren in Deutschland. Auf den großen Touren nehme ich immer noch Landkarten und für harte Fälle OSMand auf dem Smartphone als Offline-Navigation.

      Viele Grüße,
      martin

  • Daniel sagt:

    Hallo,ich hab am 28.Mai schon mal hier was geschrieben und mir dann das Teasi One und nicht das Pro geholt,einfacher Grund,Payback Punkte;) Ich habe das Gerät sowohl zur Planung als auch zur Aufzeichnung von Routen genutzt. Seid einem halben Jahr leistet das Teasi gute Dienst auf Fahradtouren, im Urlaub bei Stadtrundgängen, oder seid neuestem bei Quadtouren. Zwischendurch mal ein Kartenupdate gemacht und man ist immer auf dem neuesten Stand. Einziger Nachteil, den ich fest stelen konnte, bzw. der mir aufgefallen ist, der Teasi braucht länger um die Position, bzw. die Satelliten zu finden nachdem man ihn eingeschaltet hat. Ansonsten für das Geld ein anständiges Gerät für Hobbyradler wie ich es bin und sicherlich auch für solche die viel mit dem Rad unterwegs sind. Aber auch für Quadtouren eignet sich der Teasi ganz hervorragend, weil überall wo man mit dem Rad fährt kommt man auch mit dem Quad durch. In diesem Sinne wer noch Fragen hat zur Handhabung oder sonstigem, kann sich gerne melden. Ein frohes Neues Jahr wünsche ich allen und Martin, schöne Webseite mach weiter so!

    • Hallo Daniel,

      Danke für das Teilen Deiner Erfahrungen. In der Tat ist das Teasi da etwas langsam. Auch manchmal im Neuberechnen der Routen. Aber ansonsten ein sehr zuverlässiges Gerät.

      Viel Spaß Dir noch damit!
      Viele Grüße,
      Martin

  • MartinN sagt:

    danke für diesen Blog.

    Die meisten Menschen können nichts mit einem GPS- Empfänger (klassisch) nicht anfangen. Daher kann ich die Outdoorgeräte von Falk empfehlen. Sie sind belastbar und sehr genau.

    • Hallo Martin,

      was ist ein klassischer GPS Empfänger? Und was zeichnet die Falk Geräte aus Deiner Sicht besonders aus?

      Ich war jetzt auf der ITB bei einem ADFC Workshop zum Thema Navigation. Dort wurde gesagt, dass die Smartphones immer mehr die GPS-Navigationsgeräte ablösen. Auch ich muss sagen, dass ich oft eher mit dem Smartphone navigiere, denn über das Teasi.

      Viele Grüße,
      martin

  • Mario sagt:

    Hallo zusammen

    Ein super Blog. Mit gefällt der Testbericht vom Teasi gut ich kann diesen auch nur bestätigen da ich mir selbst auch anfang des Jahres das Teasi Pro gekauft habe.
    Ich hoffe ich kann ich bald noch mehr Erfahrungsberichte lesen

  • -Yarkoo- sagt:

    Leider hat mein Teasi nach 1,5 Monaten den Geist aufgegeben ein Umtausch waere sicherlich kein Problem gewesen aber ich habe mich für ein Garmin Oregon 600 entschieden.Bin mit dem Garmin sehr zufrieden aber meiner Meinung ist das Teasi einfacher zu bedienen und die Trainingsfunktion vermisse ich auch.Ich hab das Gefühl ich sitze viel mehr am Pc um Touren in Basecamp zu planen anstatt einfach mit dem Teasi loszuradeln.

  • Hallo Martin,

    das ist Teasi Pro? Ich glaube das gibt es nicht mehr. Zumindest ist der Teasi-Link tot. Ich hatte auf meiner Europa-Fahrrad-Reise das Teasi One 3. Ich weiß nicht, ob das besser oder schlechter ist.
    Was ich aber nicht finde, das ist die „Routeneinstellung“ auf meinem Navi (One 3). Sehr sinnvoll natürlich. Ich hatte auch Probleme,

    Wäre natürlich schlecht, wenn es das gar nicht gibt. Z.B. beim Genfer See wollte mich mein Navi immer durchs Wasser schicken. Das war nicht so supertoll…

    Aber ansonsten war ich mit den One 3 meistens zufrieden auf den 5000 Kilometern. Kenne aber sonst keine Alternative.

    Wo hast Du dennd die Routeneinstellungen gefunden?

    PS: Und Hallimash gibt es ja auch nicht mehr. 🙂

    • Hallo Markus,

      ja, das war Teasi Pro. Kann sein, dass es das nicht mehr gibt. Ich bin mittlerweile auf das Garmin Oregon 600 umgestiegen, da mir mein Teasi in einem Fluß verloren gegangen ist.

      Die Routeneinstellungen habe ich über das Profil gemacht. Normalerweise sollte das kein Problem sein, denn das Teasi routet ja nicht Luftlinie. Beim Oregon hatte ich das mal, aber das kann man dem auch schnell abgewöhnen.

      Viele Grüße,
      martin

  • Klaus Peter sagt:

    Hallo, ich habe ein Teasi one 3 xtend geschenkt bekommen.
    Aus der Gebrauchsanleitung kann ich nicht entnehmen ob ich es auf Gebirgswanderungen, auf dem Wasser (Meer oder Fluss) gebrauchen kann;
    und ob es ohne vorherige Routenplanung eine Strecke aufzeichnet die man zurückgelegt hat.(so wie z.b. die Runtastic-App)
    Gruß
    Klaus

  • Franz Imhof sagt:

    Hallo zusammen,
    jetzt hat sich das zweite Mal ein Teasy während einer größeren Tour einfach aufgehängt. man kann es nur noch ein- oder Ausschalten, ansonsten reagiert das Gerät auf nichts mehr. Solange es funktioniert finde ich alles sehr gut. Wenn man allerdings eine größere Tour (850 km) vorplant und auf das Gerät lädt und dieses an 2. Tag der Tour seinen Dienst versagt ist das nicht wirklich lustig. Das Gerät wurde vom Händler ersetzt. Letzte Woche habe ich eine Tour, die ich für den Herbst mit einer großen Gruppe plane abgeradelt. Am dritten Tag der Tour hat das neue Gerät völlig unvermittelt wieder seinen Dienst versagt. Die ganzen aufgezeichneten Trackingdaten sind wohl verloren.
    Dazu muss ich noch sagen, dass beide Geräte nie nass wurden. Beim Ersten war es ein sehr heißer Tag, letzte Woche waren es beim Ausfall des Gerätes max 25 grad.
    Welches Gerät soll ich mir am besten beschaffen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
    Viele Grüße Franz

  • Franz sagt:

    Hallo Martin,

    vielen Dank für Dinen Tip, für das Bad im Fluss kann das Teasi allerdings wohl nichts.

    Viele Grüße Franz

  • Manfred Pätzold sagt:

    Hallo Martin
    Vor einem Jahr habe ich mir auch ein Teasi Pro zugelegt.Funktionierte ganz gut,bis Tahuna kam. seit dem gibt es Schwierigkeiten mit der externen Mini Speicherkarte.Das ist ein Problem von Tahuna sollte über Updates behoben werden hat aber bis heute Ende Juli 2017 nicht richtig funktioniert.Dann gibt es noch etwas,die Smart Powerbank ist nicht kompatibel mit dem Teasi Pro hat mir nach vielem nachfragen und forschen der Händler von dem ich sie bekommen habe mitgeteilt.Wie sie bei anderen Teasi Geräten funktionieren weiß ich nicht aber mit Teasi Pro nicht.
    Dein Bericht war übrigens sehr gut und ausführlich

    Gruß Manfred

  • Andre sagt:

    Tolles Review. Habe den Nachfolger des pro: Teasi one 3 ext. Der ist auch ziemlich klasse, aber es hat sich einiges geaendert. Z.B. kann man die Map nicht fixieren und sie dreht sich fleissig mit. Muss mich erst daran gewoehnen, da ich sonst eingenordete Karten nutze, was aber nicht wirklich gut funktioniert, wenn nur ein kleines Display vorhanden ist und die Strecke auf der Ost-West-Achse verlaeuft.

    Mir fehlen auch diverse Einstellungsmoeglichkeiten, z.B. kann man den Ton nicht leiser machen oder deaktivieren, nichtmal beim klicken durch die Menus und Auswahlmoeglichkeiten, Zoom etc. Und wenn das Teil mit dem PC verbunden ist und dabei laedt, kann man nirgends sehen, wann es fertig geladen ist. Nichtmal per Piepston, der sonst permanent am nerven ist, hilft. *lach

    Das Routing nutzt viele tolle und sogar kuerzere Wege (z.B. die Europa-Radwege hier bei mir) oft nicht und so muss man schon ein wenig mehr Zeit investieren in die Tourbearbeitung.

    Was inzwischen bei Abweichungen von der programmierten Route gut geht, sind Rueckkehr darauf und auch die automatische Neuberechnung. Ich kenne hier viele Wege viel besser als die OSM-Karte und zwinge das Teasi regelmaessig auf den richtigen Weg. Ach waere es doch selbstlernend *traeum und wuerde sich das alles merken.

    Akku und Verbrauch sind ganz ok. Bei hoechster Displaybeleuchtung, Navigation und Streckenaufzeichnung (durchgehend an) haelt der Akku 6h bei mir. (Alledings ohne aktivierte Rastermap wg. Stromverbrauch und Rechenleistung)

    Eigene oder 3rd-Party OSM-Karten kann man nicht nutzen, was ich ein wenig schade finde. Und die Premium-Rasterkarten (nur Grafik) von Kompass, poppen aufdringlich immer wieder mal in der PC-Software, die zum Teasi gehoert (TahunaTool) in der Mapansicht auf als Verkaufswerbung. 99 Euro fuer Deutschland finde ich reichlich uebertrieben. Naja, ich werde es ueberleben mit der Werbung. Der Preis des Teasi ist aktuell bei 140 Euro etwa, was fast schon uebertrieben guenstig ist.

    Bedienen laesst es sich ganz ok dafuer, dass nur ein 600Mhz SoC verbaut ist. Es hilft, wenn man mit Gemuetlichkeit an dem Geraet arbeitet. Einfach nach jedem Kommando warten, bis das Teasi das abgearbeitet hat, und dann erst weiter. (insbesondere beim Karte bewegen und zoomen)

    So, das waren meine 50cent dazu.
    Gruezi und Tschaudele

    P.S. Stoertebecker Bier habe ich mir gerade erst vor drei Tagen auf einer Radtour im Supermarkt gekauft. Aber es liegt noch ganz brav hier im Kuehlschrank. Habe mich auf der Tour lieber an der 93% Kakao-Schoki von Lovechock vergriffen. Sauteuer (4Euro/80gr), aber unvergleichlich gut.

  • Andre sagt:

    oh, ich meinte natuerlich

    ‚wenn nur ein kleines Display vorhanden ist und die Strecke NICHT auf der Ost-West-Achse verlaeuft.‘

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