100 Tage, 13.000 Minuten, 216 Stunden und 4.500 km: das war mein Bike2Work in 2017

Bike2Work 2017: 4.500 km mit dem Fahrrad zur Arbeit
100 Tage, 13.000 Minuten, 216 Stunden und 4.500 km: das war mein Bike2Work in 2017

Wenn ich mir so die Zahlen anschaue, dann bin ich schon beeindruckt, was dann doch in diesem Jahr noch zusammengekommen ist. Ich habe im letzten Jahr einen neuen Job angetreten, der sehr viel Reisen (Fliegen) ins In- und Ausland mit sich bringt. Das verhagelt einem dann natürlich schon die Bike2Work Bilanz. Dachte ich zumindest.

Gefühlt war ich weniger auf dem Rad, als noch im Jahr davor, wo ich 5.000 km insgesamt mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bin. 122 Tage habe ich damals dafür gebraucht.

Nun ist meine Strecke etwas länger: um die 44 km Hin- und Zurück fahre ich, wenn ich in „mein“ Büro am Hamburger Fischmarkt fahre. Ab und zu pendle ich auch zu den Kollegen in „meiner“ Agentur: 40 bis 42 km sind es nach Hamburg Wandsbek und zurück.

In diesem Jahr habe ich 4.500 km geschafft und darauf bin ich schon sehr stolz. Mit eingerechnet sind meine Overnighter, die ich nun immer öfter mache und damit meinen Weg ins und aus dem Büro qualitativ verlängere.

In einem Wald bei Datum/Schleswig-Holstein.

Seit fünf Jahren fahre ich regelmäßig und intensiv mit dem Fahrrad zur Arbeit und jedes Jahr wird es besser. Nicht besser in Sachen Gesamtkilometerleistung, sondern besser, weil ich mich immer wohler morgens auf dem Rad fühle und es genieße, abends dann doch noch mal die müden Knochen das Rad am Falkensteiner Ufer von der Elbe hoch ins Hamburger Hinterland wuchten zu lassen.

Ich beginne den Tag einfach entspannter, fitter und kann auf dem Heimweg gut mit den Ereignissen und Aufgaben abschließen. Zudem werde ich nie krank. Ehrlich: ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal wirklich krank war. Und seit Jahren fehle ich kaum einen Tag auf Arbeit – in den letzten fünf Jahren habe ich 2 Tage mal aussetzen müssen. Das war es.

An der winterlichen Elbe mit Blick in den Container-Hafen

Also scheint das regelmäßige Radfahren durchaus positive Effekte zu haben. Die Abgase der Autos umgehe ich durch eine Streckenführung, die vornehmlich auf Wald- und Feldwegen bis nach Hamburg reinführt. Dort fahre ich ca. 2 km auf Straßen, bevor ich runter an die Elbe rolle und dann dort bis ins Büro fahre. Natürlich ist die Schadstoffbelastung hier unten durch die Schiffe wesentlich höher, aber ich habe gelesen, dass Radfahren da dennoch einiges an Lebenszeit rausholt. Und unabhängig davon macht es einfach Spaß.

Da es aber eher um Erlebnis, statt um Ergebnis geht, kommen hier wieder meine schönsten Bike2Work Bilder aus 2017. Und falls ihr euch fragt: ich mache (fast) alle Bilder mit meinem Smartphone und bearbeite diese ggf. dann noch mit Lightroom Mobile, Snapseed und Photoshop Express.

Ich hoffe natürlich, dass der ein oder andere von euch sich inspirieren lässt und in 2018 auch mehr aufs Rad schwingt, um zur Arbeit zu fahren. Dabei geht es nicht um tolle Bilder oder lange Strecken – es geht darum Fahrrad zu fahren, den Tag mal anders zu starten und entspannter zu beenden. Und einfach darum, Spaß zu haben.

 

Frühling

Sommer

 

Herbst

 

Winter

 

1 Kommentar

  • Henrik sagt:

    Mann das ist aber ein beeindruckender Rückblick. Wünsche dir auch im Jahr 2018 wundervolle Momente auf zwei Rädern. Und möge es auch annähernd so toll für den Rest von uns werden 😀 Viele Grüße aus Natz/Schabs

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