Achtung Bike-Porn! Das sind die Räder des Silk Road Mountain Race 2018

Die Räder des Silk Road Mountain race 18
Bike-Porn! Das sind die Räder des ersten Silk Road Mountain Race 2018

Hinweis

Dieser Beitrag nennt Fahrer, Räder und Ausstattung mit Namen und Marke und ich verlinke auch ab und zu entsprechend. Das ist vermutlich Werbung, aber damit kommt ihr schon klar.

1.700 km und mehr als 26.000 Höhenmeter durch die entlegene und alpine Landschaft Kirgisistans, mit Schneesturm, starken Winden, eisiger Kälte, kraftraubenden Anstiegen und haarsträubenden Abfahrten – und das in einer Höhe über 3.000 m: Der erste Silk Road Mountain Race war eine echte Herausforderung für Mensch und Material. Ich war nur Dot-Watcher, habe am Laptop die Fahrer verfolgt und via Instagram einen Hauch von Ahnung bekommen, was sie dort gerade durchmachen.

Und wer es genau wissen möchte, dem empfehle ich die aktuelle Podcast-Sendung von Broom Wagon/Calamaro dazu “SRMR #3: How it Finished for…”.

Der Sieger des diesjährigen Rennens ist Jay Petervary, eine Legende unter den Endurance Radlern, der 8 Tage und 8 Stunden brauchte, um ins Ziel zu kommen. Dazwischen lagen Schneesturm, ein 10 stündiger Hike mit dem Rad über einen Bergpass und das Durchwaten von viele Flüssen.

An dieser Stelle möchte ich noch mal meinen Respekt und meine Hochachtung vor dieser Leistung zum Ausdruck bringen – egal ob die Fahrerin oder der Fahrer aufgeben musste, oder es ins Ziel geschafft hat.

Solche Veranstaltungen sind aber auch immer ein guter Gradmesser, was es aktuell an Material und Räder gibt und was wirklich solche Bedingungen aushält. Ich habe daher auf Instagram die Bilder rausgesucht, auf denen die Teilnehmer ihre Räder zeigen. Diese findet man einfach unter dem Hashtag #silkroadmountainrace, wo es noch viel mehr tolle Bilder gibt.

Bei der Gelegenheit mein Instagram-Tipp für erstklassige und sehr atmosphärische Bilder vom #srmr01: Carlos Fernandez Laser

Er ist Fotograf in Hamburg und ganz offensichtlich fahrrad-verrückt genug, um bei solch einem Rennen mitzumachen.

 

Das sind die Räder des Silk Road Mountain Race

Hinweis: diese Bilder sind von Instagram eingebettet und die Copyrights und überhaupt gehört natürlich den Fahrerinnen und Fahrern. Einige von ihnen sind viel mit dem Rad unterwegs und ein Folgen lohnt sich durchaus.

 

Fangen wir gleich mal mit Carlos an:

Er war mit den neuen Rose Backroad, zusammen mit Ortlieb Bikepacking Taschen. Das Backroad ist eine Art Gravel-Renner-SUV-Maschine. Ich wäre den SRMR nicht mit so einem Rad gefahren, aber ganz offensichtlich ging es 😉 Welche Ausstattung die Räder hatten, ist nicht ganz klar.

 

The Great Jesse war mit einem Salsa Cutthroat unterwegs:

Er fährt DT-Swiss XR391 Felgen, auf denen Maxxis Ikon Reifen laufen. Die Übersetzung ist bei ihm 1×11 mit 34er Tretkranz und 11-46er Kassette. Als Taschen kamen Revelate Designs zum Einsatz. Die Top Tube Tasche ist von Salsa (die will ich mir auch kaufen). Was er sonst noch so dabei hatte, beschreibt er recht ausführlich in seinem Insta-Post.

 

William Dunk fuhr den Race mit einem Open Cycle „New U.P.“

Ich kenne das Rad nicht, aber es sieht sehr schön aus:

Als Schaltung kommt die Shimano Ultegra zum Einsatz. Zudem fährt William Taschen von Apidura, Expedition Linie.

 

Stephan „Fish“ Vis war mit dem Bombtrack Beyond+ 2018 mit 1×12 SRAM in Kirgisistan unterwegs:

Seine Aufgabe war es aber die Teilnehmer zu begleiten und zu Filmen. Daraus soll dann eine Dokumentation entstehen, auf die ich schon gespannt bin. Die Taschen sind von Miss Grape.

 

Jenny Tough war eine der wenigen Frauen im Starterfeld.

Sie war auf einem Rad der schottischen Marke Shand Cycles unterwegs, die auch Sponsor des SRMR waren:

Ein Interview mit dem Shand Cycles Gründer könnt ihr euch auch hier im sehr zu empfehlenden Podcast des Silk Road Mountain Race anhören.

 

Jay Petervary war natürlich auf einem Salsa unterwegs.

Diesmal auf einem V4 Warbird Prototypen:

Die Taschen sind von Salsa und die Rahmentasche von einem Hersteller, den ich nicht kenne. Vermutlich handgemacht. Geschaltet wird mit einer Shimano Ultegra.

 

Lauren Alison fuhr ebenfalls ein Salsa Warbird:

Allerdings ist die Schaltung/Übersetzung bei ihr etwas geländefreundlicher, als bei Jay.

 

Chris Hall fuhr auf einem Rad von Quirk Cycles, einer kleinen Manufaktur in England:

Leider musste er abbrechen, da irgendwas mit dem Rad nicht stimmte. Aber vielleicht auch noch interessant ist sein Cockpit mit Aerobar:

 

Grand Clark hat schon viel gemacht, wie zum Beispiel von Kairo nach Kapstadt mit dem Rad fahren.

In Kirgisistan ist er auch auf einem Shand Cycles Rad unterwegs und benutzt Taschen von Alpkit:

https://www.instagram.com/p/BmlruaPgRDK/?utm_source=ig_web_copy_link

 

Max Burgess ist Mitbegründer der polnischen Radmarke Podia und war natürlich mit Rad und Taschen aus seinem Haus unterwegs:

Ein wunderschönes Rad, das an die filigranen Randonneure erinnert. Mehr Bilder zum Rad und seinem Race findet ihr unter https://www.instagram.com/mxburg/

 

Bengt Stiller war ebenfalls mit einem Bombtrack Beyond+ 18 unterwegs:

Die Taschen dürften von Gramm aus Berlin sein. Bei den Reifen setzt er auf die Maxxis Ikon. Bengt ist zudem auch Fotograf und hat sehr schöne Aufnahmen aus Kirgisistan gemacht. Zu sehen auf seinem Instagram Kanal.

 

Peta McSharry ist mir einem sehr schönen Rad unterwegs.

Leider vermag ich nicht zu sagen, welcher Hersteller (kann ein Open Cycles sein):

Interessant ist, dass er vorne einen WTB und hinten einen Conti-Reifen fährt.

 

Franziska Kühne war ebenfalls auf dem Race und fuhr ein Salsa Fargo (?):

Die Taschen sind von Revelate Designs und auch hier kommen Maxxis Ikon Reifen zum Einsatz. Leider musste Franziska krankheitsbedingt das Rennen eher beenden.

 

Pete von Adventure Pedlars war mit dem Titan „Broken Road“ von Sønderbike unterwegs:

 

Und sein Kollege Colin Woolard fuhr ein „Camino Ti“ von Sønderbike:

 

Jon von Two Tone Amsterdam war auf einem Lester Cycles unterwegs:

Lester Cycles ist eine Bude aus Amsterdam, die offensichtlich sehr solide Räder baut. Hier findet ihr mehr über Lester.

Und hier das Rad bepackt:

 

Auch vom niederländischen Racefietsblog war ein Fahrer dabei, der für den Race ebenfalls auf ein Open Cycles setzte:

Eine sehr schöne Farbe und mir gefallen besonders die WTB mit den hellen Flanken. Die Taschen sind von Ortlieb und Apidura.

 

Leider weiß ich nicht, welches Rad Brandon Camarda da fährt, aber es ist sehr schön:

Er benutzte die Maxxis Pace Reifen, fuhr mit Aerobar und Apidura/Revelate Taschen.

 

Es gibt sicherlich noch viele andere Bilder, Erlebnisse, Videos und Räder vom Silk Road Mountain Race. Wenn ihr also noch was habt oder weitere Informationen zu den hier vorgestellten Rädern habt, dann gerne in die Kommentare!

Und, wer von euch plant am 2. Silk Road Mountain Race teilzunehmen?

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5 Comments

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  1. says: Hannes

    Am Rad von Peta McSharry ist der Schriftzug von Bombtrack zu sehen, sieht also ganz nach Hook EXT-C aus. Dazu passen auch das Rival-Schaltwerk und und die Hunt-Felgen…