Auf der Suche nach der Shakedry-Nachfolgerin: 35 Jacken, 3 Favoriten

35 Jacken, 3 Favoriten: Auf der Suche nach der Shakedry-Nachfolgerin

Hinweis: Ich nenne hier Marken und Modelle. Ich bin mit keiner dieser Marken in irgendeiner Verbindung. Und dennoch markiere ich das mal als Werbung, da Markennennungen.

Ich lasse euch auf diesem Blog immer auch an meinen Überlegungen und Veränderungen teilhaben. Und diesmal möchte ich euch auf meine Suche nach einer neuen Regenjacke mitnehmen.

Ich habe eine Gore Shakedry Jacke, die ich nach wie vor für das Nonplusultra halte, wenn es um Atmungsaktivität und Wasserdichtheit geht. Die Shakedry habe ich nicht nur als Regenschutz dabei, sondern trage sie auch, wenn es windig ist oder ich einen leichten Schutz gegen Kälte und Nässe brauche. Sie ist also ständiger Begleiter.

Doch einen Nachteil hat sie: das Material ist extrem empfindlich. Daher habe ich mir auf den vielen gemeinsamen Kilometern immer wieder Löcher in den Stoff gerissen. Das passiert durch Zweige und Dornen, Abrieb durch das Tragen von Trinkrucksäcken oder versehentliche mechanische Beschädigung, zum Beispiel durch einen Reißverschluss der Rahmentasche oder einen Sturz. Ich habe also schon einige Gore-Flicken auf meiner Jacke. Und sie verfügt über keine Kapuze.

Meine Anforderungen an die neue Jacke

Nun wird es also langsam Zeit, mal nach einer neuen Jacke Ausschau zu halten. Meine Anforderungen an diese sind:

Muss-Kriterien

  • Vollständig wasserdicht, auch bei stundenlangem Dauerregen
  • Möglichst hohe Atmungsaktivität ähnlich der Shakedry
  • Leicht
  • Klein verpackbar
  • Mit verstellbarer Kapuze, die sich wegpacken/wegrollen lässt (in den Kragen)
  • Widerstandsfähiger als Shakedry

Wichtig

  • PFC-freie DWR und PFAS-freie Membran
  • Belüftungsoptionen (Pit-Zips o.ä.) — „nice to have“, da bei Leicht-Shells meist membrangetrieben
  • Kapuze funktioniert mit Helm: idealerweise über den Helm und fixierbar (nicht flatternd); alternativ eng unter dem Helm über der Cycling-Cap tragbar
  • Langlebigkeit / haltbare Imprägnierung

Nice-to-have

  • Radspezifischer Schnitt bzw. verlängerter Rücken
  • Abriebfest, da oft Trinkrucksack zum Einsatz kommt

Im Kern also eine leichte, klein packbare, voll wasserdichte und sehr atmungsaktive Jacke mit wegpackbarer, nicht-flatternder Kapuze und PFAS-frei.

Und wie immer ist das auch die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, aber ich habe am Ende drei Jacken gefunden, die meinen Anforderungen besonders nahekommen, allerdings jeweils mit eigenen Kompromissen.

Aber lasst uns erstmal über Materialien sprechen, denn hier hat sich einiges getan und ich habe wieder mal eine Angabe gefunden, die nicht einheitlich von allen Herstellern kommuniziert wird und zudem auch noch unterschiedlich gemessen werden kann.

Wer nur meine Empfehlung will: Ich habe am Ende drei Jacken gefunden, die alle Kriterien erfüllen. Ihr könnt direkt zur Liste der 35 Jacken und meinen Favoriten springen.

Alle anderen begleiten mich jetzt erst noch kurz durch die Technik dahinter, denn dieses Wissen lohnt sich, auch um meine Auswahl besser zu verstehen.

Die Technik dahinter – was die Zahlen wirklich bedeuten

Atmungsaktivität: RET vs. MVTR

Das ist der Wert, der für mich am wichtigsten war bei dieser Suche. Er wird aber leider in zwei unterschiedlichen Varianten seitens der Hersteller kommuniziert, die man aber nicht vergleichen kann:

Einmal mit RET (nach ISO 11092). Das meint den Widerstand gegen Wasserdampfdurchgang. Je niedriger der RET-Wert ist, desto besser. Dieser Wert ist genormt und damit marken-/herstellerübergreifend vergleichbar. Die RET-Skala geht von < 6 extrem atmungsaktiv, 6–13 sehr gut, 13–20 gut, 20–30 mäßig bis > 30 kaum.

Und es gibt MVTR, gemessen nach g/m²/24h. Dieser Wert gibt an, wie viel Dampf pro Fläche und Tag durchgeht. Je höher der Wert ist, desto besser. ABER: es gibt mindestens vier Testmethoden (JIS B1/A1, ASTM upright/inverted), die für dieselbe Jacke völlig unterschiedliche Zahlen liefern. Eine MVTR-Angabe ohne Angabe der Mess-Methode ist praktisch wertlos zum Vergleichen und kann als reines Marketing verstanden werden. Da geht es dann oft um das Produzieren von großen Zahlen.

Ich versuche mich – wo angegeben – am RET-Wert zu orientieren. Und meine Messlatte Gore Shakedry hat einen RET-Wert von < 3.

Wassersäule: warum 20.000 mm nicht gleich 20.000 mm ist

Im Kern wird hier gemessen, wie viel Wasserdruck der Stoff aushält, bevor er durchlässig wird.

Als „wasserdicht“ gilt in der EU ein Material ab ca. 1.300 mm. Das ist allerdings  praxisfern, denn in echtem Regen und bei stundenlangem Pedalieren unter solchen Bedingungen braucht es schon mindestens 10.000 mm, eher 20.000 mm+.

ABER: auch hier muss man aufpassen und genau hinschauen, denn es gibt unterschiedliche Testverfahren und damit unterschiedliche Zahlen, je nachdem, ob EU oder US-Hersteller/Methode.

In Europa wird die Wassersäule meist nach ISO 811 (bzw. der neueren ISO 20811) gemessen: das ist ein Wasserdruck-Test, bei dem der Stoff mit stetig steigendem Druck belastet wird, bis Wasser durchdringt. Das Ergebnis ist die Angabe in mm Wassersäule (z. B. 20.000 mm).

In den USA/Kanada ist der gängige Test oft AATCC 127. Dieser ist methodisch ähnlich, aber mit abweichenden Prüfbedingungen, was die Druckanstiegsrate, die Prüfzeit und die Probengröße betrifft. Die Zahlen sind dadurch nicht 1:1 vergleichbar, auch wenn beide in „mm“ angegeben werden. Eine nach AATCC gemessene 20.000 mm Jacke ist daher nicht notwendigerweise genauso dicht wie eine nach ISO 811 gemessene Jacke mit gleicher mm-Angabe.

Dazu kommt, dass manche US-Marken (gerade Cottage-Hersteller wie Zpacks oder Enlightened Equipment) gar keine Norm dazu angeben und  man dann nicht weiß, nach welchem Verfahren gemessen wurde.

Die mm-Zahl ist also nur innerhalb derselben Testmethode aussagekräftig, z. B. um zwei europäische Marken zu vergleichen. Aber beim Marken-/Kontinente-Vergleich muss man vorsichtig sein. Am verlässlichsten ist es, wenn ein Hersteller die Testnorm explizit nennt. Fehlt sie, sollte man die Zahl als grobe Orientierung behandeln, nicht als exakten Vergleichswert.

Und man sollte auch nicht zwei Sachen vermischen: eine hohe Wassersäule sagt nichts über die Atmungsaktivität aus. Beide Werte müssen unabhängig betrachtet werden.

Membran-Typen: ePTFE, ePE, PU & Co.

Die Membran ist entscheidend, denn sie macht wasserdicht und atmungsaktiv. Sie ist das Herzstück einer jeden Jacke, bestehend aus einer hauchdünnen Funktionsschicht, die zwischen Außenstoff und Innenfutter laminiert ist.

Eine gute Membran hat Poren oder eine Struktur, die für den Tropfen zu klein, für das Dampfmolekül aber groß genug ist. Regen bleibt so außen, Schweißdampf kann raus. Wie gut das im Detail funktioniert, unterscheidet sich stark je nach Membrantyp.

Für diesen Artikel ist es gut, folgende Membranen zu kennen:

ePTFE – der Klassiker, aber mit einem Nachhaltigkeitsproblem

ePTFE ist das Material, das Gore-Tex seit den 1970ern berühmt gemacht hat und bis heute in vielen „klassischen“ Gore-Tex-Jacken steckt. Allerdings ist PTFE ein sogenanntes Fluorpolymer, und zählt zu den „Ewigkeitschemikalien“, die sich in der Umwelt kaum abbauen. Zusätzlich wurde die dazugehörige Imprägnierung (DWR) traditionell mit besonders langlebigen, aber umweltschädlichen PFC/PFAS behandelt.

Wegen zunehmender EU-Regulierung – und hoffentlich auch aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein – bauen Hersteller dieses Material gerade aktiv ab. Es gibt aber noch Jacken mit dieser Membran, die ich aber meiden würde.

ePE – der PFAS-freie Nachfolger

ePE (expandiertes Polyethylen) ist Gores Antwort auf das PFAS-Problem: eine neue Membrangeneration, die komplett ohne absichtlich zugesetzte Fluorchemie funktioniert. Sie ersetzt gerade Schritt für Schritt die klassische ePTFE-Membran in Gores Produktlinien. In puncto Wasserdichtigkeit und Atmung liegt sie auf einem Niveau mit gutem klassischem Gore-Tex. Allerdings ist diese Membran noch relativ neu am Markt. Langzeit-Erfahrungswerte zur Haltbarkeit gibt es weniger als beim jahrzehntealten ePTFE.

Die Gore-Tex-Unterlinien im Überblick

Da „Gore-Tex“ allein nichts über die konkrete Performance sagt, lohnt sich ein Blick auf die Unterlinien, die in Testberichten und Produktbeschreibungen häufig auftauchen:

  • Paclite/Paclite Plus: das ist Gores Leichtbau-Linie mit geringem Gewicht und kleinem Packmaß. Allerdings ist die Atmungsaktivität nur mittelmäßig.
  • Active: das ist die atmungsaktivste Standardlinie, die für Sport mit hoher Anstrengung konzipiert wurde. Sie ist aber oft sehr dünn und weniger robust.
  • Pro: das ist die robusteste, langlebigste Linie und für alpine Extrembedingungen gebaut. Solche Jacken habe ich früher auf Radreise immer benutzt. Sie sind schwer und teuer, bieten dafür aber maximale Haltbarkeit.
  • ePE: das ist die neue, PFAS-freie Membrangeneration (siehe oben), die nun in mehreren dieser Linien die alte ePTFE-Basis ablöst.

PU-basierte Membranen – die große, uneinheitliche Mehrheit

Die meisten Marken ohne Gore-Tex-Lizenz nutzen eigene, meist Polyurethan-basierte Membranen (PU): Pertex Shield (Rab, Montane, Albion), Toray Dermizax (Saysky), Dynafit Dynashell, Rab Proflex, Montbell SUPER DRY-TEC und viele mehr.

Technisch funktionieren sie anders als ePTFE: Statt poröser Löcher nutzen sie meist eine massive, aber hydrophile Schicht, durch die Wasserdampf-Moleküle chemisch „hindurchdiffundieren“. Das klingt kompliziert, meint aber vereinfacht gesagt einen Prozess statt eines Lochs.

Das hat auch einen Vorteil: Das Grundmaterial vieler PU-Membranen enthält kein Fluorpolymer wie ePTFE. Ob die fertige Jacke einschließlich Membran, Laminat und Imprägnierung dann tatsächlich PFAS-frei ist, muss man trotzdem für jedes Produkt separat prüfen.

ABER: Es gibt keinen einheitlichen Standard wie bei Gore-Tex. Jede Marke macht ihr eigenes Ding und die Qualität schwankt entsprechend stark. Und das führt zum Beispiel auch zu unterschiedlichen Werten bei der Atmungsaktivität. Für uns Kundinnen und Kunden ist das alles nicht gut zu durchschauen und schwer verständlich in der Kaufentscheidung.

Luftdurchlässige Membranen – die Sonderklasse für maximale Atmung

Eine kleine, aber wichtige Sonderkategorie sind Membranen, die tatsächlich Luft (nicht nur Dampf) durchlassen. Das bringt die höchste Atmungsaktivität, die technisch möglich ist. Beispiele: eVent, Pertex Shield Air, und das mittlerweile eingestellte Gore-Tex Shakedry. Shakedry ging dabei noch einen Schritt weiter als die anderen: Es hatte gar kein textiles Außenmaterial und die Membran lag direkt frei an der Oberfläche, was Wasserdampf praktisch ungehindert entweichen ließ. Aber die Jacke gleichzeitig extrem empfindlich macht.

Chemie & Nachhaltigkeit: DWR, PFC, PFAS

Wenn wir über Regenjacken sprechen, dann müssen wir auch über Chemie und damit auch über Nachhaltigkeit sprechen. Und diese Begrifflichkeiten solltet ihr daher kennen:

  • DWR (Durable Water Repellent): das ist die Imprägnierung auf dem Außenstoff, an der Wasser abperlt. Diese nutzt sich ab und muss regelmäßig aufgefrischt werden. Das kennt ihr vielleicht schon, in dem man die Jacke mit einer Imprägnierung wäscht oder besprüht. Manche Hersteller geben das auch an und schreiben zum Beispiel, dass die Jacke ihre Imprägnierung für 50 Wäschen hält.
  • PFC/PFAS-frei: Das tauchte ja schon oben auf. Es meint aber zwei Sachen, die man sauber trennen sollte: „PFC-freie DWR“ bedeutet, dass die Imprägnierung fluorfrei ist. Es ist aber NICHT dasselbe wie „PFAS-freie Membran“, womit die Membran selbst gemeint ist. Eine Jacke kann das eine haben und das andere nicht.
  • bluesign/Öko-Tex: Das sind Zertifikate für eine schadstoffarme, ressourcenschonende Produktion. Sie sagen nichts über Atmungsaktivität oder Wasserdichtheit aus.

35 Jacken in der engeren Auswahl

Wasserdicht, atmungsaktiv, robust, leicht und günstig – man bekommt nie alle fünf gleichzeitig. Jede Jacke ist ein Kompromiss auf diesem Fünfeck, und welche Ecke man opfert, hängt vom Einsatzzweck ab.

Ich habe nach meinen Kriterien 35 Jacken recherchiert, die nun meine engere Auswahl darstellen. Ausgangspunkt war eine deutlich längere Liste quer durch alle relevanten Marken für Bikepacking-Regenjacken mit weit über 50 Modellen. Aus dieser Longlist wurde konsequent nach zwei Kriterien aussortiert, die für mich beim Bikepacking nicht verhandelbar sind:

  • Erstens die Atmungsaktivität. Beim Bikepacking schwitzt man viel und braucht eine Jacke, die den Dampf zuverlässig nach draußen lässt. Jacken mit geringer oder gar nicht dokumentierter Atmungsaktivität habe ich also gleich rausgenommen: Salomon, Gonso, Fox, Craft und On Running haben es aus diesem Grund nicht in die finale Liste geschafft.
  • Zweitens das Gewicht. Ich habe lange überlegt, wo ich eine Grenze ziehen soll und habe mich dann für 350g entschieden. Denn alles darüber ist für mich als Dauer-Begleiter im Gepäck zu schwer, auch wenn einzelne dieser Jacken sonst gute Eigenschaften mitbringen. Deshalb sind Kandidaten wie die Arc’teryx Beta, die Endura MT500, die Patagonia Torrentshell oder die schwerste Montane rausgeflogen.

Übrig geblieben sind 35 Jacken, die ich in drei Kategorien aufgeteilt habe: 8 Cycling-First, 16 Trail Running und 11 Outdoor. Die Kategorien erklären sich von selbst.

Jede davon hat mindestens „mittlere“ Atmungsaktivität und bringt maximal 350 Gramm auf die Waage. Darunter sind auch bewusste Kompromisse, die ich trotzdem drin behalten habe, wie die OMM, die Albion Zoa und die Dynafit Alpine, ebenso ein paar Importmodelle, wo es ggf. schwerer ist, diese aus Europa zu bestellen.

Was folgt, ist also keine vollständige Marktübersicht, sondern eine bereits gefilterte, für meine Bikepacking-Zwecke sortierte Auswahl:

KategorieMarkeModellPreis (€)Gewicht (g)Wasserdichtigkeit (mm)Atmungsaktivität (g/m²/24h)Atmungsaktivität (Einstufung)MaterialtypPackmaßVerlängerter RückenPFC-freie DWRPFAS-freie MembranKapuze verstellbarKapuze im Kragen verstaubarKapuze helmkompatibel
Cycling-First7meshGuardian Air Jacket45020028.000+k.A.Hoch3L Gore-Tex ePE (15D Ripstop)Sehr kleinJaJaJaJaJaJa
Cycling-First7meshGuardian Apex Jacket55031028.000+k.A.Hoch3L Gore-Tex ePE (40D Ripstop)KleinJaJaJaJak.A.Ja
Cycling-First7meshRevelation Jacket55032028.000+~25.000Mittel3L Gore-Tex Pro NylonKleinJaJaNeinJaJaJa
Cycling-FirstAlbionZoa Rain Shell (Unisex)480321k.A.k.A.MittelPertex Shield Pro 3L (Test: Shield Air)Kleink.A.Jak.A.Jak.A.Ja
Cycling-FirstDynafitRide 3L Jacket28024620,00020,000HochDynashell 3L Nylon UltralightKleinJaJaJaJaNeinJa
Cycling-FirstPatagoniaDirt Roamer Storm Bike Jacket34034320,000k.A.Mittel3L H2No Nylon recyceltKleinJaJaJaJaJaJa
Cycling-FirstPedaledOdyssey Jacket290260~28.000~24.000Mittel2.5L NylonKleinJaJak.A.Jak.A.Ja
Cycling-FirstVaudeMoab Rain Jacket19033510,000k.A.MittelCeplex Active 2.5LMittelJaJaJaJak.A.Ja
Trail RunningAlpkitGravitas23020020,00020,000Mittel3L PU-Membran (10D Nylon)Sehr kleinNeinJaJaJaJaNein
Trail RunningArc’teryxNorvan Jacket450215~28.000~40.000Hoch3L Gore-Tex ePESehr kleinNeinJaJaJaJaNein
Trail RunningDynafitAlpine 3L Jacket25020020,000k.A.MittelDynashell Alpine Eco Light 3LSehr kleinJaJaJaNeinNeinNein
Trail RunningDynafitUltra 3L Jacket30018320,00030,000HochDynashell 3L EcoUltra kleinJaJaJaNeinNeinNein
Trail RunningHaglöfsL.I.M GTX II Jacket300270~28.000RET 6HochGore-Tex Paclite Plus 2.5LUltra kleinNeinJak.A.Jak.A.k.A.
Trail RunningJanjiRainrunner Pack Jacket 2.023022920,00020,000Mittel2.5LKleinJaJak.A.JaNeink.A.
Trail RunningKathmanduSeeker 2.5L Rain Jacket16020010,00030,000Mittel2.5L recyceltes Nylon (Reifenabfall)Ultra kleink.A.Jak.A.JaJak.A.
Trail RunningMontaneMinimus Jacket (vorm. 777)220160~20.000~30.000MittelPertex Shield 2.5LUltra kleinNeinJak.A.Jak.A.k.A.
Trail RunningOMMAether Jacket45022520,00020,000MittelDyneema/Nylon 3L (65gsm)KleinNeinJaJaJak.A.k.A.
Trail RunningOMMKamleika Jacket27026520,00020,000MittelNylon/Spandex 4-Wege-StretchKleinNeinJaJaJak.A.k.A.
Trail RunningPatagoniaStorm Racer Jacket300204≥10.000k.A.Mittel3L H2No recyceltes NylonUltra kleinNeinJaJaJak.A.k.A.
Trail RunningRabDownpour Trail Light Waterproof Jacket16018720,00020,000Mittel2.5LKleinNeinJak.A.Jak.A.Nein
Trail RunningRabPhantom Waterproof Jacket20011720,00020,000Mittel2.5LKleinNeinJaJaNeinNeinNein
Trail RunningSayskyElement 3L Waterproof Jacket32028020,00020,000HochToray Dermizax EV 3LKleinNeink.A.k.A.JaNeinNein
Trail RunningSayskyFlow 2.5L Waterproof Jacket27911020,00020,000Mittel2.5LKleinNeinJak.A.JaJaNein
Trail RunningWiseBlackShell³37017020,000RET <4,5Sehr hochEvenSafe 3L (Rainshell 253)Kleink.A.k.A.k.A.JaJak.A.
OutdoorEnlightened EquipmentVisp Rain Jacket23015810.000–28.00083,000Sehr hoch3L Ripstop-Nylon (7D) + PUUltra kleinJak.A.JaJaNeinNein
OutdoorHaglöfsL.I.M Proof Jacket20020520,00020,000MittelPROOF 2.5L (20D Ripstop-PA, PU)Sehr kleink.A.JaJaJaNeinNein
OutdoorKathmanduTrailhead Stretch 2.5L Jacket16028915,00015,000Mittel2.5L recyceltes PolyesterKleinNeink.A.k.A.Jak.A.k.A.
OutdoorMilletFitz Roy 2.5L II Jacket15534010,00010,000MittelDryedge 2.5L RipstopSehr kleinNeink.A.k.A.Jak.A.k.A.
OutdoorMontanePhase Lite Waterproof Jacket390350~28.000RET <13HochGore-Tex ePEKleink.A.JaJaJak.A.k.A.
OutdoorMontbellVersalite Jacket26016620,00043,000Hoch3LSehr kleinNeink.A.k.A.Jak.A.Nein
OutdoorNorrønaFalketind GTX Paclite Jacket450258~28.000RET 6Hoch2.5L Gore-Tex Paclite PlusSehr kleinJaJaNeinJak.A.Ja
OutdoorOutdoor ResearchHelium UL Jacket20016220,000k.A.HochToray Dermizax 3D 2,75L (15D)Ultra kleinNeinNeinNeinJak.A.Ja
OutdoorRabKinetic 2.0 Jacket (vorm. Kinetic Plus)23033610,000~35.000HochProflex 3L (Rab)KleinNeinJak.A.Jak.A.k.A.
OutdoorSalewaPuez 2.5L Powertex Jacket14031010,00010,000MittelPowertex 2.5L Ripstop (50D, 57% recycelt)Sehr kleinNeinJaJaJak.A.k.A.
OutdoorZpacksVertice Rain Jacket27016820,00056,000Hoch3L Ripstop-Nylon (7D)Ultra kleink.A.Jak.A.JaNeink.A.
>>> Hier findet ihr die aktuelle Excel-Liste auch zum Download.

Hinweis: Wenn ihr weitere Jacken kennt, die in meine Auswahlkriterien passen, dann gerne mir schreiben oder hier kommentieren. Und wenn ihr fehlerhafte Angaben findet, gebt mir auch Bescheid, damit ich das korrigieren kann. Ich habe die Liste mehrfach persönlich gecheckt, aber man kann immer was übersehen.

Was ich wirklich bemerkenswert finde ist, dass Marken wie Albion, Dynafit oder Pedaled nicht wirklich vollständige Angaben über die Performance ihrer Materialien machen. Da gibt es eigene Kategorien oder überhaupt keine Angaben. Das finde ich nicht gut. Daher habe ich die Atmungsaktivität auf Basis der angegebenen Materialien „schätzen“ lassen und dann entsprechend in Sehr Hoch/Hoch/Mittel einordnen lassen. Das war meine Art der Sortierung, um etwas Überblick zu bekommen – es ist aber nicht messgenau, da oft keine konkreten Infos vorlagen.

Das Fünfeck der Regenjacke

Und damit man das auch übersichtlicher einordnen kann, habe ich mittels KI die Jacken in den fünf Kategorien „Wasserdicht, atmungsaktiv, robust, leicht und Preis“ grafisch einordnen lassen.

Hier noch Einzelübersichten, sortiert nach Atmungsaktivität, Gewicht und Preis:

Meine drei Favoriten

Ich habe mich nun tagelang mit diesen Jacken beschäftigt, Für und Wider abgewogen, erneut recherchiert, neues gefunden, wieder alles überdacht. Am Ende habe ich für mich 3 Top-Kandidaten gefunden:

Wise BlackShell³

Wise kommt aus Frankreich und ist vor allem im Trailrunning bekannt. Mit der BlackShell³ haben sie eine Jacke im Angebot, die mit 170 g nicht nur besonders leicht, sondern mit einem RET-Wert von < 4,5 sehr atmungsaktiv ist. Damit hat sie auch den Bestwert in der gesamten Jackenauswahl hier und kommt an die Performance der Shakedry heran. Die Wasserdichtheit wird mit 20.000 mm angegeben, was mehr als ausreichend ist.

Das Material ist 3lagig und wird von Wise als Rainshell 253 bezeichnet. Der Reißverschluss lässt sich in beide Richtungen öffnen und die Imprägnierung wird mit mehr als 50 Waschzyklen angegeben. Die Kapuze lässt sich anpassen und bei Nichtgebrauch verstauen, ist aber nicht als helmkompatibel ausgewiesen. Der Preis liegt bei 370 €. Das ist aber für eine kleine Manufaktur wie Wise ok.

Dynafit Ultra 3L

Dynafit kommt aus Bozen/Südtirol und ist als Marke wie auch Wise im Trailrunning, aber auch im Bereich Ski- und Bergtouren zuhause. Die Ultra 3L wiegt nur 183 g, ist aus 3lagigem Dynashell gefertigt und verfügt über eine hohe Atmungsaktivität mit 30.000 g/m²/24h. Auch diese Jacke ist mit 20.000 mm wasserdicht.

Besonders gefällt mir der sogenannte ZipOver-Rücken: dort ist ein Reißverschluss angebracht, der bei Bedarf mehr Raum zulässt, sodass man einen Rucksack auch unter der Jacke tragen kann. Natürlich verfügt auch diese Jacke über eine Kapuze, die aber nicht helmkompatibel ist. Bei Nichtgebrauch wird die Jacke in der Kapuze verpackt. Der Preis liegt bei 300 Euro, allerdings ist sie gerade auch vergriffen.

7mesh Guardian Air

7mesh kommt aus Kanada und hat mit der Guardian Air eine nur 200 g leichte Jacke im Angebot. Sie kombiniert eine GORE-TEX-ePE-Membran mit einem ultraleichten 15-Denier-Ripstop-Außenmaterial aus Nylon und einer C-Knit-Rückseite aus recyceltem Material. Die Wassersäule wird mit mindestens 28.000 mm angegeben.

Die Zusammensetzung der Membran-Materialien lässt auf eine hohe Atmungsaktivität schließen. Einen direkt vergleichbaren RET- oder MVTR-Wert veröffentlicht 7mesh allerdings nicht.

Die Guardian Air hat Innentaschen, was ganz praktisch ist. Zudem ist die CrossPull-Kapuze helmkompatibel und lässt sich bei Nichtgebrauch gut verstauen. Zudem verfügt die 7Mesh über das StashSystem, was bedeutet, dass die Jacke in einer Seitentasche verpackt werden und an einem Fahrrad oder Gürtel praktisch angebracht werden kann. Der Preis liegt mit ca. 450 Euro im oberen Bereich.

Mein (vorläufiges) Fazit

Eine hundertprozentige Entscheidung ist das noch nicht. Aktuell tendiere ich zur 7mesh Guardian Air, vor allem wegen der Kapuze: Das CrossPull-System sitzt fest über dem Helm, ohne zu flattern, und lässt sich bei Nichtgebrauch in den Kragen einrollen. Das löst das Problem, das mich bei meiner alten Mountain Equipment Skardu schon immer gestört hat, wo die Kapuze einfach rumflattert und nicht verstaut werden kann. Dazu ist die Membran PFAS-frei, und mit 200 g liegt sie trotz allem noch komfortabel unter meiner Gewichtsgrenze.

Ganz überzeugt bin ich aber noch nicht, denn auch hier gibt es Kompromisse: Mit ihrem ultraleichten 15-Denier-Ripstop ist die Guardian Air auf geringes Gewicht getrimmt, und wie robust sich das dünne Material auf Dauer gegen Äste, Stürze und vor allem den Abrieb eines Trinkrucksacks schlägt, müsste sich in der Praxis zeigen. Mit rund 450 Euro ist sie zudem die teuerste meiner drei Favoriten.

Die Wise BlackShell³ und die Dynafit Ultra 3L sind leichter und günstiger und liefern zudem konkretere Angaben zur Atmungsaktivität, während 7mesh für die Guardian Air keinen direkt vergleichbaren RET- oder MVTR-Wert veröffentlicht.

Deshalb meine Frage/Bitte an euch: Habt ihr eine dieser drei Jacken schon im Einsatz? Entweder auf Bikepacking-Touren, im Dauerregen, mit Trinkrucksack? Wie schlägt sie sich in der Praxis, wie steht es um Atmungsaktivität, Haltbarkeit und die Kapuze?

Schreibt mir gerne in die Kommentare! Eure Erfahrungen fließen definitiv in meine Entscheidung mit ein.

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17 Kommentare

  1. Hallo Martin,

    vielen Dank schon mal für diesen unfassbaren Artikel! Das Thema Regenjacken begleitet mich ja schon seit einiger Zeit. Gerade jetzt, wo ich seit Juni vom Nordkapp nach Portugal fahre, beschäftige ich mich damit zwangsläufig ziemlich intensiv.

    Ich glaube mittlerweile, dass es nicht die eine perfekte Regenjacke gibt, sondern dass die richtige Jacke stark vom jeweiligen Tourtyp abhängt. Ein skandinavischer Dauerregen über mehrere Tage stellt einfach ganz andere Anforderungen als ein kurzer Schauer in Spanien, Frankreich oder Portugal.

    Als ich kurz in Deutschland war, habe ich deshalb noch einmal verschiedene Modelle ausprobiert und bestellt. Ich habe mittlerweile alles getestet – von ultraleichten Jacken mit knapp 200 g bis hin zu richtigen „Panzern“ mit 600 g. Deine Kriterien finde ich dabei ziemlich treffend.

    Für lange Touren mit viel Regen und Übernachtungen draußen bin ich aktuell bei der Gore Wear Lupra gelandet. Durch den Abverkauf ist sie momentan teilweise ziemlich günstig zu bekommen. Mit knapp 350 g ist sie natürlich nicht ultraleicht, für mich aber momentan ein sehr guter Kompromiss aus Gewicht, Haltbarkeit und Membran. Gerade wenn ich weiß, dass ich über längere Zeit schlechtes Wetter bekomme und die Jacke nicht einfach jeden Abend trocknen kann, nehme ich das zusätzliche Gewicht gerne in Kauf.

    Das einzige, was mich an der Lupra wirklich stört, ist die riesige Kapuze, die sich leider nicht verstauen lässt.

    Für trockenere bzw. kürzere Touren habe ich Anfang des Jahres die Berghaus Mountain Guide Hyper Alpha genutzt. Durch das Polartec-Futter ist die Jacke für mich extrem angenehm: Sie atmet unfassbar gut und ersetzt bei mir bei Wind und niedrigeren Temperaturen den Midlayer. Mit etwas über 260 g ist sie dabei noch ziemlich leicht.

    Das 6D-Außenmaterial hat allerdings auch seine Grenzen. Bei richtigem Dauerregen weicht die Jacke relativ schnell durch. Für kürzere Touren, den Sommer oder wenn ich abends sicher in einer Unterkunft bin und sie trocknen kann, finde ich sie deshalb deutlich sinnvoller.

    Für die kommende Zeit nach Portugal und ab März zurück nach Deutschland fahre ich deshalb tatsächlich mit beiden Jacken:

    Die Gore Wear Lupra ist mein Regenpanzer für längere Regenphasen und schlechtes Wetter, während die Berghaus Mountain Guide Hyper Alpha meine Fahrjacke und gleichzeitig mein Midlayer ist. Da sie sowieso schnell erreichbar ist, kann ich sie auch bei kurzen Schauern einfach überziehen – so wie gestern Abend.

    Falls meine Berghaus irgendwann kaputtgeht, würde ich das System wahrscheinlich noch einmal etwas anders aufbauen: Dann könnte ich mir beispielsweise einen Albion Primaloft Active Hoody in Kombination mit einer ultraleichten Shell vorstellen. Damit hätte ich noch mehr Möglichkeiten, die Isolation und den Regenschutz getrennt voneinander zu regulieren.

    Bei den ultraleichten Shells würde ich mir an deiner Stelle auch noch einmal die Cumulus Fastier anschauen. Vielleicht wäre die noch interessant für deinen Vergleich. Ich hatte sie Mitte August bei Cumulus in Polen in der Hand. Sie ist unfassbar dünn und macht auf den ersten Blick einen wirklich guten Eindruck.

    Alternativ wären für mich noch die Outdoor Research Helium UL oder die Decathlon Kiprun 900 interessant. Die Kiprun ist natürlich kein Gore-Tex, aber wenn sie tatsächlich dicht hält, wäre sie für etwa 100 eine interessante Budget-Option.

    Und noch ein Modell, das vielleicht für andere interessant ist, die keine reine Bike-Regenjacke suchen, sondern eine Jacke für Bikepacking, Wandern und allgemein Outdoor:

    Die Patagonia Torrentshell 3L von meinem Mitfahrer macht seit Norwegen bis jetzt einen richtig guten Job. Mit rund 400 g ist sie zwar schwerer, dafür ist sie eine ziemlich universelle Jacke, mit der man eigentlich alles machen kann. Wenn man sie für etwa 140 € im Angebot bekommt, finde ich das durchaus interessant.

    Mein Fazit nach den letzten Monaten wäre deshalb: Ich würde die Regenjacke mittlerweile nicht mehr isoliert nach Gewicht oder Wassersäule auswählen, sondern danach, wie die jeweilige Tour aussieht und wie lange ich voraussichtlich im Regen unterwegs bin.

    1. Hallo Jonas,

      vielen Dank für diesen praxisorientierten Beitrag. Finde ich sehr gut.
      Ich hatte die Cumulus auch zuerst in der Liste, war mir dann aber aufgrund der mittleren Atmungsaktivität, aber noch mehr aufgrund des sehr dünnen Materials nicht sicher, ob sie dann nicht wie die Shakedry sehr anfällig für Beschädigungen und Abrieb ist.

      Aber ich schau sie mir noch mal an.

      Viele Grüße,
      martin

  2. Hi Martin,
    Ich nutzte über Jahre eine ultralight Jacke von RAB. Die ist leider nicht mehr dicht zu bekommen. Somit habe ich mich für die 7Mesh Guardian Apex entschieden. Gegen die Air habe ich mich entschieden da ich die Apex auch gut im Alltag, zum Wandern und Skifahren nutzen kann. Sie ist deutlich robuster als die Air und wird mich bestimmt sehr viele Jahre begleiten.
    Viele Grüße,
    Jan

  3. Hi,
    sehr gute Recherche und sehr ausführlich!

    Ich habe diese Beiden Jacken von Scott auf dem Radar, aber noch keine Erfahrung damit:

    https://www.scott-sports.com/de/de/product/scott-rc-weather-wp-men-s-jacket?article=2704375083010

    https://www.scott-sports.com/de/de/product/scott-rc-pro-gore-tex-waterproof-mens-jacket?article=4119360001006

    Bei der GoreTex Variante fehlt das Gewicht auf der Scott Homepage. Ein Online-Händler hat sie mit 120g gewogen.

    Ist ggf. auch interessant für dich.

    Glück auf, aus Witten

  4. Hallo Martin,
    danke für den Eintrag! Wie immer sehr lesenswert!
    Bei den Preisen muss man dann aber ja wirklich wieder schlucken. Ganz ohne Zweifel, das Material wird besser, ja, aber anscheinend muss es auch immer teurer/elitärer werden.
    Ich sehe die Liste als rein für Teilnehmer von Ultrarennen an.

    Mein Vorgehen bisher: Da ich beim Fahren so oder so schwitze, fahre ich mit einer sehr leichten und winddichten Regenjacke. Die wird sowohl von innen als auch von außen nass.
    Für die Zeit vor/nach dem Fahren ziehe ich mir dann eine weitere, jedoch von innen trockene Regenjacke an.
    VG

  5. Hallo Martin,
    sehr hilfreicher Artikel, tolle Recherche.
    Die Dynafit liest sich interessant.

    Ich habe die 7mesh Men’s Revelation Jacket. Benutzt u.a. in Alps Divide, Hellenic und Silk Road Mountain Race. Die bringt dich überall durch. Bisher habe ich keine Abnutzungserscheinungen trotz Verwendung mit Rucksäcken.

    Die Kapuze ist übrigens nicht im Kragen verstaubar. Sie ist mit drei Druckknöpfen am (schön softbrushed gefütterten) Kragen außen befestigt. Wenn ich sie nicht benutze, habe ich sie einfach nach innen in den Rücken eingeschlagen.

    Wenn’s total stürmt (oder man Gebirgspässe runterfährt), dann bevorzuge ich die Kapuze unter dem Helm. Dafür ist diese Kapuze vorgesehen. Nachteil natürlich: wenn’s nur so ein bisschen usselt und man die Kapuze man drüberziehen und dann wieder abziehen will, weil man sonst kocht… das geht dann nicht ohne Anhalten und Helmabziehen… Irgendwas ist ja immer. Leider.

      1. Durchaus. Ich kann sie auch anziehen, wenn’s einfach nur kalt ist und nicht regnet. Und bin dann trotzdem nicht sofort durchfeuchtet. Wenn’s dann langsam anfangen sollte, kann ich immer noch die großzügigen Reissverschlüsse an den Ärmeln öffnen. Ganz anders sind für mich Regenhosen – da wird (egal wie offen unten die Unterschenkel-Bereiche gemacht werden auch bei der kleinsten Anstrengung – d.h. Bergauf fahren oder sogar auch schon in der Ebene pedalieren – die Bibshort drunter durchgeschwitzt).

  6. Die Dynafit ist gut, habe ich seit Jahren im Einsatz. Nur leider ist sie ähnlich anfällig für Beschädigungen wie die Shakedry. Muss man halt wissen.

  7. Was ist mit den Jacken von Revolution Race, Klättermusen und Schöffel. Ich selber nutze die Asynia von Klettermusen wenn es robust zugeht und die Schöffel wenn es leicht sein muss

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