Warum es Zeit für ein neues Bike wurde
Schon seit mehr als einem Jahr war ich auf der Suche nach einem Fahrrad für mich, dass ein Nachfolger des Salsa Fargo werden sollte.
Das Salsa Fargo ist ein wunderbares Fahrrad und absolut auf die Langstrecke ausgelegt. Dadurch ist es in seiner Geometrie aufrechter und ich bezeichne es sehr oft als Renn-Sofa. Ich habe es 2020 zu Beginn meiner Ultra-Bikepacking „Karriere“ aufgebaut.
Doch nach all den Jahren ist nun Zeit für Neues, oder anders formuliert: ich möchte das Renn-Sofa mit einem Sport-Sessel ergänzen.
Der Grund ist, dass ich etwas sportlicheres suchte, das aber wie das Fargo seine Gene im Mountainbike hat und in seiner Geometrie eher Adventure-Gravel entspricht.
Ich konnte durch meine Fahrrad-Tests hier auf dem Blog sehr viele unterschiedliche Räder fahren – alle immer auch auf der Suche nach dem neuen „Martin-Bike“. Und bei vielen dieser Räder konnte ich mir vorstellen, das auch „privat“ zu fahren. Aber es gab immer wieder ein Detail, das mir nicht ganz gefallen hat oder mir fehlte etwas.
Meine konkreten Anforderungen:
- Eine langstreckentaugliche Geometrie, die sich auch bei rauem Gelände bewährt
- Eher Supergravel/Monstergravel als Performance-Gravel
- Sportlicher als das Fargo
- Keinen Carbon-Rahmen, nur Stahl oder Titan
- Muss auf Drop Bar als auch Flat bar ausgelegt sein
- Federgabel-korrigiert
- Auf jeden Fall mit UDH
- Reifenfreiheit im MTB-Bereich
- Ausreichend Montagepunkte
- Gerne interne Kabelführung
Bei den Fahrrädern, die ich testen konnte, hatten mir beispielsweise das Rose Backroad, als auch das Riverside Touring 920 gut zugesagt. Aber besonders hat mir das Salsa Cutthroat gefallen, das in seiner Geometrie absolut für die Langstrecke ausgelegt, aber gleichermaßen sportlich ist.
Aber leider ist der Cutthroat Rahmen aus Carbon und ich finde beim neuen Modell (und auch beim alten) diese Schwinge beim Tretlager zum Unterrohr nicht schön.
Aber so konnte ich meine Suche eingrenzen: nun brauchte es nur noch ein Fahrrad, dessen Geometrie dem Cutthroat entspricht und das entweder aus Stahl oder Titan ist.
Ein Zufall auf der Cyclingworld: Die Begegnung mit Chiru
In diesem Bereich sollte sich also das neue Fahrrad befinden. Ich habe dann lange gesucht, erstmal ohne Erfolg.
Die Wochen und Monate zogen ins Land und ich fuhr im März zur Cyclingworld nach Düsseldorf. Was ich da noch nicht wusste: hier sollte ich mein neues Fahrrad finden.

Denn hier begegnete ich der Marke Chiru Bikes. Chiru kannte ich bereits, hatte mich aber noch nicht näher damit beschäftigt. Sie stellen Titan-Fahrräder her und kommen tief aus dem Ultra-Radsport. Der Kopf hinter der französischen Marke ist Pierre-Arnaud, der im Kern mit Chiru seine Leidenschaft für das Ultra-Cycling zum Beruf gemacht hat. In Düsseldorf standen das neue Chiru Allure und das Highlander im Mittelpunkt. Am Rand, hinter Stühlen versteckt stand aber das Modell, das ich mir eigentlich anschauen wollte: das Chiru Kegeti. Und daneben saß Pierre-Arnaud, mit dem ich auch gleich ins Gespräch kam.
Die Geschichte hinter dem Kegeti – und warum sie mich sofort begeistert hat
Das Kegeti hat er für seine Teilnahme am Silk Road Mountain Race 2018 entwickelt (das er auch erfolgreich gefinished hat) und es dementsprechend für die brutale Langstrecke konzipiert. Das Modell vor Ort in Düsseldorf war sein persönliches, welches er auf Starr-Lenker und mit Titangabel umgebaut hatte.

Damit haben wir auch gleich die Namensgebung Kegeti geklärt, denn der Kegeti Pass war 2018 der erste Pass im Rennen und hat die Teilnehmenden durch einen plötzlich aufkommenden Schneesturm vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Auch ich bin über den Kegeti Pass gefahren, sogar zweimal – allerdings bei besserem Wetter.
Jedenfalls hatte ich so die Möglichkeit mal einen echten Blick auf das Rad zu werfen. Kaum zuhause begann ich mit den Detailrecherchen und Vergleichen, stand in regem Austausch mit Pierre-Arnaud und dann war meine Entscheidung gefallen: das Chiru Kegeti soll mein neues Fahrrad sein.
Der Rahmen im Detail: Titan, Geometrie und Stabilität
Das Chiru Kegeti ist als Titanrahmen für Bikepacking und Offroad-Touren konzipiert und verfügt über eine sportliche Geometrie, die stark an Mountainbikes angelehnt ist. Es ist nicht so aggressiv, wie ein Rose Backroad oder Canyon Grizl, aber auch nicht so ein Sofa wie das Fargo. Tatsächlich entspricht das Kegeti in seiner Geometrie nahezu identisch dem Salsa Cutthroat.

Der Stack to Reach Wert des Chiru liegt daher bei 1.54.
Zum Verständnis:
- Je höher der S/R-Wert ist, desto kürzer und höher ist der Rahmen für eine bestimmte Länge. Das resultiert in einer aufrechteren, komfortableren Sitzposition.
- Je niedriger der S/R-Wert ist, desto länger und tiefer ist der Rahmen. Das resultiert in einer gestreckten, aggressiveren Sitzposition.
Mit 1.54 liegt das Chiru Kegeti genau an der Grenze zwischen sportlich-aggressiv (<1.55) und Ausgewogen/Ausdauer (> 1.55 – 1.60).
Zum Vergleich: das Salsa Fargo hat einen Stack to Reach Wert von 1.74 und liegt damit im komfortablen, aufrechten Bereich.
Der Lenkwinkel des Chiru Kegeti ist mit 70° recht flach für ein Drop-Bar-Bike und eher MTB-typisch (das Fargo hat 69°). Das sorgt aber für eine hohe Laufruhe und Stabilität im Gelände.
Der Kegeti Rahmen ist aus Titanium 3Al.2.5V, Grade 9 gefertigt. Das ist eine Legierung, die in der Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde und heute als das ideale Material für Fahrradrahmen gilt.
Die Zahlen geben die genaue Zusammensetzung der Legierung an:
- 3Al: Die Legierung enthält 3 % Aluminium (Al). Aluminium erhöht die Zugfestigkeit des Materials.
- 2.5V: Die Legierung enthält 2,5 % Vanadium (V). Vanadium erhöht die Härte und die Schweißbarkeit.
- Rest: Der verbleibende Anteil (ca. 94,5 %) ist reines Titan.

Und Grade 9 (Ti-3Al-2.5V) ist die offizielle ASTM-Norm (American Society for Testing and Materials) für diese Titanlegierung. Sie ist deutlich fester als reines Titan und bietet eine rund 20–50 % höhere Zugfestigkeit, bleibt dabei aber leicht und korrosionsbeständig – ideal also für hochwertige Fahrradrahmen.
Clever gelöst: Mounts, UDH, T47 & Co.
Markant am Kegeti ist die Absetzung der Sattelstreben, die weiter unten am Sattelrohr erst abgehen. Das gibt dem Rahmen ein dynamischeres Aussehen.

Dieses Design ist jedoch nicht nur ästhetisch: Chiru hat die Streben bewusst tiefer gesetzt, um die vertikale Nachgiebigkeit des Rahmens zu erhöhen. Durch den tieferen Ansatzpunkt kann die Kombination aus Sattelrohr und 27,2mm Sattelstütze besser federn und so Vibrationen sowie Stöße effektiver filtern, was den Langstreckenkomfort deutlich steigert.
Der Rahmen verfügt über innenverlegte Kabelkanäle, was dem ganzen Aufbau ein sehr aufgeräumtes Bild verleiht. In meinem Fall musste ich nur die Bremsleitungen verlegen, da ich elektronisch schalte.

Natürlich ist der Rahmen im Boost Standard. Er verfügt über die Möglichkeit des Direct Mounts von Schaltwerken (Transmission, XPLR) und bei Bedarf kann über ein UDH jedes andere Schaltwerk montiert werden.

Die Bremsaufnahme erfolgt Post Mount und ist auf 160 mm ausgelegt. Sie ist übrigens aus einem Stück CNC gefräst. Ich habe dort mit einem entsprechenden Adapter die neuen SRAM Force Flat Mount Bremsen montiert und fahre 180 mm Bremsscheiben.

Besonders am Kegeti Rahmen ist das T47 Innenlager. Das ist im Umfang größer als andere Innenlager, dadurch aber stabiler und bietet auch mehr Raum zum Verlegen von Brems- oder Schaltzügen im Inneren. Es wird wie BSA Lager geschraubt und ist recht wartungsfreundlich. Ich habe dort erstmal ein normales SRAM T47 Innenlager für DUB Kurbeln (28,99 mm) eingebaut.

Da das Kegeti als Adventure-Bike ausgelegt ist, verfügt es auch über eine gute Anzahl an Ösen: im Rahmen befinden sich neben den beiden Flaschenhalterösen auch noch welche für die Befestigung von Rahmentaschen. Zudem gibt es auf dem Oberrohr auch Ösen für die Top Tube Tasche. Ebenfalls interessant sind die Ösen auf den Sattelstreben. Diese seitlichen Ösen sind laut Chiru für die Montage von custom-build Mini-Gepäckträgern (Mini-Racks), die Befestigung von zusätzlichen Trinkflaschen (mittels schräger Unterlegscheiben oder Adapter von Wolftooth) oder die sichere Anbringung von Kleinteilen wie Pumpen oder Rücklichtern vorgesehen.

Ich habe probiert dort Trinkflaschen anzubringen, auch mit seitlichem Versatz, aber das ist nicht möglich, da die Füße und Unterschenkel dann an die Flaschen kommen. Also bleibt vermutlich nur die Nutzung für die Luftpumpe oder für spezielle Träger. Ich habe bislang aber auch noch kein Kegeti gesehen, dass dort irgendwas dran hatte.
Besonders gefällt mir, dass der Rahmen sehr viel Platz bietet und man dort neben 2 Flaschen auch noch gut eine Half Frame Bag unterbekommt. Ich habe das Kegeti in Rahmengröße L. Das Gewicht des Rahmens in dieser Größe beträgt 1.750g.
Die Chiru-Gabel: Leicht, stabil und Bikepacking-ready
Der Rahmen ist Federgabel-korrigiert und man kann eine entsprechende Gabel mit max. 100 mm Federweg einbauen. Vermutlich gehen sogar 110 mm.
Ich habe mich aber erstmal für die Chiru Carbon Gabel 485+ entschieden. Diese gefällt mir von der Form her sehr und sie perfektioniert das Gesamterscheinungsbild des Rades.

Die Gabel hat ebenfalls Boost Standard, kann Reifen bis zu 2,8 Zoll fassen und verfügt an beiden Seiten über jeweils drei Ösen zur Aufnahme von Trägern oder Haltern. Die maximale Traglast pro Seite beträgt 3kg. Zudem hat sie eine Öse zur Schutzblechmontage und einen innenverlegten Kabelkanal für die Bremse als auch für Kabel zu einem Nabendynamo.

Sie wiegt 690g und hat ebenfalls eine Post Mount Bremsenaufnahme auf 160 mm.
Der Aufbau: Transmission, Force und ein KI-Fitting
Den Aufbau des Kegeti habe ich genutzt, um ein paar neue Komponenten auszuprobieren.
Beim Antrieb habe ich hinten auf die SRAM Transmission gesetzt und diesmal das XO Schaltwerk verbaut. Dazu die neue Garbaruk 12fach Kassette (10-52) für Transmission. Diese schaltet sich bislang sehr weich und schön präzise.

Vorne arbeitet eine SRAM XX T-Type Kurbel mit 170mm Kurbellänge und einem 34er Kettenblatt.

Geschaltet wird am Lenker mit der neuen SRAM Force.

Die Kette ist auch eine SRAM XO T-Type. Bislang bin ich die SRAM GX T-Type Kassette als auch Kette gefahren, die bei mir ca. 12.000 km gehalten haben. Von der XO erwarte ich eine noch längere Haltbarkeit.
Übrigens: Ich tausche aber auch nicht die Kette zwischendurch, sondern fahre Kette und Kassette in einem durch und pflege sie normal mit Flüssigwachs. Letztens habe ich zwei Glieder rausnehmen müssen, damit die Kette wieder straff genug sitzt. So sehr hatte sie sich gelängt. Mir sind die Verschleißteile aber zu teuer, um sie nur wenige tausend Kilometer zu fahren und sie dann zu tauschen. Daher „reite“ ich sie richtig runter, bis das Schalten nicht mehr geht.

Auch die Bremsen sind von der neuen Force und ich habe sie mittels Post Mount auf Flat Mount Adapter montiert. Ich fahre diese Bremsen mit 180er Bremsscheiben von Galfer mit 1,8mm Dicke. Sie bremsen bislang sehr gut. Ich werde sie aber nach 1.000 km neu entlüften und nachstellen. Sollten die Force Bremskörper nicht ausreichen, dann werde ich wieder Hope RX4+ verbauen.

Bei den Laufrädern verwende ich aktuell meine Beast XC30 Felgen mit DT Swiss 240er Nabe hinten und SON28 vorne. Als Option ohne Nabendynamo habe ich mir noch einen XC Master Laufradsatz von Carl´z mit DT Swiss 240 vorne und hinten zugelegt. Dieser fährt erstmal am Fargo und ersetzt dort den Alu-Laufradsatz.

Als Vorbau habe ich mich für den Newmen Evolution SL 318.4 entschieden. Der Lenker ist wieder ein Salsa Cowchipper in 46cm Breite, diesmal aber in der Deluxe Version. Für die Montage habe ich übrigens einen längeren Gabelexpander genommen, da der im Umfang gelieferte recht kurz ist. Meine Wahl fiel auf den Cane Creek ANCORA Premium.
Die Sattelstütze ist eine Thomson Elite mit Setback, auf der mein alter Specialized Romin Evo Comp Sattel montiert ist.

Mit dem Chiru Kegeti habe ich auch ein Experiment gemacht und mich bei der Auswahl der Komponenten und dem Einstellen der Sitzposition auf dem Fahrrad komplett von einer KI beraten lassen. Natürlich habe ich viel Erfahrung als Gegencheck, aber das war richtig gut. So hat sie mir zum Beispiel zur Setback Sattelstütze geraten und zu den 170mm kürzeren Kurbeln.
Auch die Vorbaulänge, Winkel, Lenkerbreite und Sattelmodell und Ausrichtung haben wir lange diskutiert und das Fitting hat sie dann auch beratend übernommen. Und ich muss sagen: ich saß vom ersten Augenblick an optimal.

Ich habe der KI dafür meine Körperdaten gegeben und die Daten des Kegeti Rahmens, dann die Vergleichswerte mit dem Fargo und meiner Sitzposition dort sowie meinen Wünschen für das neue Rad. Neben meinem Trainingsplan, den ich seit Beginn des Jahres mit der KI machen, die zweite gute Erfahrung.
Die ersten 500 Kilometer: Überraschend schnell, überraschend ruhig
Bislang bin ich 500 km mit dem neuen Rad gefahren und habe auch schon einen Overnighter hinter mir. Und ich muss sagen, dass das Kegeti gut nach vorne geht, sich sehr gut fahren lässt, wie angegossen sitzt und meine Kraft auch direkt in Vortrieb umwandelt.
Im Gelände ist es erstaunlich ruhig und kontrolliert. Hier hatte ich im Vergleich zum Fargo erwartet, dass es etwas unruhiger oder agiler fährt. Aber ganz im Gegenteil: es läuft spurtreu und pflügt sicher durch den Untergrund. Dabei kann man richtig Speed machen, wie ich auf der Tour nach Dänemark feststellen konnte.

Es macht einfach richtig viel Spaß – und sieht auch noch gut aus.
Auch macht sich das etwas geringere Gewicht von knapp 10 kg bemerkbar. Das ist für ein Titan-Rad nicht schlecht. Ich habe auch nicht so sehr auf das Gewicht beim Aufbau geachtet, sondern vielmehr auf die Qualität der Komponenten. Insgesamt müsste ich auf um die 9,5kg kommen.

Einen Aerobar montiere ich noch nicht. Auch weil ich bei diesem Rad noch nicht das Gefühl hatte, einen solchen zu benötigen. Ich finde die sportlichere Sitzhaltung recht bequem und kann das auch lange halten.
Ausblick: Erste Abenteuer stehen an
Jetzt gilt es das Fahrrad mal 2.000 km zu bewegen, damit sich alles setzt und ich einen richtigen Eindruck bekomme. Und dann wird weiter optimiert und getüftelt. Ich habe jedenfalls einiges vor damit: das Shelter Attack auf eigene Faust und dann die Italy Divide Classic im Mai.
Habt ihr Fragen zum Fahrrad? Dann gerne her damit!


Hallo Martin,
für Cutthroat-Besitzer, wie ich es bin,
mit Titan-Ambitionen, wie ich sie habe,
ein Bericht, der die Haben-wollen-Synapsen feuern lässt.
Danke für den kurzweiligen Bericht und viel Spaß mit deinem neuen Begleiter. Ich bin gespannt, wie Deine Erfahrungen sein werden. Lass es uns wissen.
Liebe Grüße
Alex
Eine etwas sportlichere Position als bei Fargo, aber ich sehe keinen Grund zu wechseln, außer man hat mehr Geld als Verstand.
Hallo Roland,
ja, habe ich.
Viele Grüße,
Martin
Morning Martin,
ein erneut toller Bericht mit hohem Neidfaktor. Das Rad sieht super aus! Was mich allerdings viel mehr interessiert, wäre ein Feedback zu den Reifen. Da schreibst du sicher noch etwas zu, oder?
Sport Frei und beste Grüße aus Weimar, Frank
Hallo FRank,
ja, ich habe vor auch noch mal die Peyote näher zu beschreiben. In jedem Fall sind sie mit die schnellsten Reifen, die ich kenne und gefahren bin.
gehen auch gut bei diesem Wetter.
Viele Grüße,
martin
Ja wirklich ein cooles Bike, danke für Deinen Bericht und die Inspiration, leider bissi spät, bin aktuell in einer Bike/Sinn Krise, in 3 Wochen starte ich von Amman den JordanTrail, anschließend durch Saudi Arabien nach Riad.
Das Bike mit einer Federgabel wäre perfekt dafür. Nach disjährigem Silkroad auf einem Fully schätze ich immer mehr den Komfort einer Federung und breite Reifen, das ist mit dem Konzept gegeben, den Kegeti bin ich zu Einstimung auch gefahren, insofern spricht einiges für mich für den Chiru als Projekt für 2026;-)
Der Aufbau, mit der AXS, ist stimig. Die Sram mit Blips am Aufsatz ist absolut meine Wahl, bin letzte Woche mal wieder analog eine GRX einen 1600km Loop durch Tunesien gefahren, irgendwie bin ich inzwischen versaut. Das UDH ist für Bikepacker nur eine logische Konsequenz.
Die neue Italy Divide Strecke ist auch reizvoll, es macht Sinn öfter bei Dir vorbeizuschauen.
Der Ansatz, den Antrieb (Kette, Kassette …) tod zu fahren gefällt mir.
Ambivalent stehe ich inzwischen den Wachs gegenüber, der Pflegeaufwand ist unter staubigen Bedingungen gegenüber dem Öl das doppelte.
Grüße Damian
Vielen Dank für Deine Berichte, die mich, zumindest theoretisch (bin leider ein miserabler Schrauber), die Materie besser verstehen lassen und mir bei Bestellungen schon viel geholfen haben.
So hast Du hast mich auch auf die Idee des ovalen Kettenblattes gebracht.
Sehe ich das falsch, oder ist hier keine verbaut? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, dann verweise ich nochmals auf oben und meine Laienhaftigkeit…
Hi Mike,
du meinst, warum ich kein ovales Kettenblatt verbaut habe? Weil die Kurbel mit einem Kettenblatt kam. Es gibt also keine Grund zu tauschen. Das mache ich vielleicht, wenn das durch ist.
Übrigens habe ich gestern am Fargo mein ovales 32er austauschen müssen, das nach Grenzsteintrophy und North2Peak Event leider sehr abgenutzt war und voller Haifischzähne.
Jetzt ist das 34er dran – oval. Aber ohne Absicht. Ich hatte das übrig und griffbereit.
Viele Grüße,
martin