Rückblick 2019: Mein Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit

117 Tage und 5.000 km: Ein Rückblick auf das Fahrrad-Jahr und meine #Bike2Work Ergebnisse in 2019.

117 Tage und 5.000 km – so lautet meine #Bike2Work Bilanz in diesem Jahr. Damit bin ich ganz zufrieden, auch weil ich wieder viel beruflich unterwegs war und mehr vom Flieger auf den Zug umgestiegen bin, was natürlich mehr Zeit kostet.

Auch in diesem Jahr habe ich fleißig Buch über meine Fahrten geführt: Insgesamt bin ich 8.500 km geradelt. Das ist ok und spiegelt schon die vermehrten Trainingsfahrten und Vorbereitung auf den Atlas Mountain Race im kommenden Jahr wider. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es 2.500 km weniger – inklusive Tuscany Trail.

 

Ach wie schön waren Afrika & Dänemark

Auch wenn es nichts mit #Bike2Work zu tun hat: Ein besonderes Highlight in 2019 war auf jeden Fall meine Tour durch Kenia und Tansania. Es war schon sehr beeindruckend, den Kilimandscharo zu sehen und die Tierwelt dort zu erleben.

Immer am Meer entlang

Auch meine Radtour mit Familie auf Fünen in Dänemark war sehr schön und das erste Mal, dass wir zu viert mit den Rädern unterwegs waren.

 

Die längste Tour in diesem Jahr: Zur Arbeit

Aber zurück zum Thema: 5.000 km sind es in diesem Jahr mit dem Pendeln zur Arbeit geworden. Damit konnte ich meine Bilanz um 500km im Vergleich zu 2018 verbessern.

Und ich habe – auch wenn es nicht meine Intention ist – damit 650kg CO2 eingespart, 150 Euro Umweltkosten und 850 Euro Unfallfolge- und Staukosten vermieden, 1.800 Euro Fahrtkosten eingespart und 117.000 Kalorien verbrannt.

Ist jetzt sicherlich nicht ganz so beeindruckend, aber immerhin. Das Fahrrad alleine macht halt nicht wirklich den Unterschied und beim Vergleich mit meinem neuen Toyota Corolla Hybrid ist das Missverhältnis deutlich geringer, als noch mit meinem Touran Diesel.

Und wer sagt, bei uns im Norden ist das Wetter immer schlecht: Ich hatte an 61 Tagen Sonne, an 20 Tagen Regen und 36 Tage war es bedeckt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 15,2 Grad Celsius – der wärmste Tag hatte 35 Grad, der kälteste -4 Grad.

 

Und wer es 2020 auch mal versuchen möchte…

#Bike2Work klingt jetzt wie eine Mischung aus Gravelbike, Bikepacking und anderen hippen englischen Begriffen, die im Kern nur Radfahren meinen. Lasst euch davon nicht abschrecken und probiert es selber mal aus. Egal ob 3 oder 300 km zur Arbeit – es kommt nicht auf die Länge der Strecke an, sondern auf das, was man durch jeden Kilometer gewinnt.

Und das ist eine Menge: Du kombinierst Sport, Bewegung und Spaß, bist Draußen, machst was für deinen Körper, tust was für die Umwelt, Entspannst oder regst den Geist an. Du kannst natürlich auch zur Arbeit rennen, aber mit dem Fahrrad macht es dann doch etwas mehr Spaß!

Wer noch mehr Information, Motivation und Inspiration für das tägliche Pendeln mit dem Fahrrad zur Arbeit sucht, dem kann ich auch meine Podcast-Folge zum Thema empfehlen:

 

Und zum Abschluss gibt es noch eine kleine Auswahl meiner #Bike2Work Lieblingsbilder 2019:

3 Comments

  • Matthias sagt:

    Wunderschöne Bilder hast Du da gemacht! So einen Arbeitsweg wünsche ich mir doch glatt. Leider fällt meiner deutlich kürzer aus und führt nur durch Straßenschluchten. Oder baust Du lieber zusätzlich eine kleine Schleife mit ein?

    Ich wünsche Dir viele schöne Touren für 2020, vor allem auch zusammen mit der Famile. Bei uns ist auch gerade der Funke auf alle übergesprungen und vor allem die Mehrtagestouren begeistert die ganze Truppe 🙂

    Viele Grüße
    Matthias

    • Hallo Matthias,

      vielen Dank. Ich versuche allerdings sowenig als möglich mit meiner Familie zu radeln oder sie zum Radfahren zu animieren. Sie müssen ja nicht, nur weil der Vater das gerne macht. Das mache ich lieber alleine und Radfahren ist ja auch nicht für jeden was.

      Mein Arbeitsweg ist (natürlich) nicht direkt. Ich habe da eine Route gebastelt, die mir am besten gefällt und die etwas länger ist.

      Viele Grüße,
      martin

  • Matthias sagt:

    Hallo Martin,
    ja, ich fahre auch sehr gern allein – vor allem Tagestouren. Dabei kann man sich herrlich den Kopf so richtig leer fahren. Das brauch ich auch einfach fürs Wohlbefinden.
    Bei den Kindern brauchte ich zum Glück niemanden animieren. Die sind mit meiner “Radverrücktheit” einfach groß geworden und nun ist gerade ein Funke übergesprungen. Das kam irgendwann und kann genauso schnell wieder weg sein…
    Na, ich glaub wir ticken recht ähnlich.
    Beste Grüße aus Dresden die Elbe hinab
    Matthias

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu!