New Arrivals: was ich mir für 2018 Neues gekauft habe

Meine Neuanschaffungen für 2018

Keine Sorge, ich bin jetzt nicht unter die Fashion-Blogger gegangen und zeige euch meine neuesten Looks. 😉 Vielmehr habe ich in den letzten Wochen einige Neuanschaffungen vornehmen müssen/dürfen, die ich euch nicht vorenthalten möchte, zumal es ja auch immer wieder Nachfragen gibt, was ich zum Beispiel an Ausrüstung verwende oder welche Jacke ich empfehlen kann.

Hinweis:

Ich habe mir alle diese Produkte selbst gekauft – mir wurde nichts gesponsert, weshalb hier auch der Werbehinweis entsprechend fehlt. Einzig beim Ortlieb Rucksack habe ich einen Medien-Rabatt in Anspruch genommen und daher unten die entsprechende Kennzeichnung vorgenommen.

 

Von Oregon zu eTrex

Vermutlich fragt sich so mancher jetzt: hä? Hier geht es aber um GPS-Geräte, konkret das Garmin Oregon 600 und das Garmin eTrex 30x (Link zu Amazon!). Ich besitze momentan beide, habe mir aber das eTrex erst jetzt zugelegt. Der Grund: ich suchte ein kleines, leichtes GPS mit einer besseren Akkuleistung für den Tuscany Trail.

Das eTrex 30x und das Oregon 600 im Schnee

 

Das eTrex 30x ist genau das: insgesamt leichter und kleiner als das Oregon 600 und mit einer wesentlich besseren Akkuleistung.

Dafür gibt es beim eTrex kein Touch-Display, sondern es wird über einen Knopf auf der Vorderseite und Tasten an der Seite gesteuert. Das finde ich aber durchaus besser, zumal ich das kleinere Garmin mit Handschuhen besser bedienen kann.

Das Oregon 600 wiegt nur 68 Gramm mehr als das eTrex, aber die Batterien (AA) im eTrex reichen für 25 Stunden (laut Hersteller) Betriebszeit, wohingegen das Oregon kaum einen Fahrtag mit einem Satz Batterien selbst im Energiesparmodus durchgehalten hat.

das eTrex 30x © Amazon/Garmin (Amazon Link!)

Auch wenn die Displays unterschiedliche Größen haben (3 Zoll beim Oregon 600 und 2,2 Zoll beim eTrex) und unterschiedliche Technologien verwenden (TFT vs LCD), kann ich keine großen Unterschiede in der Darstellung feststellen.

Allerdings verfügt das eTrex über 3,5 GB internen Speicher, wohingegen das Oregon 600 nur 1,5 GB aufweisen kann. In der Praxis bin ich aber noch nie an die Grenzen gekommen, auch weil ich meine Tracks eher nicht aufnehme und meine Routen vorab am Rechner plane und dann nur importiere und nach der Fahrt meist wieder vom Gerät nehme.

Was bei beiden Geräten nervt, ist die unglaublich schlechte Usability in der Bedienung. Aber so ist das eben, wenn Ingenieure auch die Bedienoberfläche mitentwickeln dürfen.

Nun bin ich gespannt, wie sich das eTrex so schlägt. In jedem Fall ist etwas mehr Platz am Lenker. Am Bombtrack fährt es auf dem Vorbau mit.

 

 

Durchatmen im Regen: Endura MT 500 Jacke

Liebe Leute, ich muss schwärmen: noch nie zuvor habe ich eine solch atmungsaktive und gleichzeitig wasserdichte Jacke gehabt, wie die MT 500 von Endura. Normalerweise fahre ich mit meiner mehr als 10 Jahre alten Mountain Equipment Karakorum Gore-jacke durchs Land. Gerade in den letzten Wochen war das Wetter ja eher herausfordernd. Egal ob es regnete, schneite oder einfach nur kalt war: ich kam oft sehr verschwitzt an und die Jacke war von innen mehr nass, als von außen. Zudem hielt sie dann auch nicht mehr warm.

Also habe ich mich umgehört, lange recherchiert und bin dann auf Endura gekommen. Endura wurde von einem schottischen Triathleten gegründet, der besonders Wert auf atmungsaktive, wärmende und dabei leichte Kleidung legt. Mit der MT 500 Linie (es gibt noch eine Regenhose und Gamaschen) hat Endura das dann auch eingelöst.

Die MT 500 Jacke von Endura © Endura (Amazon Link!)

Die Kapuze hat eine gute Passform und dreht bei Kopfbewegungen mit. Unter den Armen gibt es große Lüftungsreißverschlüsse, die für eine optimale und regulierbare Luftzirkulation sorgen. Besonders gefallen mir die Armbündchen, die aus leichtem Fleecestoff sind und einen guten Arm-Abschluss gegen Kälte und Regen bieten. Zudem ist die 3-lagige Jacke richtig wasserdicht und die Reißverschlüsse sind von innen gummiert und abgedichtet.

Auch genügend Taschen sind vorhanden: neben der Brusttasche mit Brillenputztuch, gibt es zwei Seitentaschen, die ebenfalls gut erreichbar sind.

Zwar ist die Jacke mit 230 Euro schon etwas teurer, aber ich habe sie nun schon zwei Monate in Gebrauch und bin schwer angetan.

Selbst wenn ich schwitze, so wärmt die Jacke immer noch und ist merklich atmungsaktiver, als das, was ich vorher kannte.

Sie hat nun Temperaturen von -15 bis +15 Grad auf dem Rad mitgemacht und mich überzeugt.

Ich werde mir vermutlich auch die MT 500 Regenhose holen.

 

Warm und wendig: Endura Xtract Roubaix Jacket

Aus dem gleichen Hause ist auch das Xtract Roubaix Jacket. Es ist eine warme Softshell/Fleece Jacke fürs Radeln, die sich besonders im Winter und bei den eisigen Temperaturen im Februar/März bewährt hat.

Sie ist windabweisend und isoliert ganz gut. Ich habe sie oft unter der MT 500 Jacke getragen und darunter nur ein Shirt. So konnte ich auch feststellen, dass sie gut atmungsaktiv ist und hier prima mit der MT 500 harmoniert.

Das Endura Roubaix Jacket © EnduraSport

Die Roubaix ist eine ideale Übergangsjacke mit drei Taschen hinten.

Sie ist also ideal für frühlingshafte und herbstliche Temperaturen und trägt sich sehr angenehm.

Zudem trocknet die Jacke schnell und ist etwas geruchshemmend, zumindest konnte ich sie eine Woche lang beim täglichen Radfahren anziehen, ohne durch Schweißgeruch belästigt zu werden. Besonders gefällt mir der Silikonstreifen am Saum, der für einen guten Sitz sorgt.

Die Jacke kostet normal 70 Euro. Ich habe sie für 45 Euro bei einer Rabattaktion erstanden.

 

Neue Stromversorgung: Cycle2Charge

Wie ihr wisst, habe ich mir gerade mit dem Bombtrack Beyond ein neues Rad aufgebaut. Bei der Stromversorgung via Nabendynamo habe ich mich nun gegen The Plug und für den Cycle2Charge entschieden. Es waren vor allem preisliche Gründe, die gegen den The Plug sprachen. Die neue Version The Plug V hätte wieder mehr als 160 Euro gekostet und das wollte ich nicht investieren.

Stattdessen bin ich auf den Cycle2Charge gestoßen.

Er kostet nur um die 50 Euro und ist etwas größer als der Plug, wird aber wie dieser auf den Ahead-Steuersatz aufgesetzt.

Im Unterschied zum Plug kann man beim C2C das Kabel einfach durch den Sicherungsstern im Gabelrohr durchfädeln und ihn dann unten zum Dynamo verlegen.

Der Cycle2Charge am Bombtrack

Oben auf dem Vorbaukopf wird der C2C mittels einer langen Schraube im Sicherungsstern gesichert. Einmal festgeschraubt, lässt sich die Außenhülle des C2C drehen und verschließt so die USB Schnittstelle.

Der C2C hat keinen Pufferakku, weshalb hier vermutlich ein solcher zusätzlich mitgeführt werden sollte, da einige Smartphones allergisch auf Ladeunterbrechungen reagieren. Bei meinem Test mit dem Samsung S5 funktionierte der Ladevorgang jedoch einwandfrei und ohne Puffer.

Der C2C wandelt den Nabendynamo-Strom in eine 5V Ladespannung um. Laut Hersteller (aus Deutschland) werden schon bei 12 km/h 500mA erzeugt. Bei 21 km/h hat man den maximalen Ladestrom mit 1.000mA.

Ich bin gespannt, wie er sich so macht und werde berichten.

 

Rücken-Entzücken: der Ortlieb Light-Pack Pro 25

Hinweis:

Das ist streng genommen Werbung, denn ich habe den Rucksack ermäßig durch einen Medien-Rabatt bei Ortlieb erworben.

Mit dem neuen Rad brauchte ich auch eine ergänzende Transportmöglichkeit für meinen Laptop wenn es zur Arbeit geht, oder für zusätzliche Ausrüstung, wenn es mal etwas mehr braucht. Also habe ich mir Radrucksäcke angeschaut, die kompakt zu verstauen sind, aber dennoch einen hohen Tragekomfort bieten. Wichtig war auch, dass er selbst bei ruppigem Gelände immer noch sicher am Körper fixiert bleibt.

Nach einigem Umschauen bin ich bei den Ortlieb Rucksäcken Light-Pack Pro 25 und dem MountainX 31 gelandet. Da der MountainX etwas zu schwer für mich war, habe ich mich für den wesentlich leichteren und komprimierbareren Light-Pack Pro entschieden.

der Ortlieb Light-Pack Pro 25 © Ortlieb

Bei diesem Modell kann man ein Luftpolster am Rücken aufblasen, welches den Tragekomfort sehr deutlich erhöht. Er wiegt 385 Gramm und bringt 25 Liter Volumen mit. Im Prinzip ist das eine große Tasche, die man mittels Rollverschluss wasserdicht verschließen kann. Außen befinden sich rechts und links Netztaschen für die Aufnahme von Flaschen oder ähnlichem. Ein Gummiband an der Vorderseite erlaubt noch das zusätzliche Anbringen von Gegenständen.

Ich habe den Rucksack bei meinen Fahrten auf dem Bombtrack meist dabeigehabt und ihn auf einer Mountainbiketour durch die Red Rocks in Nevada getragen.

Gerade hier kam es darauf an, dass mich der Rucksack nicht behindert und gut am Körper anliegt, was er problemlos tat.

Grund dafür war der Brust- und Hüftgurt, der sich sehr gut regulieren lies und den Rucksack verlässlich am Körper hielt. Zudem machte er auch bei Begegnungen mit Kakteen und Akaziengestrüpp eine gute Figur und hat keine Spuren davongetragen.

Man kann den Rucksack falten oder Rollen und dann recht kompakt verstauen. Eine gute Entscheidung, mir diesen Rucksack von meiner Familie zum Geburtstag schenken zu lassen 😉

 

Fingerspiele: Roeckl Renco Handschuhe

Glücklicherweise ist die Handschuhzeit nun vorüber, aber in den letzten Wochen haben mir die Roeckl Renco (Amazon Link!) gute Dienste geleistet. Meine vorherigen Handschuhe von Decathlon sind leider zerrissen, weshalb ich neue brauchte. Beim Bike Department Ost in Leipzig bin ich dann auf die Renco von Roeckl gestoßen, die dort als wasserabweisend/-dicht und warm angepriesen worden. Zudem erlauben sie die Bedienung von Smartphones.

Um die 50 Euro habe ich bezahlt. Anfangs fand ich sie sehr eng anliegend und zu warm, aber mit der Zeit haben sie sich etwas gedehnt, liegen dennoch gut an und auch mit der Temperatur komme ich mittlerweile ganz gut klar.

Ihre Stärken spielen die Handschuhe bei Temperaturen von 5 bis -10 Grad aus und es darf ruhig windig und nass sein.

Sie halten Nässe und Kälte ganz gut ab, aber manchmal werden sie durch den Schweiß an den Händen von innen feucht. Dann ist es schwierig sie nach dem Ausziehen, wieder anzubekommen. Ich lasse sie dann kurz lüften und trockne meine Hände – wenn möglich – auch an der Luft. Dann geht es wieder und sie werden, selbst wenn noch feucht, sehr schnell warm.

Meine Roeckl im Einsatz

Auch die Nähte und Polster machen nach einer Einfahrzeit keine Probleme mehr und polstern ganz gut ab. Durch die beschichteten Finger kann man auch ein Smartphone bedienen.

Bei den Temperaturen von -15 Grad hatten sie dann aber auch ihre Grenze erreicht – da bin ich dann auf Winterhandschuhe gewechselt.

Die Investition in die Roeckl habe ich nicht bereut. Sie kommen wieder zum Einsatz, wenn es kälter und feuchter wird.

 

So, und was habt ihr euch so in der letzten Zeit fürs Rad oder zum Radfahren gekauft und könnt es empfehlen?

 

Hinweis:

Ich habe im Text Links zu Amazon gesetzt. Bei einem Kauf bekomme ich als Teilnehmer im Amazon Partnerprogramm einen prozentualen Anteil als sogenannte Werbekostenerstattung. Diese „Einnahmen“ sind bislang sehr gering und ich nutze diese, um meine Serverkosten damit teilweise auszugleichen.

7 Comments

  • Thorsten Ewers sagt:

    Moin!

    Mit dem eTrex wirst Du viel Freude haben. Mit einem Satz Batterien komme ich auf einer Tour mindestens fünf Tage oder sogar mehr hin. Ich habe die Beleuchtung am Tage ausgeschaltet, da man sie nicht benötigt.

    Die von Endura-Jacken und die Roeckl-Handschuhe werde ich für kommende Ersatzbeschaffungen im Hinterkopf behalten, denn die Beschreibungen hören sich gut an.

    Beste Grüße

    Thorsten

  • Christian Berger sagt:

    Hallo Martin, bin gespannt wie das e-trex sich im Einsatz schlägt. Vor allem in Bezug auf das kleinere Display.
    Ich nutze das Oregon und ja, mit den AA Akkus oder Batterien hält es gerade eine Tagesetappe durch. Und bei Regen verursachen die fallenden Tropfen ein wüstes Menüchaos. Das ist bei Sch..Wetter manchmal wirklich nervig. Ansonsten bin ich damit sehr zufrieden.
    Ohne auf der Garminseite geguckt zu haben, ich vermute Strassen- oder TOPO Karten sind genauso auf dem Gerät zu nutzen, oder? Ich plane nämlich auch alle Touren am Rechner und lege sie als Track über die Karte.

    VG Christian

    • Hallo Christian,

      ja, die Bedienung ist/scheint genauso wie beim Oregon zu sein. War heute mal unterwegs mit vorgeplanter Route unterwegs und funktionierte so wie immer.

      Display ist kleiner, aber das merkt man nicht wirklich.

      Viele Grüße,
      martin

  • Ralph Saelzer sagt:

    Hallo Martin,

    Bzgl. wasserdichter und vor allem auch atmungsaktiver Jacke und Hose schwöre ich auf Paramo: https://www.paramo-clothing.com/de-de/
    Seit 2010 habe ich die gleiche Paramo Quito Jacke zum Radfahren und Wandern, einfach unverwüstlich und wasserdicht wie am ersten Tag. Und geschont wurde sie nie, ob radeln in Island, Kashmir oder Ecuador oder wandern in Grönland, Kilimanjaro oder hier zu Hause im nicht immer trockenen Nord-Ost England.
    Gruss Ralph

  • Björn sagt:

    Moin,
    ich habe mir auch mal den Cycle2charge geholt und an einen SON Nabendynamo angeschlossen. Mein Handy wird während der Fahrt leider nicht geladen, auch nicht bei 20+ km/h, da alle paar Sekunden das Display angeht. Das mag auch am Handy liegen (Honor 8). Mein Navi (Elemnt Bolt) lädt auch nicht. Gestern zweieinhalb Stunden am Stück mit angeschlossener Powerbank gefahren, die hat geladen. Auch nicht übermäßig viel, aber vielleicht ist meine Erwartung da auch zu optimistisch gewesen. So richtig reißt mich der Cycle2charge nicht vom Hocker bisher.
    LG, Björn

    • Hallo Björn,

      guter Hinweis. Ich muss es noch probieren. In 10 Tagen bin ich schlauer. Grundsätzlich darfst du aber bei den USB ladern nicht Wunder erwarten. Da lädt mal nix ganz fix. Das dauert oft ewig und nicht jedes Gerät möchte so geladen werden.

      Viele Grüße,
      martin

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