„The Devils Rocket“: mein neues Bombtrack Beyond 2018

Bombtrack Beyond 2018
The Devils Rocket - mein Bombtrack Beyond 2018

Wie alles begann…

Vor drei Jahren war ich auf der Eurobike und wurde von Manuel (Marketing & International Sales Manager Bombtrack) auf den Stand von Bombtrack eingeladen. Diese Marke sagte mir damals noch gar nichts und umso neugieriger war ich natürlich. Dort angekommen, konnte ich mit Marc Maurer sprechen, der auf einem Prototypen des Beyond von Köln nach Istanbul und später weiter bis in den Iran geradelt ist.

Das Bombtrack Beyond hatte er natürlich dabei, ordentlich gezeichnet von den zurückgelegten Kilometern. Auffällig war der Rahmen mit dem steilen Oberrohr, dessen Geometrie eher an ein Rennrad erinnerte. Und dann dieser Lenker: 2015 war ich noch nicht so mit Flare-Bars und Bikepacking vertraut und so wirkte das ganze Rad etwas exotisch, aber sehr anziehend auf mich.

Marc und sein Beyond auf der Eurobike 2015

Bepackt mit Apidura- und Ortlieb Lowrider-Taschen war es so ganz anders, als das von mir bis dahin favorisierte Six-Pack-Radreisen. Es wirkte filigraner, schneller, agiler und dabei dennoch sehr widerstandsfähig. Und so schlich ich nach dem Interview mit Marc noch am Bombtrack Stand um das dort ausgestellte Beyond herum, welches ich immer ansprechender fand.

Dann kam das Bikepacking und ich begann mich für diese leichte Art des Radreisens zu interessieren. Das hatte schon was und mit der Bikepacking-Gravel-Kultur, die ringsherum entstand, konnte ich mich schon gut identifizieren.

Bikepacking © www.ortlieb.com | pd-f

Dies wurde auch durch die dort aktiven Marken beeinflusst: Surly, Salsa und Soma, aber auch Veloheld und Bombtrack haben es meisterlich verstanden, ihre Räder und Produkte mit dieser Fahrradkultur zu verbinden und sie durch gutes Storytelling relevant für Leute wie mich zu machen. Auch und vor allem, weil sie in ihrer Kommunikation auf den gleichen Kanälen unterwegs sind und es mit viel Witz und Nahbarkeit einfach gut schaffen, eine Story persönlich zu erzählen, anstatt sich in Features zu ertränken.

Auf meiner letzten größeren Tour durch Patagonien traf ich dann auf drei Italiener, mit denen ich eine Zeitlang zusammen radelte. Sie fuhren Surly ECR Räder und waren im Bikepacking Stil unterwegs. Ich merkte, wie mich diese Art des Tourens immer mehr anzog.

Wie wäre es denn, mal eine größere Tour in diesem Stil mit einem entsprechenden Rad zu fahren?

Warum nicht! Ich plante ohnehin meine nächste Reise und hatte mal wieder Lust auf Afrika. Das wäre ja ideal für eine Bikepacking-Runde!

Dann rief mich noch Jody, einer der Italiener aus Patagonien, an, ob ich nicht Lust hätte den Tuscany Trail in diesem Jahr mit ihm zu fahren (Ja, natürlich!). Und spätestens jetzt war klar: ich brauche ein Bikepacking Rad.

Am besten sollte es ein Endurance MTB sein. Das ist ein Rad, dessen Geometrie sich am Mountainbike orientiert, also für Trails noch genug Agilität zulässt, gleichermaßen aber auch das Radeln längerer Strecken zulässt.

Zudem war mir wichtig:

WAS
WARUM
Stahlrahmen
⇒ Weil es für mich nach wie vor das Material schlecht hin ist!
Selbstaufbau, daher also als Rahmenset erhältlich
⇒ Weil ich Lust auf den Aufbau hatte und nur so weiß, wie es wieder zu reparieren ist!
Nach Möglichkeit mit Flare- oder Jones-Bar
⇒ Weil ich neugierig auf neue Lenker und Griffmöglichkeiten bin!
Unbedingt SRAM Schaltung 1×11 oder 2×11
⇒ Weil ich SRAM ausprobieren möchte, mir die neuen Schaltungen sehr gut gefallen, 11fach in Kombi 1x oder 2x völlig ausreichend ist und ich das Konzept von SRAM sehr ansprechend finde!
Steckachse
⇒ Weil ich mir von ihr mehr Widerstandsfähigkeit und Einfachheit in der Anwendung verspreche!
Ansprechende Farbgebung, also nix knalliges
⇒ Weil ich ein Freund der gedeckten Farben bin!

In meine erste Auswahl schafften es vier Räder:

Das Finder hatte ich mal zum Test und es hat mir sehr gefallen. Allerdings fand ich den Rahmen nicht so schön und insgesamt das Rad eher wuchtig.

Das Surly ECR in Patagonien

Das Surly ECR ist ebenfalls ein tolles Rad, aber ich wollte dann doch etwas Filigraneres und ein Rad, dass ich gut mit Flare Bars fahren kann.

Also lief es auf eine Entscheidung zwischen Fargo und Beyond hinaus.

Das Beyond war ehrlicherweise in dieser Auswahl schon immer der Favorit, denn ich habe diese Marke seit meinem ersten Kennenlernen immer im Auge behalten und ihren Werdegang verfolgt. Und mir haben die neuen Radkonzepte sehr gefallen und die Ausrichtung der Marke hat mich angesprochen. Mit dem Beyond haben sie ein Rad im Angebot, dass mich sofort begeistert hat: agil genug, um auch mal Trails zu bewältigen und sportlich genug, um auch Strecke zu machen.

Bombtrack selber bezeichnet das Beyond als Expeditionsmaschine, und sieht es wie „einen Land Rover Defender – hart, zuverlässig und bereit, überall hinzugehen“. Genau mein Ding also! 😉

Beides, Fargo und Beyond, sind Räder der Champions League Klasse und haben keine Schwächen.

Einzig ihre Verfügbarkeit ist unterirdisch. Ich habe viele Läden abgeklappert, um mal eines der Räder zu sehen oder gar Probe zu fahren. Schlicht nicht möglich. Von den Rahmensets ganz zu schweigen.

Also habe ich viele Wochen in die Webrecherche gesteckt und beide Räder so gut als möglich verglichen. Beim Bombtrack wusste ich, dass ein neues Line-Up herauskommt. Bei Salsa hatte ich auch gehört, dass es noch ein Update geben soll.

Mittlerweile hatte ich mich entschieden, auf 29 Zoll aufzubauen. Der Grund dafür lag in meiner Körpergröße von 183 cm und der Tatsache, dass 27,5 Zoll Räder in diesem Fall eher „zu klein“ wären. Zudem verspreche ich mir von 29 Zoll mehr Agilität und Laufruhe.

Bombtrack Beyond 2018

Im Spätsommer dann veröffentlichte Bombtrack sein neues Line-Up mit dem überaus schicken und ansprechenden Beyond 2018. Ich habe mich sofort in die Rahmenfarbe Matt Metallic Blue verguckt.

Auch Salsa machte ein Update, brachte das Fargo auch mit 29 anstatt nur mit 27,5 Zoll (ab Größe M), aber gab ihm leider eine neue Farbe (lila), woraufhin meine Entscheidung für das Bombtrack nun auch endgültig feststand.

Exkurs: Woher kommt der Name Bombtrack?

Bombtrack kommt aus Köln und gehört zur WeMakeThings GmbH. Ursprünglich kommt das Unternehmen aus dem Skater/BMX Sport und bietet unter dem Namen RADIO BMX Räder an, die in der Szene wohl einen guten Ruf haben.

Vor ein paar Jahren entwickelten sie für die RADIO Reihe ein Freestyle BMX Rad ohne Bremsen. Nun wurde ein Namen für das Modell gesucht, was allerdings sehr schnell gehen musste.

Quasi über Nacht entstand das Namenskonstrukt BOMBTRACK, bestehend aus BOMB als Synonym für eine Trick-Stafette/Angriff im Skatepark bzw. die urbane Bombardierung der Fläche mit Graffities. TRACK ergab sich in Referenz zu Trackbikes oder heute eher RaceTracks.

Bombtrack Beyond 2018

Natürlich gab es im Hinterkopf immer auch den Bezug zum gleichnamigen Song von „Rage against the Machine“, aber es war nicht der ausschlaggebende Punkt für die Namensfindung.

Nun gab es also das RADIO Bombtrack BMX Rad, das sich sehr von den herkömmlichen BMX Rädern unterschied und eher ein Trackbike war. Die bisherigen RADIO Distributoren wollten es nicht bestellen, aber die Fixed Gear Interessenten standen Schlange, durfen/konnten aber nicht bedient werden. So wurde kurzerhand das Modell aus der RADIO Linie wieder herausgelöst und als eigene Marke Bombtrack auf den Markt gebracht.

Und was als Trackbike/BMX anfing, ist heute eine der inspirierendsten, vielfältigsten und modernsten Marken für CX/Gravel, Mountain, Road, Fixed und Touring Bikes in der Radszene.

Aufbau Bombtrack Beyond

Der Rahmen

Mein Beyond hat eine Besonderheit: der Rahmen in Metallic Blau mit schwarzer Gabel ist so eigentlich nicht als Rahmensatz erhältlich. Diese Farbkombination ist einzig dem Build-Kit Beyond vorbehalten. Der reine Rahmensatz basiert auf dem Beyond EXP 2018 Modell und hat einen silbernen Rahmen mit schwarzer Gabel.

Bombtrack Beyond 2018

Das Metallic Blue des Rahmens

Im Oktober letzten Jahres bestellte ich den Rahmen bei Suicycle Hamburg. Die Produktion der neuen Bombtrack-Modelle verzögerte sich ungeplant und so erhielt ich erst im Februar meinen Rahmen, der dann in der Build-Kit Lackierung kam. Damit dürfte ich einen der ersten produzierten Beyond 2018 Rahmen haben und zudem in der aus meiner Sicht schöneren Farbe.

Der Rahmen wirkt sehr filigran und besonders die Ausfallenden sind elegant geformt. Er ist aus dem leichten, aber widerstandsfähigen Columbus Cromor gefertigt. Die Ausfallenden und die Gabel bestehen aus 4130 CroMo.

Das Gewicht des Rahmens beträgt 2,4 kg und das der Gabel 1,5 kg.

Bei der Rahmengröße habe ich mich nach Beratung durch Suicycle auf die Größe M festgelegt. Das der Rahmen ein steileres Oberrohr hat, war die Größe L dann schon etwas zu lang/gestreckt für meine Körpergröße von 183 cm. In Größe M beträgt die Oberrohr-Länge 558 mm, bei Größe L sind es schon 590 mm. Das wäre dann zu gestreckt für mich, zumal der Flare-Bar ohnehin auch noch „nach vorne geht“.

Bombtrack Beyond 2018

Die Gabel des Beyond 2018

Die Verarbeitung ist wie erwartet hervorragend. Insgesamt verfügt er über drei Ösenpaare für Flaschenhalter und zudem noch auf dem Oberrohr zwei Ösen für die optionale Gastank- oder Cage-Montage mit Schraubfixierung. Auch die Gabel ist reichhaltig mit Ösen ausgestattet und bietet ausreichend Möglichkeiten für Cargo Cages und Lowrider.

Rahmen und Gabel sind auf Steckachse ausgelegt. Vorne mit 15 x 100 mm und hinten mit 12 x 142 mm.

Bombtrack Beyond 2018

Auch für Riemen geeignet – der Beyond Rahmen

Zudem kann der Beyond Rahmen auch einen Riemen aufnehmen und eröffnet so natürlich noch mehr Möglichkeiten für einen Aufbau.

Hinweis Mai 2018:

Beim Aufbau des Beyond habe ich vergessen, die Schrauben des Schaltauges zu kontrollieren. Dieses Schaltauge fungiert als Rahmenschloss und wird durch vier 3mm Inbusschrauben am Rahmen fixiert. Diese Schrauben haben sich bei mir nach 250 km gelockert und sind rausgefallen. dadurch hat sich der Rahmen während der Fahrt geöffnet. Ich habe dann ein neues Schaltauge gekauft und den Rahmen erneut verschraubt. Dies habe ich durch meinen Händler Suicycle kontrollieren und erneut fixieren lassen. Nach weiteren 200 km haben sich die Schrauben erneut gelöst. Ich habe diese wieder fixiert und nach 30 km war es leider erneut soweit.

beim dritten Mal: eine Schraube ist weg, aber noch hält es

Ich habe Bombtrack kontaktiert, die sehr überrascht waren. Bei ihren Tests ist das bislang nicht aufgetreten und sie können sich das nicht erklären. Und ich habe Käufer des Beyond 18 kontaktiert, die aber nichts dergleichen berichten konnten und bei denen das Rahmenschloss normal ist und hält.

Nachdem ich also 3x Probleme hatte, habe ich mir längere 3mm Schrauben gekauft und diese zusätzlich auf der Gegenseite mit Muttern gesichert. Es sind Schlitzschrauben, da die Inbusschraubköpfe immer schnell ausgeleiert sind und die Schrauben dadurch nicht mehr angezogen werden konnten.

Neue Sicherung mit 10mm langen 3mm Schlitzschrauben

Beim Fixieren mit den neuen Schrauben konnte ich sofort merken, dass diese Kombi besser hält. Die Schrauben haben besser angezogen. Zusätzlich habe ich (etwas reichlich) Sicherungslack als Schraubsicherung aufgetragen. Nach nunmehr 200 km kann ich sagen, dass diese Kombination bombensicher ist und hält.

Viel hilft viel 😉 Zusätzliche Sicherung mit Muttern und Sicherungslack

Ich empfehle jedem, sich nach einem Kauf noch mal das Schaltauge und dessen Gegenstück auf der anderen Seite anzuschauen und die Schrauben nachzuziehen und ggf. mit Lack zu sichern.

 

Die Laufräder

Bei den Laufrädern habe ich DT-Swiss den Vorzug gegeben. Als Felge kommt die DT Swiss XM 401 Disc zum Einsatz. Sie ist mit 460 g bei 29 Zoll noch leicht genug, aber gleichzeitig widerstandsfähig und ideal für anspruchsvolle Marathonfahrten. Die äußere Breite beträgt 27 mm, die innere 22,5 mm. Ausgelegt ist sie bis 2,5 Zoll breite Reifen. Das Beyond nimmt aber ohnehin nur maximal 2,2 Zoll.

Bombtrack Beyond 2018

Die XM 401 Felgen am Beyond

Die Felgen habe ich in der 32 Loch Version ausgewählt, eingespeicht mit DT-Swiss Comp Black Speichen.

Am Vorderrad habe ich einen Nabendynamo verbaut: hier sorgt der Shutter Precision PD 8x QR15 für ausreichend Strom. Ich fahre sonst nur SON und wollte den SP mal ausprobieren. Er ist speziell auf Steckachsen ausgelegt und nimmt eine 6-Loch Bremsscheibe auf.

Bombtrack Beyond 2018

Der Nabendynamo von Shutter Precision

Hinten fährt eine DT-Swiss 350 Nabe (für Steckachse), die ein 11fach SRAM Ritzelpaket mit 11-36 Abstufung trägt. Die 350 ist eine Hochleistungsnabe mit einem guten Preis. Mit 282 g bei 32 Loch nicht die leichteste Nabe, aber eine Nabe für alle, „die lieber im Sattel sitzen und Rad fahren als zuhause Teile zu vergleichen“, wie DT-Swiss so schön schreibt.

Bombtrack Beyond 2018

Die DT-Swiss 350 HR Nabe

Die Felgen tragen Mäntel von WTB. Ich habe lange überlegt, ob ich den Schwalbe Rocket Ron Evo Addix nehmen soll, mich dann aber doch für die WTB Trail Boss 2.25 Fast Rolling entschieden. Die sind zwar schwerer als die Schwalbe, aber ich verspreche mir ein besseres Rollverhalten.

Bombtrack Beyond 2018

Der Trail Boss von Nahem

 

Die Schaltung

Eines wusste ich von Anfang an: an dieses Rad kommt nur eine SRAM! Warum? Ich finde es bemerkenswert, wie SRAM in den letzten Jahren nicht nur aufgeholt hat, sondern durch einige Neuerungen, wie 12fach und das konsequente setzen auf 1x Antriebe, den Markt aufgerollt hat. Vor allem aber genießen die SRAM Schaltungen einen sehr guten Ruf – egal ob im MTB oder Road Bereich. Und das wollte ich einfach mal selber erleben und ausprobieren.

Bombtrack Beyond 2018

SRAM Rival 22 am Flare-Bar

Das Zusammenstellen der Schaltung hat dann aber doch lange gedauert. Der Grund dafür war, dass ich unbedingt 2×11 fahren wollte. Ab Werk wird das Beyond mit 2×10 geliefert. Mein erster Plan war es, dass Beyond mit 1×11 aufzubauen. Allerdings schien mir die Entfaltung dann nicht groß genug, um das Rad mit Bikepacking-Taschen auch in anspruchsvollerem Gelände noch bewegen zu können.

2×11 ist aber das Ziel, in einer Kombination, die mir in den Bergen genug Potential bietet und ich auf ebener Strecke trotzdem noch gut Kilometer machen kann.

Bombtrack Beyond 2018

2×11 am Beyond

Ich fahre mit Flare-Bar und muss daher auf eine Kombination aus Road- und MTB Schaltungen setzen. Allerdings verwenden SRAM Schaltungen ab 11fach bei Road und bei MTB unterschiedliche Technologien. dadurch lassen sich diese Schaltungen nicht mehr untereinander kombinieren, wie es bislang bei 10fach möglich war.

Ich erspare euch den ganzen Nerd-Kram zum Thema jetzt mal – wer dazu Fragen hat, schreibt mir eine Nachricht. 😉

Jedenfalls habe ich mich für eine Kombination aus SRAM Rival 22 2×11 Brems-/Schalthebeln, SRAM X5 und SRAM GX entschieden.

Hinten schaltet das GX 10fach Schaltwerk problemlos die 11 Gänge der SRAM Rival PG 1130 Kassette (11 bis 36 Zähne). 40 ginge vielleicht auch noch, aber 42 macht der bestimmt nicht.

Bombtrack Beyond 2018

Das SRAM GX 10fach Schaltwerk

Angesteuert wird das GX durch die 11fach Rival Hebel vorne, die das ganz prima und präzise schalten, was aber auch an der PC 1130 Rival Kette liegt. Vorne sorgt ein X5 2×10 Umwerfer für das Schalten der SRAM X5 GXP-Kurbel mit einer Kranzkombi aus 39/26.

Die X5 Kurbel läuft in einem Hope Edelstahl BSA 73mm Lager. In das habe ich noch Adapterschellen für GXP-Kurbeln eingebaut, sodass die Kurbel reinpasst. Ein reines GXP Lager wäre natürlich wesentlich billiger gewesen, aber nach allem, was ich gelesen habe, halten die nicht besonders lange. Im Gegensatz dazu hat das Hope Lager nur gute Kritiken und wird immer wieder verbaut, wenn es um kompromisslose Haltbarkeit und Performance geht.

Bombtrack Beyond 2018

SRAM X5 Umwerfer und Kurbel

Bei den Pedalen habe ich wieder auf die von mir sehr geschätzten Shimano Saint gesetzt. Sie sind stabil, nicht zu schwer und geben guten Halt und ausreichend Fläche.

Die Installation von Schaltung und Lager war mehr als einfach und funktionierte sofort und ohne großes Einstellen. An das Schalten musste ich mich etwas gewöhnen, denn die SRAM Schalter arbeiten mit kurzen und längeren Hebelbewegungen. DoubleTap nennt SRAM diese Technologie, die mit zwei Schaltklinken im Hebel arbeitet.

Hat man es aber einmal raus, dann geht das sehr einfach und intuitiv. Meine ersten Fahrten mit dem neuen Rad haben mich auch schwer begeistert. Zieht man die Euphorie des Neuen mal ab, so fliegt das Rad förmlich.

Ich hätte ihm nicht diese Geschwindigkeit, Laufruhe und Wendigkeit zugetraut.

Das Schalten erfolgt auch unter Last präzise und schnell. Daher hat das Beyond von mir auch den Namen „The Devils Rocket“ bekommen.

Bombtrack Beyond 2018

The Devils Rocket unterwegs

Die Gesamtentfaltung von 491% ist ordentlich und diese Kombination bietet mir die Möglichkeit, gut in den Bergen fahren zu können und dennoch auf gerader Strecke voran zu kommen, ohne mich dabei tot zu strampeln. So habe ich in der kleinsten Übersetzung eine Entfaltung von 1,67 m pro Umdrehung und in der größten ganze 8,19 m, was bei einer 90er Frequenz immerhin um die 45 km/h bedeuten kann.

Bombtrack Beyond 2018

 

Die Bremsen

Was so schnell sein kann, muss auch ordentlich bremsen. Und daher kommen natürlich Scheibenbremsen zum Einsatz. Ich habe mich für die mechanischen TRP Spyre SLR Bremsen entschieden.

Diese bremsen im Vergleich zur Avid BB7 beidseitig und haben sich in den letzten Jahren einen guten Ruf erarbeitet.

Die Entscheidung pro mechanische und gegen hydraulische Bremsen fiel, weil ich unterwegs gerne Bremsen hätte, die einfach zu reparieren und einzustellen sind. Nach meinen Erfahrungen mit der Magura HS33 bin ich erstmal von hydraulischen Bremsen geheilt, auch wenn diese sicherlich noch besser bremsen, als die TRP jetzt.

Bombtrack Beyond 2018

Die TRP Spyre mit 160 mm Bremsscheibe

Die Installation war sehr einfach und dank der Steckachsen haben die Räder beim Einbau auch nicht viel Spiel. Nachdem man einmal Bremssattel und Scheibe vernünftig eingestellt hat, passt das dann auch. Die Hinterradbremse habe ich mit einem Flat-Mount zu Postmount Adapter montiert. Der Rahmen des Beyond sieht hier eine Flat-Mount Montage vor, die aber umgangen werden kann.

Die TRP Spyre Bremsen habe ich im Set mit 160 mm Scheibenbremsen gekauft. Daher fahre ich erstmal vorne und hinten TRP 160 mm Scheiben. Vorne geht auch eine 180 mm Scheibe rein (mit entsprechendem Adapter für den Körper).

Bombtrack Beyond 2018

Die Spyre am Hinterrad mit Adapter

Ich bin sehr zufrieden mit der Bremsleistung und muss mich noch an die höhere Geschwindigkeit und die Bremsgriffe der Rival gewöhnen. Mal sehen, wie lange die Bremsbeläge durchhalten.

 

Vorbau & Lenker

Beim Vorbau habe ich auf ein Suicycle Eigenprodukt gesetzt, die mir einen fast 0 Grad Vorbau (110 mm) empfohlen haben. Das gibt dem ganzen natürlich eine sportlichere Sitzhaltung, aber ich habe es bislang nicht als unbequem empfunden. Genauer kann ich es sagen, wenn ich mehrere Kilometer hinter mir habe. Bislang sagen mir die Körperhaltung und die Handlinie mit den vielen Griffmöglichkeiten sehr zu. Sollte sich der Vorbau als zu lang oder zu flach erweisen, werde ich ihn entweder drehen (+1-2 Grad Gewinn) oder halt austauschen.

Bombtrack Beyond 2018

Der Vorbau von Suicycle

Beim Lenker habe ich den Bombtrack-eigenen Flare-Bar „Beyond“ genommen.  Er stellt nicht ganz so weit aus wie der Salsa Woodchipper und ist eher mit dem Salsa Cowchipper vergleichbar. Die Breite des Lenkers ist 46 cm + Flare. Das gibt mir viel Kontrolle über das Rad auch in unruhigem Gelände und ich kann durch die vielen Griffmöglichkeiten gut längere Strecken fahren.

Als Lenkerband habe ich schwarzes SRAM SuperCork verwendet. Das fühlt sich sehr angenehm an und gibt guten Griff.

Bombtrack Beyond 2018

Lenkerband Cork von SRAM

Auffällig ist auch der Cycle2Charge USB Lader am Vorbauschaft, der am Nabendynamo angeschlossen Strom liefert. Ich werde ihn zum Laden des Telefons und des Powerpacks benutzen, damit ich unterwegs auch unabhängig Strom habe.

Bombtrack Beyond 2018

Stromversorgung via Nabendynamo

Zudem behalte ich mir noch den Anbau von Scheinwerfern vorne und hinten vor. Das ist aktuell nicht geplant, kann aber noch kommen. Diese werden dann natürlich auch über den Nabendynamo gespeist.

 

Sattel und Sattelstütze

Beim Sattel habe ich lange überlegt: Brooks Cambium C17 All Weather oder doch was anderes? Am Ende habe ich mich für einen Klassiker entschieden, mit dem ich in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen habe sammeln können: dem Selle Italia Flite Classic. Er ist schmal und eher hart, aber ich bin fast alle meiner Radtouren bis ins Jahr 2005 mit einem solchen Sattel gefahren und fand ihn prima. Aber wie auch der Vorbau muss der Sattel sich erstmal bewähren. Dafür werde ich in den kommenden Wochen entsprechende Touren machen.

Bombtrack Beyond 2018

Der Selle Flite mit Thomson Elite Stütze

Bei der Sattelstütze habe ich mich für DIE Sattelstütze entschieden: die Thomson Elite. Bei BikeComponents heißt es: „Thomsons Elite stellt die Referenz bei den Sattelstützen dar und wird häufig zum Vergleich herangezogen, wenn andere Sattelstützen getestet werden. (…) Sie ist das Maß aller Dinge in den Punkten Präzision, Einstellbarkeit, Gewicht und vor allem Stabilität. Hergestellt aus einem Stück 7000er Flugzeugaluminium überzeugt die Elite mit einem nahtlosen Schaft, der den präzise gefrästen Kopf integriert aufnimmt. Die 41 mm breite Sattelaufnahme ist geschmiedet und verhindert ein Durchbiegen und Abknicken der Sattelstreben bei hohen Belastungsspitzen.“

Bombtrack Beyond 2018

Einfach einzustellen

In der Tat wirkt sie sehr hochwertig und ich fand das Anbringen des Sattels und Einstellen sehr einfach und intuitiv. Nun muss sie sich in meiner Praxis beweisen.

 

Martins Bombtrack Beyond

Mit dem Beyond habe ich mir einen Traum erfüllt und ein aus meiner Sicht sehr schickes und vor allem leistungsfähiges Bikepacking-Rad zusammengebaut. Das war natürlich nicht billig: ich habe insgesamt um die 3.000 Euro dafür ausgegeben. Allein das Rahmenset hat 945 Euro gekostet und die Laufräder inklusive Aufbau durch Suicycle 700 Euro.

Bombtrack Beyond 2018

Martins Bombtrack Beyond 2018

Von der Stange kostet das Beyond um die 1.900 Euro und hat eine SRAM Apex 2×10, zusammen mit X5 vorne und GX hinten.

Im Unterschied dazu habe ich andere Felgen, einen Nabendynamo, andere Sattelstütze und Sattel, Vorbau und Hinterradnabe sowie mit der SRAM Rival eine höhere Schaltgruppe als die Apex gewählt.

Das Gesamtgewicht meines Beyond beträgt inklusive der Blackburn Cages an der Gabel 13,6 kg. Das ist schön leicht, aber auch nicht sehr weit vom Buildset Modell weg, welches laut Bombtrack 12,6 kg wiegt. Mit anderen Reifen, leichteren Pedalen und ohne Nabendynamo und USB-Schnittstelle würde es mein Beyond sicherlich auf um die 12 kg schaffen.

Bombtrack Beyond 1

Das Bombtrack Beyond 1

So, ich bereite mich dann mal weiter auf den Tuscany Trail vor. Ich zeige euch auch noch, welches Taschen-Set-Up ich habe und was wo reinkommt. Aber davor kommt eine Testtour auf dem Heidschnucken-Wanderweg, wo ich 200 km lang Zeit habe, auf dem Weg von Celle an die Elbe mein Set-Up zu optimieren und mich daran zu gewöhnen.

Bombtrack Beyond 2018

Bald auf größerer Tour: das Bombtrack Beyond

Der Aufbau des Beyond in Videos:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

 

49 Comments

  • schöne Rahmen bei Bomtrack ( speziell das Beyond) leider sind die Kölner nicht so variable auch mal derartige Rahmen mit Exzenter Tretlager anzubieten ( ähnlich den Amis.. Salsa & Co.) Was macht mehr Sinn in einem Bikepacking Bike als ’ne Rohloff Nabe!!!

    Habe einen in Amerika auf der GDMBR so getroffen, der war happy!

    Gruss Sylvio

  • peter sagt:

    Hallo, wie machst Du das mit 11 Gang Schalthebel undd 10fach Umwerfer? Wie spielt das zusammen? danke, Peter

    • Hallo Peter,
      der 10fach Umwerfer schaltet stufenlos und schafft locker 11 Gänge. Er wird durch die 11gang Rival Hebel gesteuert, die ihn halt in den passenden Rasterungen schalten. Das war es auch schon 😉 Der Grund für diese Kombi liegt darin, dass die Rival zwar 11 Gänge macht, aber nur bis 34 Zähne. Und ich brauche am Endurance MTB etwas mehr Spielraum.

      Viele Grüße,
      martin

  • peter sagt:

    Cool, danke!

  • Jan sagt:

    Hi,

    Du schreibst „auch für Riemen geeignet“ und daher ist der Rahmen hinten rechts auch teilbar.

    Aber ich sehe keine verschiebbare Ausfallenden oder Exzenter. Wie wird der Riemen dann gespannt?

    Gr

    Jan

    • Hallo Jan,

      Ich nehme an, dass sie das dann über eine OEM Platte lösen. Müsstest du mal bei Bombtrack direkt nachfragen.

      Viele Grüße
      Martin

    • Hallo Jan
      Dafür muss ich etwas weiter ausholen, wir haben ziemlich lange über die Riementauglichkeit des Rahmens diskutiert. Als wir uns entschieden haben das Beyond mit Steckachse anzubieten, stand für uns ziemlich schnell fest, dass wir das Im Hook EXT und Tempest Disc erprobte Ausfallende verwenden wollen. (Deshalb auch Flatmount hinten, beim Beyond nutzen wir die Flatmount Aufnahme für einen Postmount Adapter, dadurch sparen wir eine zusätzliche Strebe, und die Bremse ist im Rahmendreick und kommt keiner Gepäckträger oder Schutzblechstrebe in den Weg). Da bei diesem Ausfallende sowieso eine Platte aufgeschraubt wird, ließ sich sehr einfach ein teilbare Rahmen ohne zusätzliches Gewicht und Verstärkungen realisieren.
      Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten einen Riemen zu spannen:
      1. verschiebbare Ausfallenden
      2. exzentrisches Innenlager
      3. klassische horizontale Ausfallenden
      Zu 1.: Verschiebbare Ausfallenden sind meiner Meinung nach die sauberste technische Lösung, wenn der Rahmen hauptsächlich für einen Betrieb mit Zahnriemen ausgelegt ist. Allerdings sorgen die verschiebbaren Ausfallenden für ein erhebliches Mehrgewicht (300 bis 600 Gramm) und für eine unnötig komplizierte (und teurere) Bauweise wenn man eine Kettenschaltung fährt, wie es die meisten unserer Kunden machen. Wir bieten ein verschiebbares Ausfallende bei unserem Arise (ein Singlespeed Crosser) und Outlaw (Zahnriemenrad) an. Wir arbeiten im Moment an einer leichteren Lösung, wenn die Testphase erfolgreich verläuft, haben wir auch schon über eine Verwendung im Beyond nachgedacht.
      Zu 2.: Ein exzentrisches Innenlager wie zum Beispiel von Trickstuff (http://www.trickstuff.de/de/products/exzentriker_KL.php) wäre meine bevorzugte Variante für das Beyond. Allerdings sind die meisten anderen exzentrischen Innenlager aufgrund des höheren Platzbedarfs für PF 30 Innenlager ausgelegt, aufgrund der einfacheren Ersatzteilversorgung verwenden wir im Beyond ein BSA Innenlager.
      Zu 3.: Falls man nicht unbedingt eine Steckachse hinten braucht, wäre auch diese Variante denkbar, im Moment testen wir ein klassisch nach vorne geöffnetes Ausfallende sowie ein nach hinten geöffnetes Ausfallende. Eine der beiden Varianten wird höchstwahrscheinlich ab Sommer von uns zum nachrüsten angeboten.
      Ich hoffe das war nicht zu lang, wir stecken sehr viel Herzblut in unsere Räder und diskutieren entsprechend gerne.
      Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

  • Sebastian sagt:

    Schick. Würde ich genauso nehmen das Rad. Gefällt mir

  • Wiebke sagt:

    Liest sich toll & ich hab mal wieder eine Menge dazu gelernt.
    Das Rad sieht klasse aus! Werde mir Bombtrack mal auf Fahrradschau und/oder VELO anschauen. Hoffe, sie sind dabei.

    • Hallo Wiebke,

      sie sind nur auf der Fahrradschau. VELO ist eher Wald und Wiese und ADFC.

      Viele Grüße,
      martin

      • Wiebke sagt:

        Och na ja, die VELO macht sich langsam. Mit der neuen Location ist schon ein großer Schritt getan. Und wenn die Fahrradschau organisatorisch noch die Kurve kriegt, dann bin ich dort am Sa/So – du auch?

        • Hallo Wiebke,

          leider nein. Ich bin in den USA und arbeite. Die Fahrradschau hätte ich eventuell mal mitgenommen, aber bei den anderen Veranstaltungen bin ich durch. Die sind nicht relevant oder interessant für mich. Muss ja auch nicht 😉

          Viele Grüße,
          martin

  • Felix sagt:

    Wie kommst du mit der Rahmengröße M bis jetzt klar? Ich bin genau so groß wie du und hatte im Moment noch keine Möglichkeit ein Beyond Probe zu fahren.
    Ist des dir wendig genug im Gelände?

    • Hallo Felix,

      Ich komme mit M gut klar, würde gerne aber mal L probieren. Also wenn du die Möglichkeit hast, dann fahre vorher mal beide.

      Ich habe keine Over-Toe Probleme, aber vielleicht ist L noch bequemer 😉

      Viele Grüße
      Martin

  • Matto sagt:

    Hey,

    wirklich cooles Rad und ich bin grad ernsthaft dabei mir auch eines zu organisieren. Eine Frage an Dich. Du hast Dich für ein M entschieden. Ich bin 2 cm größer als Du und könnte bin fast der Meinung das auch für mich das M passen könnte. Normal hätte ich gesagt das ein L besser wäre aber das sehr viel längere Oberrohr lassen mich stutzig werden. Ich würde es sonst sehr ähnlich deinem Setup aufbauen. Der Lenker ist ja der Standart Lenker right?

    Wäre cool, einen kleine Tip bzgl der Größe zu bekommen.

    Vielen Dank und beste Grüße

    • Hallo Matto,

      ja, der Beyond Lenker ist auch am Build-Set dran. Ich finde ich sehr angenehm.

      Bezüglich der Größe: ich kann dir hier nur raten mal einen Vergleich zu fahren. Ich würde spontan sagen, dass L bei dir ggf besser wäre. Kommt auch auf die Länge deines Oberkörpers an.

      Check da einfach mal die Empfehlungen von Bombtrack und frag einen Händler dazu. Sind ja immerhin fast 1.000 Euro für den rahmen, da sollte man schon sicher sein 😉

      Viele Grüße,
      martin

  • Niels sagt:

    Hallo Martin,
    Dein Aufbau war einer der wichtigsten Gründe dafür, dass ich mir noch eines der letzten lieferbaren Beyonds in M organisiert habe, und zwar in der XPD – Ausstattung, da ich auf meiner Nach-Norwegen-Tour einfach viel Asphalt fahren werde.
    Da soll nun noch eine USB-Schnittstelle dran (SP-Nabendynamo hats schon),
    Hast Du mit Cycle2charge ein zuverlässiges Werkzeug ausgewählt?
    Ist ja deutlich günstiger als andere, wie ist Deine Meinung?
    Herzlichst gegrüßt von Niels

  • Matthias sagt:

    Sehr cool geworden! Ich will mir gerade selber ein neues Bike im Bikepacking-Stil aufbauen und schwanke noch zwischen ECR und dem Bombtrack. Was mich am ehesten vom ECR abhält sind die 3” Reifen, weil ich es auch für den Arbeitsweg nutzen wollen würde.
    Auf der anderen Seite soll mich das Gefährt nächstes Jahr auf der Great Divide Route durch die USA begleiten, was aus meiner Sicht wegen der deutlich schmaleren Reifen eher gegen das Beyond sprechen würde.
    Hattest du mal die Möglichkeit, 3” mit den 2.1” (bzw. 2.25”) zu vergleichen? Wie verhalten sich die 3” auf Asphalt? Wie fährt es sich auf den schmaleren Reifen auf dem Bombtrack, wenn man damit wirklich Off Road unterwegs ist?

    • Hallo Matthias,

      Also 2.25 Zoll sind jetzt sich nicht schmaler und reichen für die Great Divide auch. 3 Zoll ist eher angebracht, wenn es sehr off the path geht. Fährt sich etwas schwerer auf Asphalt, kann man aber auch machen. Geschmacksfrage. Vielleicht schaust du dann eher das Beyond+ dir an? Das normale Beyond ist eher Endurance MTB.

      Viele Grüße
      Martin

  • Jürgen sagt:

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu dem cycle2charge, den du an dem Rad verwendest. Hast du damit schon Erfahrungen sammeln können? Funktioniert der gut, kann man den weiterempfehlen?

    Ich überlege gerade, mir den zu kaufen.

  • till kramer sagt:

    Hoi Martin,
    hoffe das Rad gefällt und Du genießt in vollen Zügen. Noch eine Frage hätte ich: wie schwer ist das Rad? Vielen Dank und liebe Grüße aus Amsterdam, Till

  • Hallo Till,
    Siehe vorletzter Absatz: um die 13 kg.
    Viele Grüße
    Martin

  • Lemmy sagt:

    Welche App/Webseite verwendest du um die Entfaltung/m zu ermitteln? Finde den Screenshot super informativ.

  • Niels sagt:

    Hi Martin und alle anderen,
    ich verwende nun auch den cycle2charge und ich muss sagen, das klappt super! Natürlich nur in Kombination mit einer Lampe, die man ausschalten kann!

    Leider ist bei mir das gleiche Problem aufgetreten bei den Schräubchen, welche das Schaltauge am Rahmen fixieren.
    Erst ist eine Schraube herausgefallen, woraufhin ich die zweite so festgezogen habe, dass offenbar das Gewinde im Schaltauge Schaden genommen hat. Nachdem ich eine Schraube verloren habe, und ich an Bombtrack schrieb, habe ich ein paar Ersatzschrauben zugeschickt bekommen. Nun werde ich wohl ein neues Schaltauge brauchen und mich nochmals an Bombtrack wenden.
    Der Kundenservice ist wirklich prima. Diese Verbindung mit den winzigen Schräubchen an dieser belasteten Stelle des Rahmens ist allerdings eine wirkliche Schwachstelle an dem ansonsten wirklich tollen Reisebike.
    Danke, Martin, für Deine Idee mit den längeren Schrauben und der Fixierung durch Muttern, werde ich Dir wohl nachmachen:-)))
    Herzliche Grüße, Niels

  • Niels sagt:

    Du schriebst, dass Du Dir ein neues Schaltauge „gekauft“ hast. Wo kann man so eins kaufen? Ist doch ziemlich speziell, nicht wahr? Und der Umwerfer ist am Schaltauge dann wiederum durch eine Inbusschraube fixiert?
    Muss man die Schaltung danach neu einstellen? Oder kann man das Schaltauge einfach auswechseln?
    Herzliche Grüße, Niels

    • Hallo Niels,

      das Schaltauge kannst du entweder über einen Bombtrack Händler versuchen zu bestellen (dann kostet es um die 20 Euro), oder direkt bei Kingdom, dann kostet es um die 40 Euro.

      Das Schaltwerk ist einfach mit einer Inbusschraube daran gesichert. Abschrauben und dann einfach an das neue Auge wieder dran schrauben. Schaltung sollte dann normal funktionieren. Ansonsten kurz über die Nach-Spanner einstellen.

      Bezüglich Bestellung des Schaltauges hier das Vorgehen und der Kontakt für Dich, da man nicht nach Deutschland direkt bestellen kann:

      Hallo Martin,

      vielen Dank für Deine Nachricht. Ja, aktuell funktioniert es leider nicht, über unseren Webshop nach Deutschland zu bestellen, aber wir können das gerne per E-Mail abwickeln.

      Dazu schickst Du mir bitte einfach Deine Adresse und eine Liste der Artikel, die Du gerne hättest und ich schicke Dir eine Auftragsbestätigung.

      Die Versandkosten für Teile innerhalb Deutschlands belaufen sich auf EUR 6,-.

      Als Zahlungsmethoden bieten wir PayPal und Vorkasse per Banküberweisung an.

      Bei weiteren Fragen, stehe ich Dir gern zur Verfügung.

      Mit besten Grüßen,

      Jan

      ………………………………………………….
      KINGDOM STORE

      UPRAIL GmbH
      Richard-Byrd-Str. 12
      50829 Cologne
      Germany

      fon: +49 (0)221 500057 27
      fax: +49 (0)221 500057 29
      jan@kingdomstore.de
      http://www.kingdomstore.de

      Viele Grüße,
      martin

  • Niels sagt:

    Hallo Martin,
    ich war die letzten Tage zufällig in Köln und so bot es sich an, dass mir der Marcellus in der Richard-Byrd-Straße persönlich ein neues Schaltauge in die Hand gedrückt hat.
    Das habe ich heute eingebaut, alles schön fest gezogen und für gut befunden. Nun kann ich wieder sorgenfrei in die Pedale treten und am Sonntag endlich auf Reisen gehen.
    Ich muss sagen, dass die Firma Bombtrack im Bemühen um die Kundenzufriedenheit wirklich große Klasse ist.
    Es ist ein Beyond XPD, was ich fahre,
    bis bald!
    Vielen Dank für Deine Hilfe, Niels

  • Radel-Ralle sagt:

    Hi Martin,

    der Fahrradhändler meines Vertrauens hat mir letzte Woche den Bombtrack Beyond-1-Rahmen in der passenden Größe für mich bestellt(Leider in der matt metallic grey-Variante, Dein Blau finde ich ehrlich gesagt auch etwas chicker).

    Ich bekomme dann zwei Angebote, einmal mit Rohloff und einmal mit*11er-Schaltung oder auch 2*11, muss ich sehen, das werden wir noch diskutieren.

    Ich habe mich auch für die DT Swiss XM 401 Disc Felgen entschieden, die schienen mir vom Gewicht her und von den Bewertungen super. Mein Händler meinte, die seien ein ziemlicher Preistreiber. Ich habe die bei Online-Händlern aber für ca. 50€ gesehen, und frage mich, was dann den Preis so in die Höhe treibt. Du hast ja auch geschrieben, dass die sehr teuer waren.

    Ich bin nicht wirklich Technik-affin, vielleicht kannst Du mir das ja erklären.
    Falls die wirklich so teuer sind: Hast Du einen Tipp für eine alternative Felge, die preiswerter ist?

    Grüße aus dem Münsterland,

    Ralf

    • Hallo Ralf,

      Das Rahmenset gibt es nur in Silber. Mein Rahmen war eine Ausnahme von Bombtrack.

      Zur Felge: ich weiß nicht, warum die den Preis treiben sollten. Ich habe auch nicht auf den Preis geachtet. Aber es gibt ja von DT-Swiss noch andere Felgen.

      Viele Grüße
      Martin

  • Radel-Ralle sagt:

    Hallo Martin,

    danke für deine schnelle Antwort.
    Ich warte dann mal die beiden Angebote von meinem Fahrradhändler ab.

    Gruß,

    Radel-Ralle

  • Mauro Comastri sagt:

    Ciao,
    Ho comprato 2 bellissime beyond1, taglia L per me, taglia M per la mia ragazza, dopo circa 3000 km si sono evidenziati in entrambe dei rumori tipo clack clack. Ho sostituito il movimento centrale in entrambe, ho stretto bene le viti dei forcellini posteriori che si erano allentare, il rumore e‘ rimasto .
    Mi puoi aiutare a risolvere questo problema ? Grazie

    • Ciao,

      Purtroppo non posso aiutarvi perché non so quali sono le condizioni delle vostre biciclette e come suona il rumore.

      Con me ha fatto una volta Klack Klack Klack, ma quello era il reggisella e il tubo sella, che doveva essere pulito una volta. C’erano piccoli granelli di sabbia.

      Altrimenti può anche essere i pedali o la sella stessa. E anche controllare le viti degli anelli dei pedali anteriori.

      Molti saluti

      Martin

  • Sabi Reile sagt:

    Hallo Martin!

    Welche Kurbellänge (bei welcher Shrittlänge) hast Du ausgewählt?

    Grüße! Sabi

  • Thomas sagt:

    Schönes Rad! Ein Bombtrack steht auch auf meiner Liste ganz oben (allerdings kenne ich noch nicht viele Alternativen, da ich mir erst den Überblick am Markt verschaffe).
    Mein Problem wäre allerdings sich für Beyond 1 oder Beyond +1 zu entscheiden.
    Beyond 1: Riementauglich (was ich eigentlich schon gerne mal hätte)
    Beyond +1: dickere Reifen möglich (und ich weiß nicht ob ich das wirklich brauche)

    Schwierig! 😀

  • Detlev sagt:

    … kannst du einen Lieferanten für Nabendynamo Laufradsätze empfehlen ?

    • Hallo Detlev,

      nicht wirklich, aber wenn es der lokale Händler nicht sein soll, dann schau mal bei Rose Bikes, Bike Components oder Meilenweit vorbei. Alle drei bauen dir eigentlich das, was du brauchst.

      Viele Grüße,
      martin

  • Radel-Ralle sagt:

    Hi Martin,

    ich habe nun endlich mein Bombtrack Beyond 1 gekommen.
    Ist echt schick geworden, so ganz in Schwarz und silber-metallic.

    Als Schaltung habe ich mich für die Schimano-XT 2+11 entschieden.
    Die Rohloff-Variante wäre noch einmal 1000€ on Top gewesen, das hätte mein Budget gesprengt.

    Als Reifen habe ich die Schwalbe G-One 29+2,25 genommen, bin bislang sehr zufrieden damit.
    Den Luftdruck habe ich auf 1,5 Bar abgesenkt, das fährt sich einfach super vor allen Dingen Off-Road.
    Die Felgen sind dann doch welche von DT-Swiss geworden, die H552, 29″.

    Vorne habe ich auch den Shutter Precision Nabendynamo genommen, und ein Frontlicht, das B&M IQX-S, hinten das Akkulicht IXXI von B&M.

    Als Taschen habe ich mich für die von Topeak entschieden, hinten die „Arsch-Rakete“ mit 10l, vorne die Rolle mit 4,5l(Finde ich bislang nicht so toll, die Befestigung ist immer total fummelig) und dann einen kleine Toploader-Tasche für Kamera, Geldbörse usw.
    Bestellt habe ich mir ausserdem 2 mal die Versacages von Topeak, die kommen vorne an die Gabel.
    Mal sehen, wie viel Gepäck ich da so mitbekomme.

    Gewöhnen muss ich mich erst einmal an den fehlenden Ständer und die etwas sportlichere Sitzhaltung als auf meinem Velotraum VK2.

    Aber ich liebe mein Rad (habe es Rudi getauft;-) )jetzt schon, so schnell war ich noch nie unterwegs.

    Grüße aus dem Münsterland, und viel Spaß demnächst in Gabun,

    Radel-Ralle

  • Radel-Ralle sagt:

    Hi Martin,

    ja, das mit den Reifen passt super. Ich habe übrigens deinen Rat beherzigt, und die Schrauben des Rahmenschlosses mit Lack gesichert.

    Gerade habe ich wieder eine rasante Tour gemacht und bin immer begeisterter von meinem Rad: „Rudi“ rockt 🙂

    Was ich übrigens am meisten im Vergleich zu meinem Velotraum vermisse ist ein kleines Teil, das ich früher als Rentner-Gadget belächelt habe, nun seit zwei Jahren aber nicht mehr missen möchte: Einen Spiegel!

    Ich bin kurz davor, mir einen an mein Bombtrack zu montieren.

    Obwohl das eigentlich ein Sakrileg darstellen würde.

    Grüße aus dem Münsterland,

    Radel-Ralle

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