5 Farben Ecuador: Bilderreise durch Anden und Regenwald

Irgendwo in den Tiefen dieses Blogs hatte ich mal geschrieben: ich bin nicht leicht zu beeindrucken. Das stimmt nach wie vor, und doch hat es Ecuador in der kurzen Zeit unserer Begegnung geschafft, einen bleibenden Eindruck bei mir zu hinterlassen.

Ich habe darüber nachgedacht, was genau mich so beeindruckt hat. Immer wieder bin ich meine Bilder durchgegangen: ja, die Landschaft ist atemberaubend, die Anden beeindruckend, der Regenwald überwältigend, die Pflanzen- und Tierwelt unglaublich.

martin ecuador 2014

Und dann wurde es mir bewusst, was sich bei mir so sehr eingebrannt hat: es sind die Farben. Vielleicht liegt es am Kontrast zum allgegenwärtigen Grün, dass hier die Farben besonders kräftig und kontrastreich erscheinen.

Rot, Grün, Gelb, Blau, Weiß: Ich habe mal eine kleine Auswahl an Bildern zusammengestellt, die die Farbenpracht Ecuadors meiner Ansicht nach ganz gut zeigen.

ROT

ecuador 2014 rot

Im Regenwald Mindos ist mir dieser Schmetterling begegnet. Es braucht schon etwas Geduld, bis er die Flügel ausbreitet und in voller Pracht erscheint. Einfach phantastisch, diese Farbenpracht.

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Auf dem Weg zum Cotopaxi-Vulkan Nationalpark machten wir Halt bei diesem Bauern, der uns stolz sein Haus, aber auch seine Rapsfelder vorführte. Die rote Pracht seines Umhanges soll aber nicht davon ablenken, dass das Leben hier oben in den Anden sehr entbehrungsreich ist.

GELB

ecuador 2014 gelb

Goldgelb – in Form von 7 Tonnen gelb-glitzerndem Gold erschlägt diese Farbe den Besucher in der Kirche „La Compania de Jesus“ in Quito. Es soll das Gold der Inka sein, welches nun Wände und Altäre verziert.

ecuador 2014 gelb2

Nicht in der Stadt, sondern inmitten des tropischen Regenwaldes kam mir dieser Vogel vor die Linse, der sich eifrig um ein paar Bananen bemüht. Wer diesen Vogel kennt, also die Art, bitte mal kommentieren. Für mich ist es bis dahin ein Borussia-Vogel.

 GRÜN

ecuador 2014 grün

Diesen Blick werde ich nicht vergessen: beim Aufstieg zum 4.700 Meter hohen Rumiñahui erstreckt sich am Fuß dieses Vulkans ein grünes Tal, durchzogen von Bächen, die dem Massiv entspringen und sich in den Weiten des Cotopaxi-Nationalparks verlieren. Es ist eine der atemberaubendsten Landschaften gewesen, die ich gesehen habe.

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Nichts hat mich mehr beeindruckt, als der dichte und ungemein üppige Wald in Ecuador. Vor allem wenn am Morgen der Nebel aufsteigt und sich in Fetzen noch an den Baumkronen festklammert, bevor die Sonne ihn endgültig wegbrennt.

BLAU

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So ein Blau kommt selten vor: der See im 3.900 Meter hohen Quilotoa Vulkan schimmert immer in den tiefsten Blautönen. Zum letzten Mal gab es hier vor ca 1.500 Jahren eine Eruption. Und dennoch blubbert der See immer noch leise vor sich hin. Vielleicht soll das Blau auch nur beruhigen…

ecuador 2014 blau

Leider weiß ich es nicht mehr: trotz intensiver Suche konnte ich nicht mehr den Namen des Vulkanes finden, dessen Gipfel hier durch die Wolken in den blauen Himmel stößt. Auf 300 Kilometern Länge reihen sich hier in Ecuador 70 Vulkane aneinander. 23 sind noch aktiv. Vielleicht ist es einer von ihnen. In jedem Fall ein würdiger Vertreter für die Farbe Blau.

WEISS

ecuador 2014 weiss

Hier gibt es keinen Zweifel: zwei Bilder aus der Bergwelt der Anden sind würdige Vertreter dieser Farbe. Zum einen der Cotopaxi-Vulkan, dessen Eis- und Schneekappe zum Markenzeichen der Andenvulkane geworden ist. Bei näherer Betrachtung fallen die riesigen Schneefelder auf, die sich bis zum Gipfel auftürmen.

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Ein anderes Weiß begegnete mir auf dem Weg zum Gipfel des GuaGua Pichincha Vulkanes: der weiße Nebel verschluckte die Landschaft ringsum und nur der Schwefelgeruch ließ erahnen, das man auf dem Weg zu einem Vulkankrater riesigen Ausmaßes unterwegs war.

 

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