Warum immer in die Ferne schweifen: Ausflug zur Hetlinger Schanze

Hetlinger Schanze Elbstrand
Hetlinger Schanze Elbstrand

Ungefähr 25 km von Hamburg entfernt, in der Haseldorfer Marsch, liegt ein Fleckchen Erde, das ich Euch nur empfehlen kann: die Hetlinger Schanze und der dort liegende Elbstrand.

Hetlinger Schanze Elbstrand

Hetlinger Schanze Elbstrand

Dieser Ort ist geprägt von den unendlichen Marschwiesen, auf denen Kühe und Schafe bei Wind und Wetter stehen, und einem sehr schönen und sehr langen Sandstrand entlang der Elbe. Baden ist an der Hetlinger Schanze verboten, aber ehrlicherweise kann ich mir nicht vorstellen, dass hierauf Rücksicht genommen wird. Zu schön ist es hier.

Der Wellengang nach dem Schiffe vorbeigekommen sind, ist besonders stark

Der Wellengang, nachdem Schiffe vorbeigekommen sind, ist besonders stark

Einen besonderen Reiz hat dieser Ort meiner Ansicht nach vor allem bei schlechtem Wetter. Daher besuche ich die Schanze meist im Herbst, Winter und Frühjahr. Dann ist man dem Wind und den Wellen schutzlos ausgeliefert und genießt die wilde Schönheit und raue Seele dieses Fleckchens.

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Vor vielen hundert Jahren war hier eine Festung der Dänen, die sich gegen die schwedischen Überfälle in der Region wehren wollten. Heute dominieren die höchsten Freileitungsmasten Europas die Szene und Schweden kommen hier höchstens mit dem Schiff auf dem Weg zum Hamburger Hafen oder zur Nordsee vorbei.

Europas größte Freileitungsmasten an der Elbe

Europas größte Freileitungsmasten an der Elbe

Es gehört natürlich mit zu einem Besuch der Hetlinger Schanze, den Schiffen zuzuschauen und auf die Wellen zu warten, die nach einem Schiff ans Ufer schlagen. Dabei sollte man allerdings vorsichtig sein, denn dieser Wellengang kann unerwartet heftig ausfallen.

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Man kann die Hetlinger Schanze entweder über Wedel und den Elberadweg erreichen. Hier sollte man einfach nach den Stromleitungsmasten Ausschau halten. Genau neben dem Mast auf der nördlichen Elbseite liegt dann ein Bauernhof mit Café und das Naturschutzgebiet mit Elbstrand. Alternativ kann man über das Örtchen Holm nach Hetlingen radeln, dabei die Haseldorfer Marsch erkunden und Pause am Strand machen.

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Wer also auf eine wilde und sehr natürliche Elbe Lust hat, der ist hier genau richtig. Man kann den Ausflug mit einem Besuch der Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel verbinden oder einen Zwischenstopp einschieben, wenn man gerade aus Glücksstadt den Elberadweg nach Hamburg radelt.

Hinter Bäumen und Sträuchern versteckt liegt der Hetlinger Elbstrand

Hinter Bäumen und Sträuchern versteckt liegt der Hetlinger Elbstrand

Manchmal liegt das Gute nah und die Hetlinger Schanze gehört aus meiner Sicht definitiv dazu.

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