Mein Fahrrad

Im Folgenden findet ihr eine ausführliche Darstellung meines aktuellen Rades, dessen Bestandteile und einen Überblick über meine bisherigen Reiseräder:

Seit Februar 2015 bin ich stolzer Besitzer eines Norwid Gotland Reiserades. Ich bin noch nicht dazu gekommen, diese Seite hier zu überarbeiten. Aber es gibt bereits HIER alle Informationen und viele Bilder zum neuen Rad.

norwid gotland 1

Alles über meine „alten“ Reiseräder findet ihr:

Santos Travelmaster 2.6 CroMo

Seit 2006 fahre ich ein Santos Travelmaster 2.6 CroMo

Seit 2006 fahre ich ein Santos Travelmaster 2.6 CroMo

Details:

Rahmen: Santos Travelmaster 2.6 CroMo– 26er, Grau-Pulverbeschichtet. Kommt aus Holland. Er ist etwas kürzer, macht dadurch das Fahren etwas sportlicher. Hat Ösen für insgesamt drei Flaschenhalter. Ist gut verarbeitet.

Gabel: Sanko CrMo mit Lowriderösen 26″ aus meinem alten Leipziger Lieblings-Radladen „Rotorbikes„.

Lenker und Vorbau:Bullbar von ??? und Vorbau von Ritchey mit FSA Pig DH Pro Steuersatz – keine Probleme, niemals

Felgen:

Hinten habe ich die Rigida Sputnik, 36 Loch.

Vorne die Exal SP19, ebenfalls 36 Loch, zusammen mit Sapim Race Speichen.

sputnik und mondial

Reifen:

Hinten den neuen Marathon Mondial von Schwalbe.

Vorne noch den Schwalbe Marathon Extreme. Gefällt mir bislang ganz gut, keine Platte oder andere Probleme.

marathon extreme

Naben:

Hinten habe ich die alte ONYX Nabe (heißen jetzt glaube ich DT Swiss) gegen eine Shimano Deore XT getauscht.

Vorne habe ich den Nabendynamo SON Deluxe geholt. E-Werk-fähig sozusagen für die kommenden Touren.

Xt und sram kranzpaket

Beleuchtung: Von Busch&Müller. Vorne B&M Lyt LED-Scheinwerfer, hinten B&M Toplight Line plus.

Tretkranz: Shimano XT Hollowtech II 2010er Serie mit 48-36-26 (FC-M771-K)

xt kurbel

Innenlager: Hollowtech II integriert BSA

Kranzkassette: SRAM 951, 9fach, 11-34

IMG_20130127_094944

Schaltung: Shimano XT 2006er 9fach

xt hinten

Kette: Früher Shimano HG-53 9fach mit 116 Gliedern. Jetzt SRAM 951 für 9-fach mit Powerlink Kettenschloss.

Bremsen: Avid Single Digit 7 – sehen gut aus und bremsen vernünftig, auf Wunsch auch mit Gefühl…

bremsen

Sattel und Sattelstütze: Nach Selle Italia Flite Titanium und Syncros Sattelstütze gibt es nun den Brooks B17 mit einer BBB Skyscraper Stütze in 400 mm Länge.

Der Neue: Brooks B17

Der Neue: Brooks B17

Gepäckträger: Tubus Cargo, diesmal in Silber – hält und hält und hält…

Low Rider: SL Bike LowRider R – mal keinen Tubus sondern von der mir nur durch Tilman Waldthaler bekannten Bude SLBike

 

Auch im Ortlieb-Kleid eine Augenweide

Auch im Ortlieb-Kleid eine Augenweide

Stevens 917

1993 bis 2006: Stevens 917 mit vielen Ergänzungen

RIP - Mein Stevens 917 ertrug mich von 1993 bis 2005

RIP – Mein Stevens 917 ertrug mich von 1993 bis 2005. Hier steht es im Jahr 2000 in der mauretanischen Wüste und wartet darauf, dass ich endlich weiterfahre.

Ich hatte viele Fahrräder, aber als ich 1993 endlich als US Import mein Stevens 917 mit Shimano XT Schaltwerk (das war damals was gaaaaaanz Besonderes) bekam, wußte ich, dass ich damit lange fahren werde. War aber ein bisschen sehr lang. 12 Jahre und ca 35.000 km fuhr es mich treu überall hin. Leider habe ich dann 2006 an einer Hinterradstrebe ein recht grosses Rostloch entdeckt… Ich versuche mal, hier die einzelnen Parts aufzuschreiben. Ist so eine Art Gedächnisprotokoll, da ich auch nicht mehr so genau weiss…:

Rahmen: Silberfarben, Cro-Mo, nix Besonderes

Gabel: Schwarz, serienmäßig dabei, keine LowRide Ösen vorhanden

Felgen: MavicSUP 117 und später 517 (Schei…dinger, sind gerissen und geplatzt)

Wer sein Rad liebt, der lässt auch gerne schweissen – 1998 in China hat die Mavic Alufelge schon aufgegeben und die vor Ort gekaufte Stahlfelge musste gleich geschweisst werden. Sie hielt dann noch 10.000 km…

Wer sein Rad liebt, der lässt auch gerne schweissen – 1998 in China hat die Mavic Alufelge schon aufgegeben und die vor Ort gekaufte Stahlfelge musste gleich geschweisst werden. Sie hielt dann noch 10.000 km…

Reifen: Corratec Diamond Grip (hinten) und Diamond Slick(vorne) – waren ganz ordentlich, hielten aber meist nur 4.000 km

Naben: Shimano XT vorne und DX hinten, ich glaube 36 Loch – die haben manchmal komische Geräusche gemacht, aber wenn man laut sang oder redete oder starken Gegenwind hatte, hörte man es nicht mehr. Und irgendwann waren sie wieder still und liefen und liefen und liefen

Tretkranz und Kassette: Vorne 26-36-50 (oder so), hinten 7fach 11-30 – Angaben ohne Gewähr! Schaltung: Shimano XT mit DX Überwerfer vorne – was ganz Feines damals. Ich weiß noch, wie irritiert ich war, als die DX Serie eingestellt und die LX in den Vordergrund trat.

Kette: Erst irgendeine HG, dann SRAM und Rohloff – die Ketten der beiden letztern Unternehmen fahre ich heute immer noch. Nicht DIE Ketten natürlich 😉 Halten um die 8 bis 10.000 km. Meist gibt eher das Ritzel auf. Oder ich…

Bremsen: Shimano XT Cantilever – es tat sehr weh, als ich das erste Mal mit Canties gebremst habe. Aber meine Stimme war dann wieder tief und es war gut zu wissen, dass die Bremsen ein vollgeladenes Rad im Zweifelsfall auch bergab schnell und sicher zum stehen bringen konnten.

Sattel und Sattelstütze: Selle Royal Lite Italia und eine Syncros Stütze. Beides fahre ich auch heute noch. Einen neuen Lite Italia habe ich mir 1999 gekauft. Die Syncros ist nach wie vor im Einsatz.

Gepäckträger: Tubus (es gab damals nur einen bzw DEN Tubus)

Low Rider und Vorderradgepäckträger: ESGE – der wurde im Laufe der Jahre durch unzählige Schlauchschellen und Zeltnägel verstärkt. Hat auch bis zum Schluss gehalten, obwohl ich am Ende nicht mehr wußte, warum das Ding an der Gabel überhaupt noch hielt.

Fahrrad-Computer: Sigma 200 und CateyeCC-AT 100 – jedenfalls mit barometrischem Höhenmesser, der nie funktionierte und mit Temperaturanzeige und weiteren 3.000 Funktionen.

Der Sigma war irgendwann kaputt und verschwunden, der Cateye hat bis 2008 durchgehalten.

Pedalen:Leider keine Ahnung. Sind aus Stahl mit Tatze und sie sind und waren mit Käfigen.

Reflektoren habe ich gleich abgeschraubt. Sind ja nicht auf dem Kindergeburtstag…;-)) (Nein, sehen und gesehen werden ist im Straßenverkehr sehr wichtig. Aber beim Wildzelten sehr nervig…)

8 Comments

  • dieter sagt:

    Tach auch, sag mal, sind da bar ends an dem Lenker dran oder ist der Lenker so gebaut und die Sattelspitze ist nach unten geneigt??

    Gruss
    dieter

    • biketourglobal sagt:

      Hallo Dieter,

      ich habe einen Bull-Bar Lenker (viele Jahre alt). Also keine Hörnchen.
      Die Sattelspitze ist jetzt nicht extra nach unten geneigt. Der ist halt so 😉

      Gruß
      Martin

  • dieter sagt:

    Danke für die Infos Martin.

    Der Sattel oben bei dem Santos steht gerade? Wirklich?

    Wenn Du mal Zeit hast und was ergänzen möchtest in Deinem Blog, dann schreib mal was über Deine Nahrungsgewohnheiten während der Touren. Zu dem Thema schreibst Du nahezu nichts oder ich habs übersehen. 🙂

    Fährst Du eigentlich mit Pedalriemen, Klickpedalen oder ohne alles? Da oben im Text sollte zwar ein Foto sein, aber ich sehe nur einen leeren weißen Rahmen.

    -dieter

    • biketourglobal sagt:

      Hallo Dieter,

      gerade steht der Sattel nicht, aber auch nicht sooo schräg. Normal halt 🙂 Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, sondern ihn so eingestellt, dass er mir passt.

      Danke für den Hinweis mit dem fehlenden Bild: habe ich erneuert. Siehe oben. Ich fahre immer auf Tour mit Käfigen. Klick finde ich nicht so gut für lange Touren. Ich bleibe lieber bei einfachen Systemen.

      Zur Ernährung: ich habe – bis auf meine erste richtige Tour 1991 – nie einen kocher und damit entsprechend Geschirr und Kochutensilien mitgenommen. Ich habe es nie vermisst, nie gebraucht und werde auch in Zukunft vermutlich nie mit Kocher fahren.

      Vor Ort habe ich immer genug Essen bekommen. Die Menschen in den bereisten Ländern essen ja auch was 😉 Eine warme Mahlzeit jeden Tag halte ich für nicht nötig. Habe diese auch nie vermisst. Ich kaufe sehr gerne in Garküchen entlang der Straßen mein Essen, passe mich da also sehr schnell an. In einsamen Gegenden bunkere ich eben transportables Essen und Brot. Und ab und zu kommt immer ein Ort, in dem man dann auch was warmes Essen kann.

      Deshalb also keine Extrabeschreibung etc zum Thema Essen, da es kein Thema für mich ist. 🙂

      Viele Grüße
      Martin

  • Ulrich Daniel sagt:

    Lieber Martin, noch nie las ich derartig faire und persönliche Beurteilungen über Reiseräder. Natürlich gibt es auch noch Surly, Stevens und andere, die nach Maß fertigen. Bezüglich des Giant Expedition bin ich etwas verwirrt. Denn in der Trekkingbike 6 /12 wurde es vorgestellt , allerdings mit der Bemerkung, dass es Downloadfelgen habe mit maximal 3 bar Luftdruck, die Schwalbe-Reifen allerdings mit mindestens 4 bar gefahren werden müssen.
    Nach Rückfrage bei Giant teilte diese Firma mit, etwas ändern zu wollen. Ob das geschehen ist, glaube ich nicht, denn auf der Homepage von Giant wird das Expedition noch immer mit den Downhill-Felgen angeboten. Bei einem befreundeten Fahrradhändler wurde ein Giant-Rad abgegeben, dessen Giant-spezifische Hydraulikbremse defekt war. Der Händler bekam von Giant allerdings kein Ersatzteil, weil er ansonsten kein Gianthändler ist. Also baute er Magura HS 33 an und der Kunde war zufrieden.

    Mach weiter so ! Mit gabel-und Speichenbruch grüßt
    Uleic

    • biketourglobal sagt:

      Dank Dir, Daniel! Ja, wenn man einmal mit den Rädern anfängt, entdeckt man immer mehr. 😉 Ich habe erst mal mich auf 10 beschränkt. Vielleicht mach ich in 2 Jahren eine Neuauflage. Das Giant ist in der Tat speziell. Aber ich sehe auch, dass doch einige das Rad fahren und viele danach im Netz suchen. Gruss, Martin

  • Klasse, du scheinst schon länger dabei zu sein – da möchte ich von lernen und begleite dich weiterhin… auch über Facebook !

    Alexandros

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