N+1: Martin goes Bikepacking

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Liebe Leute, in diesem Blog lasse ich euch ja auch immer mal wieder an meinen Planungen und Gedanken teilhaben. Und davon habe ich gerade in meinem Urlaub in Belgien so einige 😉 Übrigens: hier ist viel Sonne, es ist warm und es regnet kaum!

Diesmal treibt mich das Thema Bikepacking um, bzw. mein Einstieg in das Bikepacking.

Nun ist es an der Zeit und ich werde mir ein weiteres Rad speziell für das Bikepacking kaufen. Warum? Nun, mein Norwid Reiserad ist super für die lange Radreise im klassischen Stil. Daran ändert sich auch nichts. Ich finde aber das Touren über Stock und Stein und abseits der Wege auch ziemlich spannend, komme da aber mit dem jetzigen Rad und der jetzigen Ausrüstung nicht wirklich weiter.

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Ich bin ja schon einige Bikepacking-taugliche Räder gefahren und habe auch schon mit Rusjan und Ortlieb entsprechende Taschen testen können.

Das richtige Rad fürs Bikepacking

N+1 lautet die goldene Formel, wenn es um die Frage geht, wie viele Fahrräder man besitzt. Eins geht immer noch zusätzlich. Ich bin da eigentlich sehr diszipliniert und würde mit dem Bikepacking Rad mein Rad Nummer 4 kaufen. Derzeit habe ich mein Norwid Gotland, mein Santos TravelMaster (das aber quasi tot ist) und mein 40 Jahre altes Le Jeune Champs Elysee Rennrad.

3,5 Räder sind bei mir in der engeren Auswahl für das Bikepacking und ich hoffe, dass ich nach der Eurobike meine finale Entscheidung treffen kann. Das neue Rad sollte natürlich eine eierlegende Wollmilchsau sein, die ich sowohl im Gelände und für Pisten á la Grenzstein Trophy benutzen kann, die mich aber auch bei Bedarf auf der Straße nicht verhungern lässt. Quasi eine Mischung aus Hardtail und Gravelbike. Den Candy B. Graveller soll es aber nicht gleich fahren können. Da würde ich mir dann noch ein weiteres Rad für kaufen 😉

Bei allem fokussiere ich gerade auf 27,5 Zoll, aber 29 Zoll wären auch ok. Wichtig wäre mir, dass ich ggf. auch schmalere Reifen aufziehen kann, wenn ich eher schneller unterwegs sein möchte. Und ideal wäre es, wenn der Rahmen beide Rad-Größen aufnehmen würde.

Die folgenden drei Räder sind in meiner finalen Auswahl:

 

Bombtrack Beyond 2018

Leider sind Bombtrack nicht auf der Eurobike, aber ich habe bei Marc Maurer bereits eine erste Ahnung vom 2018er Beyond bekommen können. Er ist damit gerade im Pamir unterwegs, doch leider hängen immer so viele Taschen an seinem Rad rum und man kann keine Details erkennen. 🙂

Das Bombtrack Beyond © Screenshot von Bombtrack.com

Das Beyond (29er) und das Beyond Plus (27,5er) sind einfach tolle Räder und schwer zu bekommen. Eine Testfahrt konnte ich bislang nicht machen, aber ich habe mich zumindest vom Beyond auf der Eurobike 2015 überzeugen können. Tolle Rahmengeometrie, tolles Design, gute Ausstattung und ein guter Preis mit um die 1.800 Euro.

Marc Maurer ist mit dem alten Beyond bis in den Iran gefahren und hat damit gezeigt, was in dem 29er so steckt. Dafür hat er übrigens auch andere, schmalere Almotion Reifen aufgezogen.

Marc und sein Bombtrack Beyond

Das Beyond Plus wird von Franziska und Jona von Tales on Tyres gefahren und ordentlich belastet. Hier gefällt mir der Rahmen und die Farbe sehr. Allerdings ist das Ding komplett auf grobe Piste ausgelegt. Und ich würde es gerne mal vorher ausprobieren, bevor ich mir das ins Haus stelle.

In den letzten Tagen hatte ich Kontakt mit Bombtrack und sie werden vermutlich nach der Eurobike ihre neuen Beyond Räder vorstellen. Das klang ganz nach mehr als zwei neuen Beyond Modellen, aber ich bin gespannt. Momentan ist das Beyond mein Favorit!

 

Salsa Fargo Rival

Das Salsa Fargo ist schon ein Klassiker, aber leider ist auch dieses Rad schwer zu kaufen und noch schwerer für eine Probefahrt zu bekommen.

Und es ist sehr teuer, zumindest im Vergleich zum Bombtrack, liegt es doch (aufgrund der Titan Carbon-Gabel) bei um die 2.800 Euro. Mir gefallen beim Fargo besonders die Rahmengeometrie, die sehr kraftvoll-sportlich wirkt, das Farbdesign und die Tatsache, dass ich mit dem Fargo neben 27,5 auch 29 Zoll fahren kann.

Das Salsa Fargo Rival © Screenshot von salsacycles.com

Eine Möglichkeit wäre es, ein Rahmen-Kit zu kaufen (wie auch für das Bombtrack) und dann das Rad selber aufzubauen. Ist schon reizvoll, zumal mir bei den Kompletträdern oft der Nabendynamo fehlt. Den würde ich mir dann nämlich noch zusätzlich einbauen. Zudem 1×11 Kettenschaltung von SRAM und vermutlich mechanische Scheibenbremsen von Avid.

Beim Bombtrack, als auch beim Salsa kommen in jedem Fall die Woodchipper Lenker dran. Das sind die nach außen gebogenen Rennlenker, die durchaus gewöhnungsbedürftig sind, aber viele bequeme Griffpositionen anbieten. Auf der Carretera Austral bin ich einen Tag mit einem Amerikaner zusammengefahren, der auch solch einen Lenker hatte und sehr zufrieden damit war.

 

Surly ECR

Vor ein paar Tagen hat Surly ein Update des ECR verkündet: der Rahmen wird etwas runder, die Aufnahmemöglichkeit für eine Rohloff ist nun auch integriert und das ECR kommt je nach Rahmengröße mit 27,5 oder 29 Zoll Rädern.

Das Surly ECR © Screenshot von surlybikes.com

Das hat vor allem damit zu tun, dass bei den kleinen Rahmengrößen und mit 29er Rädern der Platz für Taschen hinten recht eng wurde. Und je nach Körpergröße bzw. Rahmengröße bekommt man nun 27,5 oder 29er Räder rein. In den Rahmengrößen dazwischen passen beide Radgrößen.

Das ECR ist die Mutter der Bikepacking-Räder und ursprünglich wollte ich mir immer ein Surly ECR kaufen. Mir gefallen einfach die unendlichen Möglichkeiten, die der Rahmen bietet und natürlich auch der Preis.

Das Surly ECR von Giuseppe

Meine italienischen Radkollegen, Jody und Giuseppe, waren mit dem ECR auf 29 Zoll in Patagonien unterwegs. Auf der Straße hatten sie natürlich ordentlich zu tun, was aber bei ihren 3 Zoll breiten Reifen kein Wunder war. Auf dem Schotter kamen sie dafür umso besser voran und hatten deutlich mehr Grip und Kontrolle, als ich mit meinem 26er Reiserad.

Auf der Eurobike werde ich mir die neuen ECRs mal anschauen. Ein Komplettrad kostet um die 2.200 Euro. Auch hier kann man ein Rahmen-Kit kaufen und dann das Rad selber aufbauen.

 

Und das halbe: Tout Terrain X.Over.Scrambler (GT)

Ein Rad hat mir auch auf der Eurobike 2015 sehr gefallen: das damals neue Tout Terrain X.Over.Scrambler. Gebaut für das Bikepacking und ebenfalls anpassbar auf leichtere Piste ist das X.Over schon eine gute Alternative. Das GT kommt sogar mit Rennlenker, den ich aber gegen einen Woodshipper tauschen würde.

Das X.Over.Scrambler von Tout Terrain © Screenshot von tout-terrain.de

Was beim X.Over aber offensichtlich festgelegt ist, ist die Rohloff als Schaltung zusammen mit Riemenantrieb. Ich finde das nicht schlecht, aber dadurch kostet das ganze Rad halt mal schnell 3.300 Euro, was ich ehrlicherweise recht viel finde. Das dieses Rad Champions League ist, ist natürlich keine Frage.

Auch müsste ich mal das X.Over Probefahren, denn Tout Terrain neigt ja manchmal zu dickeren Rohren, zumindest beim Silkroad, und das gefällt mir nicht immer.

 

So, ihr seht, es ist nicht einfach, das richtige Rad zu finden. Und euch fallen sicherlich noch viele andere Räder ein, die eventuell passen würden. Ich lasse mich da gerne inspirieren, auch wenn mein Herz gerade sehr für das Bombtrack Beyond schlägt (ohne die neuen Modelle zu kennen).

Aber vielleicht hat der ein oder andere von euch ja eines der von mir genannten Modelle und möchte mich nun gerne in meinem Interesse bestärken und aus der Praxis berichten? Das wäre prima!

 

Die richtigen Taschen fürs Bikepacking

Ok, irgendwann in diesem Jahr werde ich mir also ein neues Rad kaufen. Aber was für Taschen kommen denn da dran? Bikepacking Taschen sollten es natürlich sein. Und ehrlicherweise bin ich seit über 20 Jahren treuer Ortlieb-Kunde und –Fahrer. Und umso mehr fand ich es daher interessant, als Ortlieb im letzten Jahr mit einer eigenen Bikepacking-Taschen Linie rauskam.

Die Ortlieb Bikepacking Taschen © www.pd-f.de | Russ Roca | ortlieb.com

Eigentlich war damit meine Entscheidung klar, aber wenn man sich mehr mit dem Thema Bikepacking beschäftigt, so begegnen einem noch mehr Marken und Möglichkeiten.

Nach einiger Recherche und dank der Unterstützung der Facebook Gruppe „Radreisen & Bikepacking“ habe ich mich auf die Hersteller Apidura, Ortlieb, Revelate Design und Alpkit fokussiert. Und ja, auch hier gibt es noch viele andere Marken, wie Blackburn oder Miss Grape oder Rusjan. Mit gefallen aber die vier, die ich nun in der näheren Auswahl habe.

Apidura Bikepacking Taschen: Sehr leicht, aber nicht günstig © Screenshot von apidura.com

Ich interessiere mich für eine Lenkerrolle, eine extra Tasche für vorne (für den Kleinkram), einen sogenannten Gas-Tank (eine kleine Tasche, die auf das Oberrohr kommt), eine Satteltasche, eine Rahmentasche und sogenannte Feedbags, kleine Säcke, die an den Lenker kommen. Wichtig war mir dabei, dass diese Taschen alle wasserdicht sind.

Und damit das nicht eine reine Bauchentscheidung wird, habe ich eine Liste angefertigt, die alle für mich relevanten Taschen der jeweiligen Marken zusammenstellt und nach Preis, Gewicht und Fassungsvermögen/Größe aufgeschlüsselt.

Grün das beste Gewicht, Orange der beste Preis

Interessant ist, dass Apidura die leichtestens Taschen im Markt hat. Relevate ist die Königsklasse und entsprechend teuer. Alpkit hat mich absolut überrascht, denn sie haben nicht nur sehr interessante Taschen, sondern sind preislich unglaublich günstig.

Wenn man sich die Summen anschaut, dann fällt auf, dass Alpkit mit insgesamt 290 Euro für alle Taschen deutlich unter dem nächsten Anbieter Ortlieb mit 440 Euro Gesamtkosten liegt (wobei hier die Feedbags fehlen).

Bei der Satteltasche hätte ich gerne 16l oder etwas mehr. Einfach just in case – einrollen geht ja immer. Vorne reicht mir ein 14-15l Sack eigentlich aus. Bei der Rahmentasche bin ich mir noch nicht ganz sicher. Auf jeden Fall soll sie nicht den ganzen Rahmen ausfüllen.

Der Gas-Tank von Ortlieb © www.ortlieb.com | pd-f

Momentan tendiere ich noch zu keiner Marke. Ich finde Alpkit ziemlich gut, Apidura wäre aus Gewichtsgründen und Reputation mein Favorit und Ortlieb ist mit dabei, weil ich schon immer Ortlieb fahre. Revelate Design ist preislich zu hoch. Vermutlich wird es ein bunter Mix aus verschiedensten Taschen werden, passend genau für meine Bedürfnisse.

In der Facebook Gruppe „Radreisen & Bikepacking“ hatte Sebastian Christian die gute Idee, meine Liste der Bikepacking-Taschen als Google Doc anzulegen, sodass jeder davon profitieren und diese Liste noch ergänzen kann.

Daher findet ihr hier den Link zur Liste: https://docs.google.com/spreadsheets/d/136NFpx9t7BbtwEiaEcj3nUwIp0WzyRZIsAZGdNYuOB0/edit?usp=sharing

Jeder darf auch editieren, also macht keinen Mist 🙂

Im Idealfall wird das eine schöne Sammlung an Marken, Taschen und Daten, die jedem Interessierten weiterhilft!

Morgens im Wald auf Overnighter Bikepacking Tour

Und nun?

Schreiben hilft immer bei der Entscheidungsfindung. Man durchdenkt dabei alles und findet immer neue Argumente.

In Sachen Fahrrad werde ich meine finale Entscheidung nach der Eurobike/Ende September treffen. Bei den Taschen schau ich mal und bei beiden Themen bin ich gespannt, was noch an Inspiration von euch kommt.

24 Comments

  • Andreas sagt:

    Tja, keine leichte Wahl mit den Rädern. Bei mir ist es vor kurzem das Salsa Fargo als Rahmenkit geworden. Ein großartiges Teil, von dem ich kaum noch absteigen möchte, wenn ich draufsitze. Bei den Taschen habe ich mich für Acepak entschieden, die sind ziemlich günstig und bieten dafür einen Haufen. Werde in Kürze bei mir auf dem Blog was drüber schreiben…

    • Hallo Andreas,

      das kannst du doch nicht machen: nun schwebt mein Herz hin zum Fargo 😉

      Acepack schau ich mir mal an und bin gespannt auf deinen Beitrag.

      Gruß,
      martin

    • Hallo Andreas,

      darf ich fragen, wie groß Du bist und welche Rahmengröße du beim Fargo gewählt hast?
      ich bin 181 cm groß – es passen also M oder L. Wie fallen die Rahmen aus?

      Danke!
      Gruß,
      Martin

      • Andreas sagt:

        Hey,
        klar darfst du. Ich bin einen runden cm größer als du und hab ziemlich zwischen m und l gewackelt. Hab mich dann für l entschieden, weil das Fargo, wenn man es am Oberlenker greift ohnehin kurz ist und ich eher vorhatte Touren als technischen Kram mit ihm zu fahren. Ich mache nun beides sau gern. Muss man mal absteigen, berührt man sehr schnell das Oberrohr – für mich der einzige Nachteil an dem Rad. Ob das bei einem kleineren Rahmen sehr anders wär, weiß ich nicht. Für mich passt der Rahmen top. Das Fargo ist kein absoluter Spezialist in irgendeiner Disziplin, aber wenn ich wirklich nur ein Rad haben dürfte, dann würde ich mich unter meinen Rädern und denen, die ich kenne, wahrscheinlich für das Fargo entscheiden. Dann aber nicht mit 3 Zoll Reifen.
        Ciao, Andreas

        • Wie kommst du mit den PressFit Lagern klar? Halten die vernünftig?
          Stelle gerade mal ein Rad auf Fargo Rival Basis zusammen. In meiner Deluxe Version liege ich immer noch 400 Euro unterhalb des offiziellen Preises für ein Komplettrad für 2.800 Euro. 😉 Ich baue aber erstmal auf 2,2 Zoll, Felgen gehen aber bis 3 Zoll. Man weiß ja nie 😉

          Was für einen Vorbau hast Du verwendet? 5 Grad? 6 cm?

          Viele Grüße,
          Martin

          • Andreas sagt:

            Der Rahmen besitzt Gewinde, kein PressFit. Übrigens steht bei dir im Text Titangabel, die ist aber aus Carbon.
            Würdest du ihn mit 29″ aufbauen? Ich hab da lange überlegt, bin aber dann auf 27,5+ gegangen.

          • Danke für den Hinweis. Carbon meinte ich auch.
            Ich werde das als 27,5 aufbauen.

            Welches Lager hast du?

          • Andreas sagt:

            Steuersatz und BB fahre ich von Hope. Beim Vorbau… 80mm oder so, kann ich dir nicht aus dem Kopf sagen. Ungewohnt, aber diesmal wichtig für mich ist die Sattelstütze mit Versatz. Eine gerade hat mir beim Fargo nicht zugesagt. Hier fahre ich die Thomson und es passt perfekt.

  • Thomas Hemkemeier sagt:

    Hallo Martin, auch mich hat es vor einem Jahr gepackt und ich baute mir ein Salsa Fargo mit Carbon Gabel , Sram Schaltung ,Avid Bremsen, Hope Naben und Steuersatz, Bor Kurbeln sowie einen Brooks Cadmium Sattel auf. Durch den Woodchipper Lenker fährt es sich wie Rennrad und selbst mit 50 Speed King Reifen ist man sehr flott. Als Taschen benutze ich die Ortliebs ergänzt durch ein Salsa Framebag. Für drei Tage ist das sehr ausreichend und das Fahrverhalten ist selbst voll beladen gut! Viel Freude bei der Zusammenstellung des neuen Rades. Meines ist übrigens in schwarz mit orangefarbenen Teilen. Kann dir leider keine Fotos schicken da ich gerade auf der Dordonge paddeln bin.
    Herzliche Grüße!
    Thomas Hemkemeier
    5 Räder
    Principia Rennrad
    Storck Carbon Rennrad
    Giant MTB Fully
    Herkelmann Amerigo Trekking
    Salsa Fargo 29 er
    Du siehst , es gibt viele Fahrrad Verrückte

    • Hallo Thomas,

      wie auch bei Andreas: wollt ihr mich peinigen? Zweimal das Fargo und im Selbstaufbau! Ahhh… 😉

      Fotos würden mich mal interessieren. Die Salsa Rahmentasche hatte ich noch nicht auf dem Schirm…

      Viele Grüße aus Belgien nach Frankreich!

      Martin

  • bobo sagt:

    Hallo Martin,
    schöne Aufstellung. Du triffst sehr gut meinen Geschmack an Fahrrädern ;).
    Ich wage aktuell einen kleinen Versuch mit Bikepacking Taschen und beginne mit einer Lenkerrolle von roswheel (gibts bei amazon), erschien mir damals der günstigste Einstieg.
    Wobei die Sachen von alpkit auch erstaunlich günstig sind, leider kannte ich die damals noch nicht.

    Die Lenkerrolle wird im nächsten Urlaub mit klassischen Ortlieb Gepäcktaschen kombiniert. Ich bin gespannt.

    Mfg
    bobo

  • Rainer Harz sagt:

    Kein Velotraum Finder ? Ich dachte das macht sich auch gut für Gelände … Gut kein Rennlenker o.ä.

  • Matthias sagt:

    Hey Martin,

    da hast du dir ja wirklich ein paar feine Bikes raus gepickt. Und Ja: Das Beyond ist schon eine Leckerlie und stände bei einer Neuanschaffung wohl auch ganz ober auf meiner Wunschliste.
    Wahrscheinlich nicht so bekannt, aber eine Erwähnung wert ist das Rawland Ravn. Nicht ganz leicht zu beziehen, aber sehr durchdacht und auf manche Sachen lohnt es sich manchmal zu warten…

    Wer weiß, was sich auf der Eurobike noch alles so ergibt und dann werden die Karten vielleicht wieder neu gemischt ;- >

    Grüße,
    Matthias

  • Matthias sagt:

    Hallo Martin,

    das ULv ist auch sehr lecker und beide sind nur als Rahmenset erhältlich, was aber deinem Wunsch nach dem optimal konfigurierten Bike sehr nahe käme.

    Grüße,
    Matthias

  • Sebastian sagt:

    Zuerst mal: Ehre, wem Ehre gebührt! Nicht ich, sondern Christian B. hat den Vorschlag mit der Veröffentlichung der Tabelle gemacht.

    Istand im letzten Herbst vor der selben Frage wie du, welches Rad soll es denn werden. Zuerst tendierte ich auchnzum Surly ECR oder Ogre, auch Salsa tauchte auf meinem Horizont auf.

    Letztendlich wurde es danm das Bombtrack Beyond in einem Individualaufbau. 2,25″ Schwalbe Thunderburt Reifen auf recht breiten WTB Felgen, Shutter Precision NaDy, SRAM 1×11 Schaltung, SQlab 610 Sattel und, der radikalste Schritt ein Jones H-Bar Lenker.

    Das fährt sich auf allen Wegen gut und sicher. Was heißt Wege … nur Schlamm mögen die Reifen nicht, aner damit kann ich leben.

    • Hallo Sebastian,

      danke für den Hinweis! Welche SRAM fährst du?
      Ich würde bei den Fegen vermutlich auf DT Swiss gehen. Mantel weiss ich noch nicht…

      Viele Grüße,
      martin

      • Sebastian sagt:

        Ich habe die NX – einfach und gut. Etwas schwerer, aber irgendwas ist ja immer. Schaltet sauber, kein Problem. DT Swiss habe ich selbst noch nicht das Vergnügen gehabt, aber ich habe bisher nur Gutes gehört.

  • ingo sagt:

    Danke für den guten Artikel, bin selber aber kein grosser Bike-Packing Fan.

    Interessant ist zu sehen das sich das 27,5er wohl so langsam auch bei Radreisenden durchsetzt. Ich fahre seit einem Jahr die „neue“ Grösse und bin begeistert. Einfach einen breiten Reifen aufziehen und du bist auf vielen Untergründen schnell und komfortabel unterwegs, selbst auf Sand. Und je nach Einsatz kann man schnell den Luftdruck anpassen.

    Zur angesprochenen 1×11 Schaltung, ich fahre eine 2×10 Schaltung, das ist für normale Untergründe noch gerade akzeptabel, im Gelände würde ich die aber auch nicht unbedingt fahren wollen. Der Verschleiss der Kette ist durch den schrägen Verlauf bei den äusseren Ritzeln sicherlich merklich höher, gerade beim extremen Krafteinsatz im Gelände; ganz zu schweigen wenn die Kette mit Dreck und Matsch durchsetzt ist.

    Ich warte mit Interesse auf die Folge-Artikel, und werde ab Ende September im Klövensteen besonders aufpassen, falls dann ein Bikepacker mitten durch den Wald geschossen kommt, den Weg quert und auf der anderen Seite im Wald/Moor wieder verschwindet dann weiss ich ja wer das war ;o)

    • Hallo Ingo,

      Ich glaube, dass sich eher 29er bei Radreisenden immer größerer Beliebtheit erfreuen werden.

      27,5 ist so ein komisches Zwischenmaß 😉 Das hat aus meiner Sicht vor allem im Bikepacking/MTB Bereich Relevanz. Aber klar: auch bei Reiserädern kommt es immer häufiger vor. Rollt ja auch besser…

      Momentan tendiere ich zu einer SRAM Rival 1×11 und schlage mich gerade mit dem Umgehen von Presslagern durch Schraublager herum 😉 Aber Planung ist ja immer noch das Beste am neuen Rad.
      Ich habe mich aber noch immer nicht entscheiden können, ob nun Bombtrack oder Salsa. Bei beiden erwarte ich noch nach der Eurobike/im September Updates zu ihren jeweiligen 2018er Line-ups.

      Vom Preis her liegen die Rahmen-Kits mit 900 Euro (BT) und 955 Euro (Salsa) fast gleich auf. Mit meinen Komponenten-Mix kann ich im Selbstaufbau den Salsa Preis deutlich unterbieten, beim Bombtrack wird es fast unmöglich, billiger zu bauen.

      In jedem Fall brauchst Du im September/Oktober noch keine Angst im Klövensteen haben 😉

      Viele Grüße,
      martin

      • ingo sagt:

        Hallo Martin,

        stimmt schon, das 27,5er ist ja eigentlich ein 28er, nur mit etwas kleineren Felgen und breiteren Reifen. Mein Rad ist ja eigentlich auch ein 28er, nur wollte ich breitere Reifen als diese mickrigen 42mm haben. Nun habe ich 27,5er Felgen und 62mm breite Reifen, die rollen angenehm leicht auf vielen unterschiedlichen Untergründen von Strasse zu Reitpfad.
        Wohl wahr was die Planung angeht, sowie das neue Rad endlich da ist kannst du schon anfangen für das nächste Rad zu planen,wie heisst es doch so schön, nach dem neuen Fahrrad ist vor dem neuen Fahrrad

        gruss ingo

  • Attila sagt:

    Hey Martin
    Ich fahre ein Cyclo Cross und habe schon länger den Gedanken, eine Tour damit zu machen.
    Ich bin ehrlicherweise bisher noch nicht auf die Idee gekommen, einfach mal nach Ortlieb in dem Kontext zu halten – gerade die Tasche für den Sattel kannte ich noch nicht 🙂
    Beste Grüße
    Attila

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