Ausprobiert: die Rusjan Bikepacking Taschen im Test

Unterwegs mit den Rusjan Bikepacking Taschen

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, interessiere ich mich seit vielen Monaten auch für das Bikepacking. Das ist so etwas wie die wilde Schwester der Radtour und unterscheidet sich vor allem darin, dass hier an den Mountain- oder Gravel-Bikes andere Taschen zum Einsatz kommen, als wir das vom normalen Reiserad her kennen.

Bikepacking durch das Unterholz

Bikepacking durch das Unterholz

Und da es beim Bikepacking auch oft um Reduzierung geht, werden diese Taschen überall da am Rad befestigt, wo es gerade geht und wo sie beim Ritt durchs Gelände nicht stören: am Lenker, unterm Sattel, im Rahmendreieck, an der Gabel. Dort werden sie dann mit Riemen befestigt, da starre Halterungen brechen können.

Im Sommer konnte ich das RAW von MTB Cycletech ausgiebig testen. Mit dabei waren Bikepacking Taschen von Rusjan, die das Team um Lucy Rusjan für mich und den Radtest hatte anfertigen lassen (Rad und Taschen gingen nach dem Test natürlich zurück an die Hersteller).

Rusjan ist eine recht kleine Manufaktur solcher Taschen und sitzt in Italien.

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Ich kannte vorher nur die Bikepacking-Taschen von Ortlieb und war daher auf eine andere Marke gespannt. (Naja, ich habe die Ortlieb-Taschen 2 Tage mal ausprobiert – aber ich bekomme jetzt bald ein Velotraum Finder zum Test, mit Ortlieb Bikepacking Satz. Da kann ich die Taschen mal ausgiebiger ausprobieren).

Die Rusjan Taschen werden alle per Hand gefertigt und folgen individuellen Vorgaben und Wünschen. Produziert wird in Italien und der Verkauf der Taschen erfolgt direkt bei Rusjan, oder –  exklusiv für die Schweiz – über MTB Cycletech.

Für den Test bekam ich eine Satteltasche, eine Rahmentasche, eine Lenkerrolle, eine extra Lenkerrollentasche und zwei Gabeltaschen für die Anything Cages gestellt.

Die Taschen machen alle einen sehr robusten Eindruck. Ein bisschen hat mich die Fertigungsart an diese Taschen erinnert, die aus gebrauchten Fahrradmänteln oder Schläuchen gemacht sind.

Einzig die Taschen für die Gabel waren aus feinerem und leichtem Material (ähnlich Codura), versehen mit Rollverschlüssen.

Die Verarbeitung ist ordentlich. Im Inneren der Taschen kann man aber die Nähte und deren Verklebung und Abdichtung sehen. Das geht sicherlich noch feiner – mich störte es jedenfalls nicht. In jedem Fall sehen sie dadurch sehr robust und widerstandsfähig aus.

Rusjan Taschen sind 100% wasserdicht - die Nähte sind nochmal abgeklebt

Rusjan Taschen sind 100% wasserdicht – die Nähte sind nochmal abgeklebt

Das die Taschen einiges abkönnen konnte ich auf meiner Bikepacking Tour dann auch schnell feststellen. Ich bin hier durch dichtes Unterholz geheizt, wobei die Taschen immer wieder Äste streiften, oder bei Pausen auf dem Boden lagen. Außer Dreck gab es aber keine Gebrauchsspuren.

Den eigentlichen Test bestanden sie aber durch ein Missgeschick meinerseits. Ich hatte etwas viel Fahrt drauf, es war glatt und kurvig (und eine Katze spielte auch eine Rolle) und nachdem ich mich verbremst hatte, landete ich und das Rad samt Taschen kopfüber in einem Fluss.

Dabei rutschten sie auch über die Uferböschung und die Steine dort. Das Wichtigste jedoch: sie sind wasserdicht. Und zwar richtig. Alle Taschen waren samt Rad komplett unter Wasser. Und nix war im Inneren nass danach!

Ich gebe zu, ich hätte diese Erfahrung gerne anders gemacht, aber so ist es ja zumindest unterhaltsam! 😉

Kommen wir zu den einzelnen Taschen und meiner Einschätzung:

 

Lenkerrolle mit Front-Zusatztasche

Die Rusjan Lenkerrolle mit Front-Tasche

Die Rusjan Lenkerrolle mit Front-Tasche

Die Befestigung der Lenkerrolle ist sehr einfach und verständlich. Verständlich daher, weil man ja manchmal vor den Befestigungsmöglichkeiten steht und nicht wirklich weiß, wie man jetzt diese Tasche da vorne dran bekommt 😉

Die Lenkerrolle kann von beiden Seiten geöffnet werden, weshalb sich hier prima Sachen auch unterwegs herausholen lassen, ohne dass man die ganze Rolle abbauen muss.

Die Lenkerrolle in der Übersicht

Die Lenkerrolle in der Übersicht

Einmal befestigt, sitzt sie sehr fest und sicher am Lenker. Auch während der Fahrt bewegte sie sich nicht nach unten oder verrutschte. Ich habe vorne mein Zelt (Wechsel Pathfinder UL) transportiert und noch etwas Kleinkram.

Mein Zelt in der Lenkerrolle

Mein Zelt in der Lenkerrolle

Die zusätzlich erhältliche Lenkerrollentasche fand ich sehr gut, denn hier konnte ich all die wichtigen Sachen, wie Portemonnaie, Smartphone und Schlüssel unterbringen. Die Tasche verfügt über einen Rollverschluss, was die Wasserdichtheit nochmals erhöht.

Die Fronttasche von vorne

Die Fronttasche von vorne

Sie wird einfach an die Lenkerrolle geklickt und durch die Riemenspannung fixiert. Das macht sie auch leicht abnehmbar und so kam man sie beispielsweise beim Einkaufen einfach ab- und mitnehmen.

Der Preis für die Lenkerrolle liegt bei 160 Euro. Für die zusätzliche Fronttasche kommen noch mal 40 Euro dazu. Auf der Website von Rusjan kosten beide Taschen zusammen 185 Euro.

Die Fronttasche von hinten

Die Fronttasche von hinten

Die Lenkerrolle wiegt in der 17 Liter Version 518 Gramm laut Rusjan Website. Die Zusatztasche bringt noch mal 170 Gramm auf die Waage.

 

Satteltasche

Die Rusjan Satteltasche gibt es in zwei Größen

Die Rusjan Satteltasche gibt es in zwei Größen

Die Satteltasche ist mit 12 bzw. 17 Litern (je nach Wunsch) die größte Tasche am Rad.

Sie ist sehr robust aufgebaut und wurde nochmals an den Sattelkontaktstellen und zum Hinterrad hin verstärkt.

Verstärkungen an der Sattelstützenseite

Verstärkungen an der Sattelstützenseite

Befestigt wird sie mit Riemen am Sattelrohr und mit Klick-Verschlüssen an der Sattelunterseite. Wenn sie leer ist, dann kann man sich gar nicht vorstellen, die das Ding da vernünftig halten soll, ohne beim Fahren hin und her zu schlagen.

Aber wenn sie einmal befüllt ist, dann ist das gar kein Problem mehr und sie sitzt bombenfest am Rad.

Ich habe hier meinen Schlafsack und meinen Innenschlafsack sowie ein T-Shirt transportiert. Dadurch, dass sich die Satteltasche einfach abnehmen lässt, war das Ein- und Auspacken kein Problem.

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Zusätzliche Komprimierung erfährt die Tasche durch seitliche Riemenverschlüsse, mit denen die Tasche noch mal an beiden Seiten straffgezogen wird. Oben auf befindet sich ein Gummi, mit welchem sich noch eine Regenjacke oder ähnliches auf der Tasche befestigen lässt.

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Praktisch für unterwegs, wenn man mal den Pullover oder die Jacke kurz ausziehen möchte.

Auf meiner Testfahrt hatte ich die 12 Liter große Tasche dabei. Die war schon recht groß. Ich würde aber persönlich die 17 Liter große Tasche dann bevorzugen.

Preislich liegt die Satteltasche bei rund 190 Euro. Die 17 Liter Version wiegt laut Hersteller 518 Gramm.

 

Rahmentasche

Die Rahmentasche mit stabilem und wasserdichten Reißverschluß

Die Rahmentasche mit stabilem und wasserdichten Reißverschluß

Bei der Rahmentasche bekam ich zuerst ein Vorserienmodell, welches mit Klettverschlüssen am Oberrohr befestigt wurde. Diese hielten ordentlich, standen aber zur Seite hin etwas ab, was mich anfangs etwas am Bein störte.

Die finale Rahmentasche kam wenig später und wurde mit Klippverschlüssen am Rohr befestigt, über die auch die Spannung reguliert wurde. Hier waren die Befestigungsriemen weicher und konnten versteckt werden. Dennoch fand ich irgendwie die Klettverschlüsse besser, denn der Riemen bei der Klipplösung ist derart lang, dass er immer irgendwie versteckt/verklemmt werden muss, damit er nicht rumhängt. Das kann aber sicherlich noch eleganter lösen und den Riemen entsprechend einkürzen.

Die Riemen an der Rahmentasche

Die Riemen an der Rahmentasche

Am Gabelschaft und am Rahmen-Sattelrohr wird die Tasche mit Gummizügen befestigt, wodurch diese zusätzlich fixiert wird und somit richtig festsitzt.

Was mir sehr gefallen hat, war der viele Platz, den diese scheinbar schmale und kleine Tasche bietet. Verschlossen wird sie mit einem wasserdichten und sehr robusten Reißverschluss, der gut zu bedienen ist und leicht läuft.

Fixierung am Rahmen

Fixierung am Rahmen

Ich habe in der Rahmentasche meine Luftpumpe, was zu essen, mein Multitool, Ladekabel, Kopfhörer und den Leatherman transportiert. Und es war noch ordentlich Platz.

Der Preis hängt laut Rusjan von der Fertigung ab. Die Taschen werden maßangefertigt, weshalb man hier mit Kosten zwischen 150 und 200 Euro rechnen sollte. Das Gewicht liegt bei 206 Gramm.

 

Gabeltaschen

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Einige Räder bieten an der Gabel die zusätzliche Befestigung von Taschenhaltern. Hier kommen meist die Salsa Anything Cages zum Einsatz. Diese sind aus Kunststoff gefertigt und können eine runde Tasche aufnehmen. Im Prinzip sind die Rusjan-Taschen für die Gabel kleine Packsäcke, die dann mittels Gurte an den Haltern befestigt werden.

Der Anything Cage und die Rusjan Gabeltasche

Der Anything Cage und die Rusjan Gabeltasche

Beide Taschen vorne boten viel Platz. Ich habe in der einen Tasche meinen Jetboil Kocher mit Tasse und Kaffee verstaut. In der anderen Tasche habe ich meine Term-a-rest Isomatte untergebracht und oben drauf noch Platz gehabt für meine Stirnlampe.

Sitzt fest dank Riemen

Sitzt fest dank Riemen

Wenn die Taschen einmal richtig mit den Gurten fixiert sind, dann halten auch diese ohne zu wackeln. Auch sie sind wasserdicht – dafür sorgt auch nochmal der Rollverschluss. Dadurch kann man die Taschen auch in ihrem Volumen regulieren.

Manchmal störte die Nähe zur Lenkerrolle

Manchmal störte die Nähe zur Lenkerrolle

Bei meinem Testrad baute der Anything Cage aber hoch und damit kamen die Gabeltaschen der Lenkerrolle schon recht nahe. Beim Fahren stört das nicht, aber beim Aus- oder Einpacken war manchmal die Lenkerrolle im Weg. Das ist aber ehrlicherweise Jammern auf hohem Niveau.

 

Fazit

Die Angebote an Bikepacking Taschen werden immer mehr und spätestens seit Ortlieb mit einer eigenen Taschenlinie in den Markt gekommen ist, ist die Vielfalt noch größer geworden.

Rusjan zählt noch zu den eher unbekannten Herstellern und ist eher der Edel-Kategorie zuzuordnen. Die Taschen werden alle handgemacht und individuell maßgeschneidert. Auf Wunsch kann man sie auch bedrucken lassen.

Das MTB Cycletech RAW mit Rusjan Taschen

Das MTB Cycletech RAW mit Rusjan Taschen

Draußen haben sie durchaus überzeugt. Sie sind widerstandsfähig, gut zu bedienen und zu montieren und vor allem sind sie 100% wasserdicht.

Preislich sind sie eher im oberen Regal, ist halt auch echtes Handwerk.

Wer also bei seinen Taschen für das Bikepacking Abenteuer auf eine personalisierte Lösung setzen möchte, der sollte sich Rusjan mal anschauen.

 

Hinweis

Alle Tests, die ich hier auf BiketourGlobal vorstelle, werden von mir subjektiv durchgeführt. Ich teste viele Produkte, die ich mir selbst gekauft habe. Wenn mir Produkte für einen Test gestellt wurden, so mache ich dies im Text für den Leser klar und deutlich.

Vor allem aber teste ich nur Produkte, die mich persönlich interessieren. Meine Bewertungen und Einschätzungen erfolgen unabhängig von einer Produktstellung. Ich stelle sowohl positive als auch negative Eigenschaften dar.

Dabei steht meine persönliche Meinung im Vordergrund, meine Begeisterung für das Produkt und meine Einschätzung, inwieweit dieses Produkt für einen Tour-Alltag tauglich ist.

 

13 Comments

  • Heike sagt:

    HI Martin.
    Die Fronttasche sieht sehr gut aus, das fehlt mir noch. Ich habe zwar eine aber die dauert bis man sie weggemacht hat. Die Frage ist halt ob die Taschen wirklich einen Dauerregen durchhalten….das ist naemlich immernoch das groesste Problem bei den Bikepacking Taschen….
    sie sind versiegelt, ok, das sind meine Regenklamotten auch und trotzdem dauert es keinen Monat und sie sind undicht.
    Ich kaempfe immernoch darum meine kleinen Ortlieb Taschen, die ich nun am Hinterrad habe mit irgendwas anderem zu ersetzen.
    Wo stecke ich meine Bananen hin und wie kann ich zur Not einfach mal eben meinen laptop und Kamera etc. in einem Rutsch vom Rad nehmen ohne 10 Minuten rumfummeln zu muessen….

    Bisher bleibt fuer mich nur die Loesung mit den zusaetzlichen Ortlieb Taschen hinten….schade…ich kriegs nicht besser hin.

    LG Heike

    • Hallo Heike,

      ich bin die Taschen im Regen gefahren und das längere Zeit. Da kam kein Wasser rein.

      Zu Deiner Frage wegen Gepäck: Bikepacking ist eher Reduzierung. Das ist keine Alternative zum Radreisen, wo man mehr Gepäck mitnimmt. Es ist eher das leichte Radreisen über unwegsames Gelände und nicht unbedingt auf viele Monate Radreisen ausgelegt.

      Aber es gibt ja keine Vorschrift, wie man sein Gepäck transportieren muss. Von daher kannst Du es doch so machen, wie es gerade ist und mit den Taschen fahren. Es gibt auch Bikepacker, die so fahren und sogar nur mit LowRidern unterwegs sind.

      Viele Grüße,
      martin

    • PS: die Taschen lässt man meist dran. Aber bei den Taschen, die ich bislang getestet habe, fand ich es auch gut, wenn man fix alles abmachen konnte. Bei den Ortliebs schien mir das vorne eher schwieriger. Ich schaue mir das nochmal in den kommenden Wochen näher an.
      Bei der Rusjan Rolle war das relativ einfach.

      Gruß,
      martin

  • Heike sagt:

    Ich nochmal schnell.
    Kannst Du bitte noch ein Bild machen wie genau die Fronttasche an der Lenkerrolle befestigt ist? Das waere super, vielleicht kann ich das irgendwie nachbasteln.
    DANKE…LG Heike

    • Hallo Heike,

      die beiden Bilder der Fronttasche zeigen das sehr deutlich: sie ist mit Clips oben und unten an der Rolle befestigt und zudem wird sie durch den Klettverschluss gehalten.

      Gruß,
      martin

  • Gunner sagt:

    Hallo Martin,

    ich habe immer noch nicht den Sinn des Bikepackings herausgefunden. Ich sehe nur den Vorteil, dass man die Gepäckträger nicht sieht, wenn man nicht auf Reisen ist. Natürlich kann ein Gepäckträger kaputt gehen, aber die Taschen haben viel mehr Riemen, die durchscheuern können. Dazu ist man noch gezwungen, sich auf das minimalste zu beschränken.

    Gruss
    Gunner

    • Hallo Gunner,

      ja, genau darin, in der Reduzierung, liegt ein Grund für das Bikepacking.

      Es ist aber natürlich nicht so, dass es jetzt das einzig wahre ist. Ich bin nach wie vor auch klassisch Radreisender mit einigem Gepäck und sechs Taschen. Das Bikepacking finde ich spannend, weil ich mich reduzieren muss und weil ich mit dem Rad einfach anderes Gelände befahren kann.

      Jeder wie er mag 😉

      Gruß,
      martin

  • Heike sagt:

    HI Martin, sorry war mein Fehler, ich hatte das Bild mit der Rueckseite der Lenkertasche nicht gesehen…warum auch immer 🙂 Danke !

    Ich weiss was Bikepacking ist 😉 Trotzdem danke fuer die Erklaerung.
    Wie gesagt es ist wichtig wenn man Reiseradler ist und sein Gepaeck als Bikepacking System handhaben moechte, dass man die Taschen trotzallem wegmachen kann….

    Nachdem man automatisch mehr Gepaeck hat als ein Wochenendler, gibt es auch auf trails Schwierigkeiten wenn ich das Gepaeck nicht so ohne weiteres abmachen kann. Ich hatte einige Ecken wo ich mir einen abgebrochen habe das Rad irgendwo hochzutragen…

    Die Bikepacking Ortlieb Taschen fand ich nicht gut. Ich hatte die mir ans Rad gemacht – sehr seltsam !!!

    LG Heike

    • Hallo Heike,

      hast Du die Ortlieb-Taschen derzeit? Was genau hat Dich da gestört? Die Befestigung?
      Würde mich mal interessieren!

      Bei der Ortlieb Lenkerrolle fand ich das auch sehr fummelig und kompliziert. Daher war ich angenehm überrascht, dass es bei der Rusjan wesentlich einfacher ging. Das schafft man auch ohne Segelknotenschein und Riemen-Zusammenführungs-Physik 😉

      Gruß,
      martin

  • Heike sagt:

    Hi Martin, nein ich habe Oveja Negra als harness fuers Zelt vorne und dazu die Lenkertasche. System ist sehr gut, nur leider ist die Lenkertasche nicht wasserdicht. Total einfach dran zu bekommen, leider braucht es 4 klicks um die Lenkertasche wegzubekommen…habe ich aber nun optimiert und selber zwei Schnallen dran gemacht, da war der post von Dir der zuendende Gedanke, daher nochmals riesen Dank.
    Der Rest ist von Rogue Panda und ebenso nicht wasserdicht, trotzdem tolle Taschen.

    Die Ortlieb Bikepacking Taschen waren mir wie Du schon gesagt hast viel zu kompliziert und man konnte sie auch nicht richtig festzurren. Insgesamt sind daran 4 Radmechaniker ebenso verzweifelt. Ich finde sie sehen auch einfach bloed aus. So auf edel gemacht…ala ich geh mit dem Samsonite bikepacken.
    Komischerweise sind die Leute aber von denen begeistert – frag mich nicht warum. Die anderen Systeme die ich mir angeschaut haben waren alle deutlich besser, nur eben nicht wasserdicht und das ist halt ein riesen Problem. Daher erstaunt mich, dass Du sagst die Rusjan sind wasserdicht,

    LG und schoen weiter so gute Infos bloggen bitte 😉
    Ciao Heike

    • Hallo Heike,

      ok, verstehe. Die Ortliebs sind definitiv wasserdicht, die Rusjan auch und eigentlich auch die Apidura.

      Ich schaue mir die Ortliebs jetzt die Tage genauer an und werde die dann auch ausgiebig ab- und wieder dran machen;-)

      Viele Grüße,
      martin

  • Thorsten sagt:

    Moin!

    Bikepacking sieht für mich nach unglaublichen Tüdelkram aus. Einfach zu viele Taschen, Bänder und Riemen.Jede einzelne nach der Tour = vor dem Auspacken dreckig und nass. Wenn ich die Taschen abgebaut habe, muss ich mir vor dem Einrichten des Lagers erstmal die Hände waschen, um den Dreck nicht an Schlafsack, Kleidung etc. zu haben. Wie kann man so unpraktisch ausgerüstet auf Tour gehen? Sinnvoll eventuell wenn ich ausschließlich mit dem MTB in unwegsamen Gelände für kurze Zeit unterwegs bin. Also ein wirklich sehr überschaubarer Einsatzzweck.

    • Hallo Thorsten,

      ja, in der Tat sieht das etwas komplexer aus. Ist es aber nicht wirklich. Im Vergleich zu den normalen Taschen aber natürlich etwas mehr Aufwand.

      Zum Thema dreckige Taschen: also bei mir sind die Taschen beim Radreisen und Bikepacking gleich dreckig. Ich nehme die aber ohnehin nie mit ins Zelt rein. Und die Hände sind meist sowieso nicht wirklich sauber unterwegs. 😉

      Gruß,
      martin

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